Führen Sie die folgenden Schritte aus, um sicherzustellen, dass der Computer zum Senden einer Publikationsseite als E-Mail-Nachricht eingerichtet ist.
Senden von E-Mail-Nachrichten
Einrichten von Microsoft Office Outlook 2003 oder Microsoft Outlook Express als Standard-E-Mail-Programm
Sie müssen Microsoft Office Outlook 2003 oder Microsoft Outlook Express (Version 5.x oder 6.0) als Standard-E-Mail-Programm einrichten, damit Sie die Befehle Seite als Nachricht senden und E-Mail-Vorschau (Menü Datei, Untermenü E-Mail senden) sowie die Schaltfläche Seite als Nachricht senden
(Standardsymbolleiste) verwenden können.
So richten Sie Outlook 2003 als Standard-E-Mailprogramm ein
- Starten Sie Outlook.
- Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Weitere.
- Aktivieren Sie unter Allgemein das Kontrollkästchen Outlook als Standardprogramm für E-Mail, Kontakte und Kalender einrichten.
Problembehandlung Wenn Outlook 2003 als Standard-E-Mail-Client eingerichtet ist, der Befehl Seite als Nachricht senden jedoch weiterhin nicht angezeigt wird, müssen die Microsoft Office-Programme möglicherweise automatisch repariert werden. Weitere Informationen zum Reparieren von Office-Programmen finden Sie im Feld Siehe auch unter der Verknüpfung Automatisches Reparieren von Office-Programmen, das angezeigt wird, wenn eine Verbindung mit dem Internet besteht.
So richten Sie Outlook Express (Version 5.x oder 6.0) als Standard-E-Mail-Programm ein
- Starten Sie Outlook Express.
- Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen und dann auf die Registerkarte Allgemein.
- Klicken Sie unter Standardmessagingprogramme neben Anwendung ist NICHT der Standardmailhandler auf Als Standard.
Weitere Informationen zum Senden einer einzelnen Publikationsseite mithilfe von Microsoft Outlook 2002 als Standard-E-Mail-Programm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel The Send This Page as Message command is not available when you click Send E-mail on the File menu in Publisher 2003. Klicken Sie auf die entsprechende Verknüpfung im Feld Siehe auch dieses Hilfethemas.
Aktivieren von Outlook
Wenn Sie Publisher als eigenständiges Programm (d. h. nicht als Teilanwendung eines Office-Pakets) installiert haben, müssen Sie Outlook vor dem Senden einer Seite als E-Mail-Nachricht aktivieren.
Problembehandlung Wenn Sie Outlook vor dem Senden einer Seite als E-Mail-Nachricht nicht aktiviert haben, wird beim Klicken auf Seite als Nachricht senden das Dialogfeld für die Aktivierung von Outlook angezeigt. Nachdem Sie Outlook aktiviert haben, wird von Publisher eine Fehlermeldung angezeigt, in der auf ein Problem mit der Verbindung und dem nicht geöffneten Umschlag (Nachrichtenkopf) hingewiesen wird. Klicken Sie auf OK, und klicken Sie anschließend erneut auf Seite als Nachricht senden. Der Nachrichtenkopf sollte nun angezeigt werden.
Formatierungen in E-Mail-Nachrichten
Mithilfe der folgenden Tipps können Sie Probleme beim Senden einer Publikationsseite als E-Mail-Nachricht vermeiden.
Exportieren von Text als Text anstatt als Grafik
In bestimmten Situationen wird Text in einer Publikation in ein oder mehrere JPEG-Bilder konvertiert, wenn Sie eine Vorschau der Publikation anzeigen und sie als E-Mail versenden. Dadurch kann das Aussehen des Textes verändert werden, sich die Dateigröße und Downloadzeit der E-Mail vergrößern und Empfängern die Möglichkeit genommen werden, Text aus der Nachricht zu kopieren und ihn in andere Programme oder Nachrichten einzufügen.
So stellen Sie sicher, dass Text in Textform und nicht als Bild exportiert wird:
Wenn eines der Textfelder in einer Kette von verbundenen Textfeldern nicht den o. a. Richtlinien entspricht, wird die gesamte Kette als JPEG-Grafik (oder als mehrere JPEG-Grafiken) exportiert.
Anmerkungen
- Sämtliche auf der Seite vorhandenen Formular-Steuerelemente werden in eine Grafik konvertiert und können von den Empfängern in der empfangenen E-Mail-Nachricht nicht als Formular-Steuerelemente verwendet werden.
- Wenn Sie Hintergrundfüllbereiche oder -grafiken verwenden, wird der Text in eine Grafik umgewandelt. Verwenden Sie für Text und Hintergrund kontrastreiche Farben, sodass der Text in der E-Mail-Vorschau oder beim Senden der E-Mail-Nachricht nicht verschwommen angezeigt wird.
- Wenn Sie auf ein Textfeld oder eine Tabelle mit farbigem Text einen Rahmen anwenden, wird der Text in eine Grafik umgewandelt, und die Farbe des Texts wird u. U. etwas dunkler angezeigt.
Anordnen von Text und Objekten entfernt von den Textfeldbegrenzungen
Abhängig davon, wie Texte oder Tabellen auf der Seite positioniert sind, können in der Nähe liegende Objekte leicht verschoben werden. Dieses Problem kann normalerweise gelöst werden, indem einer der beiden oder beide folgenden Schritte ausgeführt werden:
Vermeiden von Lücken in der E-Mail-Nachricht
Wenn E-Mail-Empfänger AOL (insbesondere ältere Versionen) oder ältere Versionen anderer E-Mail-Programme verwenden oder webbasierte E-Mail mithilfe unüblicher oder älterer Browser in der Vorschau anzeigen, werden im Textkörper der E-Mail-Nachricht möglicherweise kleine weiße vertikale oder horizontale Lücken angezeigt. Diese Lücken werden u. U. bei jedem Beantworten oder Weiterleiten der Nachricht größer angezeigt. Bei E-Mail-Nachrichten, die zunächst keine Lücken aufweisen, können beim Beantworten oder Weiterleiten der Nachricht ebenfalls Lücken entstehen.
Sie können zum Vermeiden von Lücken in E-Mail-Nachrichten die gesamte Publikationsseite als einzelne JPEG-Grafik senden.
Senden der gesamten Seite als einzelne JPEG-Grafik
Wenn für es für Sie bzw. die Empfänger keine Rolle spielt, wenn die Dateien größer sind oder eine längere Downloadzeit erforderlich ist, können Sie die gesamte Seite als einzelne JPEG-Grafik senden.
- Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen und dann auf die Registerkarte Web.
- Aktivieren Sie unter E-Mail-Optionen das Kontrollkästchen Die gesamte Publikation als ein JPEG-Bild versenden.
- Zeigen Sie im Menü Datei auf E-Mail senden, und klicken Sie auf Seite als Nachricht senden.
- Klicken Sie auf OK.
-
Geben Sie in der Nachrichtenkopfzeile in den Feldern An und Cc E-Mail-Adressen für die Empfänger ein, oder wählen Sie sie aus.
- Fügen Sie im Feld Betreff einen Titel für die E-Mail hinzu.
- Wählen Sie auf der Symbolleiste über dem Nachrichtenkopf beliebige Optionen aus.
-
Klicken Sie auf Senden.
Anzeigen der Nachricht in der Vorschau und Testen der Nachricht vor dem Senden
Wenn Sie die aktuelle Seite als E-Mail-Nachricht senden, wird die Nachricht im HTML (HTML: Die standardmäßig für Dokumente im World Wide Web verwendete Programmiersprache. In HTML wird mithilfe von Tags angegeben, wie Elemente einer Seite (Text oder Grafiken) in Webbrowsern angezeigt werden sollen und wie auf Benutzereingaben reagiert werden soll.)-Format gesendet. Textfluss und Zeilenumbrüche werden daher in der E-Mail-Nachricht möglicherweise anders angezeigt als in Publisher. Zum Beispiel werden drei Zeilen Text in einem Textfeld u. U. in der E-Mail-Nachricht als zwei oder auch vier Zeilen angezeigt. Zum Anzeigen der Nachricht in der Vorschau und Überprüfen des Layouts vor dem Senden führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
- Zeigen Sie im Menü Datei auf E-Mail senden, und klicken Sie anschließend auf E-Mail-Vorschau. Die Nachricht wird in Ihrem Standardbrowser angezeigt. Wenn die Möglichkeit besteht, empfiehlt es sich, die Nachricht in dem Browser anzuzeigen, der vermutlich vom Empfänger verwendet wird.
- Senden Sie die Nachricht zum Überprüfen der Dateigröße und der endgültigen Formatierung zunächst an sich selbst.
Nehmen Sie ggf. vor dem Senden der Seite an den Empfänger Änderungen am Text oder an den Grafiken vor. Wenn der Text in der Vorschau auseinandergezogen wird und dadurch unerwünschte Lücken zwischen den Objekten auf der Seite entstehen, können Sie das Textfeld vergrößern und nahe gelegene Objekte weiter entfernt vom Text platzieren.
Ändern von Objekten mit Hyperlink, sodass diese über eine genaue (feste) Position verfügen
Wenn die Seite einen Hyperlink in einem Inlineobjekt (Inlineobjekt: Ein Bild oder anderes Objekt, das in eine Textzeile eingefügt wird und das seinen Platz neben angrenzendem Text beibehält, wenn Text hinzugefügt oder gelöscht wird. Ein Inlineobjekt kann mit angrenzendem Text horizontal und vertikal oder nur vertikal verschoben werden.) enthält, z. B. in einer Tabelle oder einem Textfeld mit Inlineposition, wird der Hyperlink beim Anzeigen der E-Mail-Nachricht in der Vorschau oder beim Senden der Nachricht in eine Grafik umgewandelt. Der Empfänger kann den Hyperlink in Ihrer Nachricht in diesem Fall nicht verwenden.
Wenn der Hyperlink erhalten bleiben soll, sodass er vom Empfänger der E-Mail-Nachricht verwendet werden kann, muss das Objekt mit dem Hyperlink über eine feste Position verfügen.
So wird's gemacht
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Inlineobjekt, das den Hyperlink enthält.
-
Klicken Sie im Kontextmenü auf <Objekttyp> formatieren.
- Klicken Sie im Dialogfeld auf die Registerkarte Layout.
- Klicken Sie in der Liste Objektposition auf Genau.
Das Objekt verfügt nun über eine feste Position, bis es verschoben wird.
Vermeiden von nicht unterstützten Formatierungen
Die folgenden Formatierungstypen gehen verloren, wenn Sie eine Seite als E-Mail senden. Ändern Sie das Design Ihrer Publikation, um diese Formatierungstypen zu vermeiden:
- Animierte GIF-Bilder Animierte GIFs verlieren die Animation und werden zu statischen Bildern.
- Ränder um Text Alle von Ihnen in Textfeldern festgelegten Ränder werden in Null geändert.
- Nachverfolgung und Skalierung Alle Sonderzeichenabstände (Menü Format, Befehl Zeichenabstand) werden auf den Standardwert zurückgesetzt.
- Bestimmte Schriftarteneffekte Textformatierungen wie Outline, Schattiert, Relief oder Gravur werden nicht übernommen.
- Unterstreichungen Alle Unterstreichungen werden in einfache Unterstreichungen konvertiert.
- Zeilenabstände vor oder nach Absätzen Alle genauen Abstände für horizontale Führungslinien gehen verloren. Beim Senden einer Seite als E-Mail-Nachricht wird der Standardabstand für horizontale Führungslinien für die Bildschirmanzeige optimiert.
- Linienart für horizontale Führungslinien Alle Arten horizontaler Führungslinien werden in einzelne Linien konvertiert.