Verwenden Sie den Aufgabenbereich Grafik-Manager zum effizienten Verwalten von Grafiken, die Sie in Ihre Publikation eingefügt haben, z. B. eingebettete Grafiken (Eingebettetes Bild: Ein Bild, das nicht mit einer Quelldatei außerhalb der Publikation verknüpft, sondern in einer Publikation gespeichert ist.) oder verknüpfte Grafiken (Verknüpfte Grafik: Eine Grafik, die mit einer außerhalb der Publikation gespeicherten Grafikdatei hoher Auflösung verknüpft ist. Wenn die verknüpfte Grafik in einem Bildbearbeitungsprogramm geändert wird, kann die verknüpfte Grafik in der Publikationsdatei aktualisiert werden.), und stellen Sie hierdurch sicher, dass diese immer aktuell sind.
Inhalt dieses Artikels
Überprüfen des Status von Grafiken
Sie können den Aufgabenbereich Grafik-Manager
verwenden, um den Status einzelner Grafiken zu überprüfen. Hierzu zählt beispielsweise, ob eine Grafik verknüpft oder eingebettet ist, ob sie bearbeitet wurde oder ob eine Verknüpfung zu einer externen Grafik fehlt.
Anzeigeoptionen
Sie können entweder alle Grafiken anzeigen, die mit einer Publikation verbunden sind, oder nur die Grafiken, die seit dem letzten Speichern der Publikation entfernt oder geändert wurden. Sie können die Grafiken, die mit einer Publikation verbunden sind, auch nach Dateinamen, Dateierweiterung oder Dateigröße sortiert anzeigen. Grafiken können außerdem nach Seitenzahl der Publikation oder nach Bildstatus angezeigt werden. Sie können z. B. zuerst alle eingebetteten Grafiken gefolgt von allen verknüpften Grafiken anzeigen.
Anzeigen von Grafiken
- Klicken Sie im Menü Extras auf Grafik-Manager.
- Führen Sie unter Anzeigeoptionen in der Liste Anzeigen einen der folgenden Schritte aus:
- Klicken Sie auf Alle Bilder, um eine Liste mit allen Grafiken anzuzeigen, die mit der jeweiligen Publikation verbunden sind.
- Klicken Sie auf Fehlende/geänderte Grafiken, um nur die Grafiken anzuzeigen, die seit dem letzten Speichern der Publikation entfernt oder geändert wurden.
Sortieren von Grafiken
- Klicken Sie im Menü Extras auf Grafik-Manager.
- Klicken Sie unter Anzeigeoptionen in der Liste Sortieren nach auf Dateiname, Dateierweiterung, Dateigröße, Seitenzahl oder Status.
Anzeigen einer Miniaturansicht
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Miniaturansicht anzeigen, um die Miniaturansicht einer Grafik, den Dateinamen und die Statusanzeige unter Grafik auswählen anzuzeigen.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Miniaturansicht anzeigen, um den Dateinamen, die Seitenzahl, den Status und die Dateigröße unter Grafik auswählen anzuzeigen.
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Wechseln zu einer Grafik
Wenn eine Publikation mit mehreren Seiten viele Grafiken enthält, können Sie auf schnelle Weise zur gewünschten Grafik wechseln, indem Sie im Aufgabenbereich Grafik-Manager auf die Grafik zeigen, auf den Pfeil neben der Grafik klicken und dann auf Gehe zu diesem Bild klicken.
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Anzeigen von Grafikdetails
Sie können zahlreiche Grafikeigenschaften überprüfen, z. B. den Dateinamen und die Erweiterung, die Dateigröße, die Seitenzahl, auf der die Grafik in der aktuellen Publikation angezeigt wird, die Skalierung (prozentual zum Original), die effektive Auflösung, die letzte Aktualisierung, das Farbmodell und ob es sich um eine eingebettete oder verknüpfte Grafik handelt. Sie können außerdem eine Vorschau der Grafik anzeigen.
- Klicken Sie im Menü Extras auf Grafik-Manager.
- Klicken Sie im Aufgabenbereich Grafik-Manager unter Grafik auswählen auf den Pfeil neben der Grafik, deren Informationen Sie anzeigen möchten, und klicken Sie dann auf Details.
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Konvertieren von verknüpften Grafiken in eingebettete Grafiken
Wenn Sie eine verknüpfte Grafik in eine eingebettete Grafik konvertieren, bettet Publisher die Daten der verknüpften Grafik in die Publikation ein und entfernt die Verknüpfungsinformationen der verknüpften Grafik.
- Klicken Sie im Menü Extras auf Grafik-Manager.
- Zeigen Sie im Aufgabenbereich Grafik-Manager unter Grafik auswählen auf den Namen der verknüpften Grafik, die Sie in eine eingebettete Grafik konvertieren möchten. Klicken Sie auf den Pfeil, und klicken Sie dann auf In eingebettetes Bild umwandeln.
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Speichern von eingebetteten Grafiken als verknüpfe Grafiken
Wenn Sie eine eingebettete Grafik als verknüpfte Grafik speichern, erstellt der Grafik-Manager anhand der Daten der eingebetteten Grafik eine neue verknüpfte Grafik und entfernt die eingebettete Grafik aus der Publikation.
- Klicken Sie im Menü Extras auf Grafik-Manager.
- Klicken Sie im Aufgabenbereich Grafik-Manager unter Grafik auswählen auf den Pfeil neben der Grafik, die Sie als verknüpfte Grafik speichern möchten, und klicken Sie dann auf Als verknüpfte Grafik speichern.
- Wechseln Sie im Dialogfeld Speichern unter zu dem Verzeichnis, in dem die verknüpfte Grafik gespeichert werden soll.
- Geben Sie in das Feld Dateiname einen Namen für die verknüpfte Grafik ein.
- Wählen Sie im Feld Dateityp das Grafikdateiformat aus, in dem die verknüpfte Datei gespeichert werden soll.
- Klicken Sie auf Speichern.
Hinweise
- Wenn Sie Vektorgrafiken (Vektorgrafiken: Die Darstellung von Grafikobjekten, z. B. von Linien, Kurven und Quadraten, die durch geometrische Formeln erstellt werden. Im Gegensatz dazu werden Bitmapgrafiken (auch Rastergrafiken genannt) als Sammlung von Pixeln gespeichert.) (wie Encapsulated PostScript (EPS) (EPS: Ein Grafikdateiformat, das mithilfe der PostScript-Seitenbeschreibungssprache erstellt wird. EPS-Grafiken sollen auf PostScript-kompatiblen Druckern gedruckt werden.)-Dateien oder Windows Metafile Format (WMF) (Windows Metafile Format (WMF): Ein Vektorgrafikformat für Windows-kompatible Computer, das meist als ClipArt-Format in Textverarbeitungsdokumenten verwendet wird.)-Dateien) als Bitmap (Bitmap: Ein Bild, das aus einer Vielzahl kleiner Punkte besteht, die sich zu Formen und Linien zusammensetzen (ähnelt Diagrammpapier, auf dem einzelne kleine Quadrate ausgefüllt sind). Als Dateien gespeicherte Bitmaps haben in der Regel die Dateinamenerweiterung BMP.)grafiken speichern, verschlechtert sich die Bildqualität.
- Wenn Sie eine EPS-Datei nicht als WMF-Datei speichern, verschlechtert sich die Bildqualität beim Drucken auf einem PostScript-Drucker.
- Wenn Sie eine Bitmapgrafik mit hoher Auflösung (z. B. eine Tagged Image File Format (TIFF) (Tagged Image File Format (TIFF): Ein tagbasiertes Grafikformat mit hoher Auflösung. TIFF wird für den universellen Austausch digitaler Grafiken verwendet.)-Datei) als Bitmapgrafik mit geringer Auflösung oder als komprimierte Bitmapgrafik (z. B. eine GIF (GIF: Ein Grafikdateiformat (Erweiterung GIF in Windows), das zur Anzeige von Grafiken in indizierten Farben im World Wide Web verwendet wird. Das GIF-Format unterstützt bis zu 256 Farben und verwendet eine verlustfreie Datenkompression, beim Komprimieren der Datei gehen also keine Bilddaten verloren.)-Datei oder eine JPEG (JPEG: Ein von vielen Webbrowsern unterstütztes Grafikdateiformat (Erweiterung JPG in Microsoft Windows), das zum Komprimieren und Speichern von Fotografien entwickelt wurde. Es eignet sich gut für Grafiken mit vielen Farben, z. B. gescannte Fotos.)-Datei) speichern, verschlechtert sich die Bildqualität.
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Aktualisieren von geänderten verknüpften Grafiken
Wenn Sie eine verknüpfte Grafik in einem Grafikbearbeitungsprogramm geändert haben, erkennt der Grafik-Manager die Änderung und zeigt den Grafikstatus als Original wurde geändert an.
Führen Sie zum Aktualisieren der geänderten Version die folgenden Aktionen aus:
- Klicken Sie unter
Grafik auswählen auf den Pfeil neben der zu aktualisierenden Grafik, und klicken Sie dann auf Diesen Hyperlink aktualisieren.
Hinweis Wenn die Publikation Object Linking and Embedding (OLE) (OLE: Eine Programmintegrationstechnologie, die Sie zur gemeinsamen Nutzung von Informationen zwischen Programmen verwenden können. Alle Office-Programme unterstützen OLE, weshalb Sie Informationen über verknüpfte und eingebettete Objekte freigeben können.)-Objekte umfasst, müssen die OLE-Verknüpfungen separat unter Verwendung des Befehls Verknüpfungen im Menü Bearbeiten aktualisiert werden. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie die OLE-Verknüpfungen vor der Weitergabe der Dateien an den professionellen Druckservice aktualisieren.
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Einschränkungen des Grafik-Managers
Sie können den Aufgabenbereich Grafik-Manager für folgende Aufgaben nicht verwenden:
- Verwalten von Object Linking and Embedding (OLE) (OLE: Eine Programmintegrationstechnologie, die Sie zur gemeinsamen Nutzung von Informationen zwischen Programmen verwenden können. Alle Office-Programme unterstützen OLE, weshalb Sie Informationen über verknüpfte und eingebettete Objekte freigeben können.)-Objekten in einer Publikation Die OLE-Objekte in der Publikation werden durch DLL-Dateien im Betriebssystem Microsoft Windows verwaltet. Verknüpfte und eingebettete OLE-Objekte werden nicht in der Grafikliste im Aufgabenbereich Grafik-Manager angezeigt. Sie müssen sie im Dialogfeld Verknüpfungen verwalten.
- Verwalten von Fülleffekten in einer Publikation Sie können den Grafik-Manager nicht verwenden, um AutoFormen (AutoFormen: Eine Gruppe von gebrauchsfertigen Formen, z. B. Grundformen wie Rechtecke und Kreise sowie verschiedene Linien und Verbindungen, Blockpfeile, Flussdiagrammsymbole, Sterne, Banner und Legenden.), WordArt (WordArt: Textobjekte, die Sie mit gebrauchsfertigen Effekten erstellen und auf die Sie weitere Formatierungsoptionen anwenden können.), Zierrahmen oder Musterfüllungen zu verwalten.
- Festlegen von Farben in EPS- und WMF-Dateien Sie können den Grafik-Manager nicht verwenden, um die Farbe zu bestimmen, die in einer Encapsulated PostScript (EPS) (EPS: Ein Grafikdateiformat, das mithilfe der PostScript-Seitenbeschreibungssprache erstellt wird. EPS-Grafiken sollen auf PostScript-kompatiblen Druckern gedruckt werden.)-Datei oder in einer Windows Metafile (WMF) (Windows Metafile Format (WMF): Ein Vektorgrafikformat für Windows-kompatible Computer, das meist als ClipArt-Format in Textverarbeitungsdokumenten verwendet wird.)-Datei verwendet wird.
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