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| Microsoft Office Publisher 2003 |
In Ihrer Branche sind Sie darauf angewiesen, die Kosten niedrig zu halten, wenn Sie mit Seitenlayoutdateien arbeiten, die Sie von Kunden erhalten. In Publisher 2003 wurden erhebliche Optimierungen im Zusammenhang mit der Kompatibilität von Druckvorstufen eingeführt, d. h. Sie können Publisher-Druckaufträge annehmen und darauf vertrauen, dass Sie zu angemessenen Preisen hochwertige Ergebnisse produzieren können. Wie bei Aufträgen, die mit anderen Seitenlayoutprogrammen erstellt wurden, müssen Sie und Ihre Kunden sich bei Publisher-Aufträgen an einige Regeln halten. Bei der Verwendung von Publisher 2003 sind diese Regeln einfach zu erlernen und anzuwenden, und Sie können so durch Publisher 2003-Aufträge Ihren Gewinn optimieren.
Es gibt zwei wichtige Punkte, auf die Sie Kunden hinweisen sollten, die Publisher verwenden:
- Die Kunden sollten Publisher 2003 verwenden, insbesondere, wenn sie die Dateien an eine Druckerei weitergeben.
- Die Kunden sollten TrueType-Schriftarten (TrueType-Schriftart: Eine Schriftart (Schriftbild), die in einem gedruckten Dokument genauso dargestellt wird wie auf dem Bildschirm. TrueType-Schriftarten können auf jeden Schriftgrad skaliert werden. Einige dieser Schriftarten werden beim Installieren von Windows automatisch installiert.) in den Publikationen einbetten, bevor sie Aufträge an Sie weiterleiten. Wenn die Kunden ihre Publisher-Aufträge mithilfe des Pack & Go-Assistenten an Sie senden, wird dieser Schritt automatisch durchgeführt.
In diesem Artikel werden Vorgehensweisen beschrieben, die Sie benötigen, wenn Sie von Kunden Publisher 2003-Aufträge erhalten. Dabei werden praktische Fragen zum Umgang mit Kunden sowie komplexe Techniken in Publisher behandelt, mit denen Sie Aufträge überprüfen, anpassen und mit einem Satzbelichter oder Plattenbelichter ausgeben können.
Inhaltsverzeichnis
- Aufgabe 1: Preflight einer Publisher 2003-Publikation
Vorbemerkung
- Schritt 1: Öffnen der Publikation und Überprüfen auf fehlende Schriftarten
- Schritt 2: Auswählen des richtigen Farbmodells
-
Schritt 3: Überprüfen der Seiteneinrichtung
- Schritt 4: Überprüfen auf fehlende Grafiken
- Schritt 5: Überprüfen auf Trapping
- Schritt 6: Suchen nach potenziellen Problembereichen
Probleme mit Neuumbrüchen bei Dateien aus früheren Versionen
- Transparente TIFF-, GIF- und PNG-Grafiken
- Aufgabe 2: Exportieren von Bildern aus Publisher
Exportieren eines eingebetteten Bildes als verknüpftes Bild
- Exportieren von Grafikgruppen und/oder in Publisher gezeichneten Objekten als Bilder
- Exportieren einer ganzen Seite als Bild
- Aufgabe 3: Sicherstellen, dass der Druckertreiber richtig konfiguriert ist
Der Generic Color PostScript-Treiber
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Aufgabe 4: Drucken einer Publikation im zusammengesetzten CMYK-Format
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Aufgabe 5: Drucken einer Publikation als PDF
- Aufgabe 6: Drucken einer Publikation als Farbauszug
- Ressourcen zu Druckvorstufen
Sie möchten wissen, unter welchen Aspekten Sie eine Publikation überprüfen müssen, bevor Sie sie drucken? Dieser Abschnitt enthält einen kurzen Überblick über die Schritte, die Sie beim Preflight einer Publisher-Publikation durchführen sollten.
Wenn Sie eine Publikation von einem Kunden erhalten, sollten Sie folgende Fragen stellen:
- Mit welcher Version von Publisher wurde die Publikation erstellt? (Es sind die Versionen 97, 98, 2000, 2002 und 2003 verfügbar.)
- Wird die Publikation im Format zusammengesetzte Graustufen, zusammengesetztes RGB (RGB: Ein System, das Farben als eine Mischung aus Rot (R), Grün (G) und Blau (B) beschreibt. Die Farbe wird als Menge aus drei Werten (R, G, B) definiert. Ein Wert von 0% (Null) jeder Farbe ergibt schwarz; ein Wert von 100% ergibt für alle drei Farben weiß.)-Format, zusammengesetztes CMYK (CMYK: Ein Farbmodell für den kommerziellen Druck, das einen großen Farbbereich durch Mischen von verschiedenen Anteilen an Zyan, Magenta, Gelb und Schwarz bietet.) -Format oder als Farbauszug gedruckt?
- Wird die Publikation bei Farbdrucken mit Prozessfarben (Prozessfarben: Die vier transparenten Farben (Zyan, Magenta, Gelb und Schwarz), die beim kommerziellen Druck zum Herstellen von Farbfotos und einer großen Bandbreite von Volltonfarben verwendet werden.), Spotfarben (Spotfarbe: Eine vorgemischte Farbe, die an ein standardmäßiges Farbsystem, z. B. PANTONE, angepasst ist.) oder Spotfarben und Prozessfarben gedruckt?
- Wie viele Farben werden bei Spotfarben verwendet, und um welche Farben handelt es sich?
- Verfügt der Kunde über einen Probedruck von einem Desktopdrucker, möglichst einem PostScript-Drucker?
- Muss die Publikation ausgeschossen werden?
- Ist für die Publikation Trapping erforderlich?
Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen kennen, können Sie den Preflight anhand der folgenden Schritte durchführen:
Wenn Sie die Publikation öffnen und Schriftarten fehlen, wird das Dialogfeld Schriftarten laden angezeigt. In diesem Dialogfeld können Sie fehlende Schriftarten durch vorhandene ersetzen. Das Dialogfeld Schriftarten laden wird auch angezeigt, wenn die Publikation eingebettete Schriftarten enthält. In diesem Fall können Sie auswählen, ob Sie die eingebetteten Schriftarten laden möchten oder nicht.
Auch wenn das Dialogfeld Schriftarten laden beim Öffnen der Publikation nicht angezeigt wird, sollten Sie überprüfen, welche Schriftarten in der Publikation verwendet werden.
- Zeigen Sie im Menü Extras auf Tools für den professionellen Druck, und klicken Sie dann auf Schriftarten.
- Suchen Sie nach Schriftarten, bei denen Drucker als Typ der Schriftart angegeben wird.
- Überprüfen Sie, ob diese Schriftarten auf Ihrem Computer installiert sind.
In den meisten Fällen handelt es sich bei Druckerschriftarten um Typ 1 PostScript-Schriftarten, die nicht zu Problemen führen. Möglicherweise verwenden einige Kunden jedoch Druckerschriftarten wie CG Times oder CG Omega. Diese Schriftarten sind nur beim Drucken auf Hewlett Packard LaserJet-Druckern verfügbar. Wenn Sie als Zieldrucker keinen LaserJet-Drucker verwenden, sind diese Schriftarten nicht mehr verfügbar.
Die meisten Kunden werden ihre Publisher 2003-Publikationen für RGB-Farben eingerichtet haben. Wenn Sie den Auftrag digital (zusammengesetzter RGB-Druck) oder offset nur mit Prozessfarben drucken (CMYK), müssen Sie dies nicht ändern. Wenn Sie den Auftrag jedoch als Farbauszug mit Spotfarben oder Prozess- und Spotfarben drucken, müssen Sie das Farbmodell ändern. Gehen Sie hierzu wie folgt vor.
- Zeigen Sie im Menü Extras auf Tools für den professionellen Druck, und klicken Sie dann auf Farbdruck.
- Überprüfen Sie im Dialogfeld Farbdruck unter Alle Farben definieren als, ob der richtige Farbdruck ausgewählt wurde.
- Wenn der Kunde Spotfarben-Farbauszüge möchte und keine Spotfarben definiert hat, müssen Sie Spotfarben definieren, indem Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:
Wenn der Auftrag nur mit Spotfarben gedruckt werden soll
- Klicken Sie unter Alle Farben definieren als auf Spotfarben.
Publisher erstellt bis zu 255 Spotfarben, es können jedoch nur 12 gespeichert werden.
- Wenn zu viele Spotfarben vorhanden sind, gehen Sie wie folgt vor:
- Um Spotfarben einzeln zu löschen, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Namen und dann auf Löschen.
Sie können diese Farbe in Publisher dann einer anderen Spotfarbe zuordnen.
- Um automatisch alle Farben mit Ausnahme von 12 Spotfarben zu löschen, klicken Sie auf Überflüssige Druckfarben entfernen.
Publisher führt die Spotfarben zusammen, bis 12 übrig bleiben.
Wenn der Auftrag mit Prozessfarben und Spotfarben gedruckt wird
- Klicken Sie unter Alle Farben definieren als auf Prozessfarben und Spotfarben.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Farben.
- Wählen Sie ein Farbfeld aus, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Namen, und klicken Sie dann auf In Spotfarbe konvertieren.
- Wiederholen Sie diese Schritte für alle zusätzlichen Spotfarben.
Anmerkung Wenn Sie das Farbmodell hier ändern, ist jedoch noch nicht alles getan. Beim Drucken müssen Sie im Dialogfeld Erweiterte Druckeinstellungen sicherstellen, dass die Publikation mit dem gewünschten Farbmodell gedruckt wird.
Die Publikation ist vermutlich nicht für das Drucken auf dem Ausgabegerät eingerichtet, das Sie verwenden. Außerdem hat der Kunde wahrscheinlich kein Papierformat ausgewählt, auf dem Platz für Beschnittzugaben und Druckmarkierungen ist. Führen Sie zum Überprüfen der Seiteneinrichtung die folgenden Aktionen durch:
- Klicken Sie im Menü Datei auf Seite einrichten.
- Überprüfen Sie auf der Registerkarte Layout die Höhe und Breite des aktuellen Papierformats.
Wenn Publikationstyp auf Ganze Seite festgelegt ist, sind die Felder Höhe und Breite abgeblendet, notieren Sie jedoch trotzdem die Werte.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Drucker und Papier.
- Wählen Sie in der Liste Name den Druckertreiber aus, mit dem Sie die Publikation drucken werden.
- Wählen Sie in der Liste Größe ein Papierformat aus, das größer als das Papierformat ist, das Sie in Schritt 2 notiert haben. Wenn das Seitenformat z. B. 21,5 cm x 28 cm lautet, könnten Sie Letter.Extra auswählen. Wenn kein passendes Papierformat angezeigt wird, können Sie ein benutzerdefiniertes Format festlegen.
So wird's gemacht
- Wählen Sie kein Papierformat aus der Liste Größe aus, sondern klicken Sie auf Eigenschaften.
- Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von Dokument <Druckername> auf Erweitert.
- Wählen Sie in der Liste Papiergröße den Eintrag Benutzerdefinierte Seitengröße für PostScript aus.
- Geben Sie im Dialogfeld Benutzerdefinierte Seitengrößendefinition für PostScript in den Feldern Breite und Höhe die gewünschten Werte ein. Wenn Sie z. B. eine Publikation im Letter-Format drucken und die Beschnittzugabe 0,3 cm betragen soll, legen Sie Breite auf 21,89 und Höhe auf 28,24 fest.
- Klicken Sie auf OK, bis das Dialogfeld Seite einrichten angezeigt wird.
- Wählen Sie im Dialogfeld Seite einrichten unter Orientierung die gewünschte Option aus.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Layout.
- Überprüfen Sie, ob die Werte für Höhe und Breite den in Schritt 2 notierten Werten entsprechen, und korrigieren Sie sie gegebenenfalls.
- Klicken Sie dann auf OK.
Wenn Sie die Publikation als PostScript-Datei speichern, um sie in einer Anwendung zum Trapping oder Ausschießen zu verwenden, sollte Ihnen bewusst sein, dass das Seitenformat für die PostScript-Datei dem Seitenformat entspricht, das Sie im Dialogfeld Seite einrichten festlegen. Wenn Sie Beschnittzugaben oder Publisher-Druckmarkierungen drucken möchten, sollten Sie das Seitenformat an allen Seiten um 0,25 cm vergrößern.
Wenn Sie die Funktionen zum Ausschießen in Publisher verwenden möchten, müssen Sie die Publikation dafür im Dialogfeld Seite einrichten auf der Registerkarte Layout einrichten. Publisher stellt eine begrenzte Anzahl von Funktionen zum Ausschießen bereit, u. a. folgende:
- Drucken von mehreren Kopien der gleichen Seite (z. B. für Visitenkarten)
- Drucken von Druckbögen für den Buchdruck
Ob Grafiken in Publisher eingebunden oder verknüpft wurden, hat keine Auswirkungen darauf, wie sie gedruckt werden. Wenn die Grafiken verknüpft wurden, muss der Kunde jedoch die Grafikdateien bereitstellen. Gehen Sie wie folgt vor, um nach fehlenden Grafiken zu suchen:
- Klicken Sie im Menü Extras auf Grafik-Manager.
- Suchen Sie in der Liste nach Grafiken mit dem Status Original fehlt.
- Führen Sie bei allen Grafiken mit dem Status Original fehlt Folgendes aus:
- Notieren Sie den Dateinamen.
- Suchen Sie die Datei auf den Datenträgern, die Sie vom Kunden erhalten haben. Wenn Sie sie nicht finden können, muss der Kunde sie bereitstellen.
- Wenn Sie die Datei gefunden haben, klicken Sie im Aufgabenbereich Grafik-Manager auf den Pfeil neben der Grafik, und klicken Sie dann auf Verknüpfte Grafik suchen.
- Navigieren Sie zu dem Ordner mit der fehlenden Grafik, und klicken Sie dann auf Mit Datei verknüpfen.
Bei dem Grafik-Manager handelt es sich um einen Aufgabenbereich in Publisher 2003, der links neben dem Arbeitsbereich angezeigt wird. Im Gegensatz zu früheren Versionen von Publisher ist der Grafik-Manager nun interaktiv. Wenn Sie eine Grafik auf der Seite auswählen, wird die Grafik auch im Aufgabenbereich Grafik-Manager ausgewählt. Wenn Sie eine Grafik im Aufgabenbereich Grafik-Manager auswählen, wird sie auch auf der Seite ausgewählt.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Steuerelemente für das Trapping in Publisher 2003 zu öffnen:
- Zeigen Sie im Menü Extras auf Tools für den professionellen Druck, zeigen Sie auf Registereinstellungen, und klicken Sie dann auf Publikation.
Im Dialogfeld Registereinstellungen der Publikation können Sie die Standardparameter für das Trapping festlegen.
Wenn Sie benutzerdefiniertes Trapping für ein Objekt festlegen möchten, führen Sie folgende Aktionen aus:
- Markieren Sie das Objekt, für das das Trapping festgelegt werden soll.
- Zeigen Sie im Menü Extras auf Tools für den professionellen Druck, zeigen Sie auf Registereinstellungen, und klicken Sie dann auf Pro Objekt.
- Wählen Sie die gewünschten Einstellungen für das Überdrucken und Trapping bei diesem Objekt aus.
- Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für alle anderen Objekte, für die ein benutzerdefiniertes Trapping durchgeführt werden soll.
- Wenn Sie das benutzerdefinierte Trapping für Objekte in der Publikation abgeschlossen haben, klicken Sie im Dialogfeld Registereinstellungen pro Objekt auf Schließen.
Überprüfen Sie die Publikation auf Objekte, die möglicherweise zu Problemen führen könnten.
Gelegentlich kommt es in Publisher 2003 beim Öffnen von Dateien, die mit früheren Versionen von Publisher erstellt wurden, zu Problemen mit Neuumbrüchen. In diesen Fällen ist es äußerst hilfreich, wenn der Kunde Ihnen einen Laserprobedruck zur Verfügung gestellt hat!
Achten Sie insbesondere auf die folgenden Punkte:
Anzeigetext (WordArt)
Publisher umfasst ein Tool für Spezialeffekte bei Text mit dem Namen WordArt. Wenn der Kunde Anzeigetext mit einer früheren Version von WordArt erstellt hat, wird der Text beim Öffnen in Publisher 2003 möglicherweise anders angezeigt, d. h. in vielen Fällen wirkt er gestreckt. Wenn dieses Problem auftritt, verwenden Sie den Probedruck des Kunden als Vorlage, und ziehen Sie die Ränder des Objekts, bis der Anzeigetext in der richtigen Größe angezeigt wird.
Da das konvertierte WordArt-Objekt als Grafik behandelt wird, werden im WordArt-Objekt verwendete Schriftarten nicht eingebettet oder von Publisher geladen. Auch hier sollten Sie den Probedruck des Kunden heranziehen, um zu überprüfen, ob die WordArt-Objekte in der richtigen Schriftart angezeigt werden.
Textumbruch
Text in einem Textfeld, das sich unter einem anderen Objekt befindet, z. B. einer AutoForm, einem Bild, einer Tabelle oder einem anderen Textfeld, wird standardmäßig um das Objekt umbrochen. In einigen Fällen treten dabei Fehler auf, und es kommt zu Überlappungen. Dies kommt nur selten vor, wenn das Problem jedoch auftritt, können Sie folgendermaßen vorgehen:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das überlappende Objekt, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf <Objektname> formatieren.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Layout.
- Klicken Sie unter Umbruchart auf Eng.
- Klicken Sie auf OK.
Beim Textfluss sollten jetzt keine Probleme mehr auftreten.
Druckerschriftarten
Andere Probleme beim Textumbruch können von Druckerschriftarten verursacht werden. Solche Schriftarten sind nur verfügbar, wenn Sie mit einem Hewlett Packard LaserJet-Drucker arbeiten. Die Schriftarten sind nur auf dem Drucker verfügbar, es wird jedoch eine Bildschirmversion bereitgestellt, die in Anwendungen auf dem Computer verwendet wird. Sie können Druckerschriftarten normalerweise am Namen erkennen, z. B. CGTimes. Wenn ein Kunde den Text in der Publikation mit einer Druckerschriftart erstellt hat, ist die Schriftart beim Drucken auf Ihrem RIP nicht verfügbar. Dies führt dazu, dass die Schriftart ersetzt wird, und der Text wird vermutlich neu umbrochen.
Ersetzen Sie vom Kunden verwendete Druckerschriftarten durch verfügbare Schriftarten, überprüfen Sie die Datei auf Probleme bei Textumbrüchen, die durch das Ersetzen aufgetreten sind, und korrigieren Sie sie gegebenenfalls.
Publisher 2003 unterstützt die Transparenz in TIFF-, GIF- und PNG-Grafikdateien. Damit diese ordnungsgemäß gedruckt werden können, müssen Sie ein Gerät, das PostScript Level 3 unterstützt, und einen für PostScript Level 3 eingerichteten Druckertreiber verwenden. Wenn Sie auf einem PostScript Level 2-Drucker drucken, werden solche Grafiken mit einem Vollton-Hintergrund gedruckt. Bei GIF-Bildern können dabei äußerst ungewöhnliche Farben entstehen!
Wenn Sie bei einer Grafik den Eindruck haben, dass die Hintergrundfarbe der Seite durchscheint, überprüfen Sie mithilfe des Grafik-Managers das Format der Grafik. Wenn die Grafik im EPS-Format oder einem anderen vektorbasierten Grafikformat vorliegt, z. B. WMF oder CGM, sollten keine weiteren Probleme auftreten. Wenn es sich jedoch um eine TIFF-, GIF- oder PNG-Datei handelt, kommt es bei Druckern, die PostScript Level 3 nicht unterstützen, zu Schwierigkeiten. Sie müssen die Grafik dann möglicherweise exportieren und in eine EPS-Datei mit einem Beschneidungspfad konvertieren.
Dies ist nicht bei allen Publikationen erforderlich. Wenn der Kunde ein Bild als eingebettete Grafik eingefügt hat und Sie es zum Bearbeiten in eine verknüpfte Grafik konvertieren müssen, können Sie wie folgt vorgehen:
- Klicken Sie im Menü Extras auf Grafik-Manager.
- Klicken Sie im Aufgabenbereich Grafik-Manager auf den Pfeil neben der zu konvertierenden Grafik, und klicken Sie auf Als verknüpfte Grafik speichern.
- Wählen Sie im Dialogfeld Speichern unter in der Liste Dateityp das gewünschte Grafikformat aus.
Sie können hierbei auch ein anderes Format als das ursprüngliche Format der Datei auswählen. Sie können eine eingebettete JPEG-Datei z. B. als TIFF exportieren.
- Wenn Sie die Auflösung der eingebetteten Grafik ändern möchten, klicken Sie auf Ändern, und wählen Sie die gewünschte Auflösung aus.
Sie können 96 dpi, 150 dpi, 300 dpi oder Originalauflösung der Grafik auswählen. (Es sei denn, die Originalauflösung beträgt weniger als 300 dpi.)
- Klicken Sie auf OK.
- Geben Sie im Dialogfeld Speichern unter im Feld Dateiname ggf. einen neuen Dateinamen ein, und wählen Sie einen Ordner aus, in dem die neue Grafik gespeichert werden soll.
- Klicken Sie auf Speichern.
Alle Grafiken werden aus Publisher im RGB-Format exportiert. Mit einem Fotobearbeitungsprogramm können Sie sie jedoch auch in CMYK konvertieren.
Wenn Sie mehrere Grafiken zusammenfügen möchten (z. B. eine Reihe von halb transparenten Bildern) oder ein Objekt oder eine Gruppe von Objekten in Publisher erstellt haben, können Sie diese folgendermaßen als Grafik exportieren:
- Markieren Sie alle Grafiken und Publisher-Objekte, die Sie zusammenführen möchten.
- Klicken Sie im Menü Anordnen auf Gruppierung.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Gruppe, und klicken Sie danach im Kontextmenü auf Als Grafik speichern.
- Wählen Sie im Dialogfeld Speichern unter in der Liste Dateityp das gewünschte Grafikformat aus.
- Wenn Sie ein vektorbasiertes Grafikformat verwenden (z. B. WMF), ändern Sie die Auflösung nicht.
Klicken Sie bei rasterbasierten Formaten (z. B. JPEG oder TIFF) auf Ändern, wählen Sie die Auflösung für die exportierte Grafik aus, und klicken Sie auf OK.
- Geben Sie im Dialogfeld Speichern unter im Feld Dateiname einen neuen Dateinamen ein, und wählen Sie einen Ordner aus, in dem die neue Grafik gespeichert werden soll.
- Klicken Sie auf Speichern.
Wenn Sie die Grafik im PNG- oder GIF-Format speichern, wird die Transparenz unterstützt. Beim Speichern im TIFF-Format ist nur ein Alphakanal vorhanden, den Publisher für die Transparenz verwendet. Auch hier werden alle Grafiken im RGB-Format gespeichert.
Wenn Sie eine ganze Seite der Publikation als Bild exportieren möchten, gehen Sie wie folgt vor:
- Öffnen Sie die Publikation, und zeigen Sie die zu exportierende Seite an.
- Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern unter.
- Wählen Sie in der Liste Dateityp das gewünschte Grafikformat aus.
Unten in der Liste ist eine Reihe von Grafikformaten verfügbar, u. a. GIF, JPEG, PNG, TIFF, BMP, EMF und WMF.
- Klicken Sie neben Auflösung auf Ändern.
- Wählen Sie die gewünschte Auflösung aus (96 dpi, 150 dpi oder 300 dpi), und klicken Sie dann auf OK.
- Geben Sie im Dialogfeld Speichern unter im Feld Dateiname einen neuen Dateinamen ein, und wählen Sie einen Ordner aus, in dem die neue Grafik gespeichert werden soll.
- Klicken Sie auf Speichern.
Alle Grafiken werden im RGB-Format gespeichert. Wenn sie im CMYK-Format oder in einem anderen Format (z. B. EPS) vorliegen müssen, öffnen Sie die Grafik in einem geeigneten Grafikprogramm, und konvertieren Sie sie.
Die meisten Publisher-Dateien werden nur zu Hause oder im Büro auf Laser- und Tintenstrahldruckern gedruckt. Publisher-Dateien können auf solchen Druckern optimal ausgegeben werden, ohne dass die Druckereinstellungen geändert werden müssen. Wenn Sie jedoch professionelle Ausgaben erzeugen möchten, müssen Sie überprüfen, ob der Windows-Druckertreiber richtig konfiguriert wurde und die Mindestanforderungen erfüllt. Wenn Sie dies nicht überprüfen, wird beim Drucken eine oder beide der folgenden Fehlermeldungen angezeigt:
- Publisher kann auf einem Schwarz-Weiß-Drucker keine CMYK-Prüfdrucke drucken. Um CMYK-Prüfdrucke zu drucken, wählen Sie einen Farbdrucker aus.
- Publisher kann diese Publikation nicht drucken. Für das Drucken von CMYK-Prüfdrucken oder Farbauszügen ist ein Druckertreiber erforderlich, der PostScript Level 2 oder höher unterstützt.
Wenn Sie Farbauszüge aus Publisher drucken möchten, muss Ihr Drucker PostScript Level 2 oder 3 unterstützen (und für die Verwendung konfiguriert sein).
Wenn Sie aus Publisher im zusammengesetzten CMYK-Format drucken möchten, muss Ihr Drucker PostScript Level 2 oder 3 unterstützen (und für die Verwendung konfiguriert sein), und der Druckertreiber muss den Farbdruck unterstützen. Gehen Sie wie folgt vor, um den Druckertreiber zu überprüfen:
- Klicken Sie unter Microsoft Windows XP auf Start und dann auf Drucker und Faxgeräte.
Klicken Sie unter Microsoft Windows 2000 auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und klicken Sie dann auf Drucker.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Druckertreiber, den Sie überprüfen möchten, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Eigenschaften.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
- Klicken Sie auf Standardwerte.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Papier/Qualität.
Wenn auf dieser Registerkarte die beiden Optionen Farbe und Schwarzweiß angezeigt werden, unterstützt der Drucker Farbdrucke. Wenn diese Optionen auf der Registerkarte Papier/Qualität nicht angezeigt werden, unterstützt der Treiber nur Schwarzweißdrucke.
- Klicken Sie auf Erweitert.
- Klicken Sie auf das Pluszeichen (+) neben PostScript-Optionen.
- Ändern Sie die Option PostScript-Sprachebene auf 2 oder 3. Wenn diese Option nicht angezeigt wird, unterstützt der Druckertreiber nur PostScript Level 1.
- Klicken Sie dreimal auf OK, um zum Dialogfeld Drucker und Faxgeräte zurückzukehren.
Publisher enthält einen PostScript Level 3-Druckertreiber mit dem Namen Generic Color PS for Commercial Printing. Wenn Sie Dateien im zusammengesetzten CMYK-Format für die Konvertierung in eine PDF-Datei erstellen, sollten Sie diesen Druckertreiber verwenden.
Folgen Sie diesen Anweisungen, wenn die Farbseparation im RIP durchgeführt wird oder Sie Farbauszüge mithilfe einer Anwendung von Drittanbietern drucken. Publisher enthält Spotfarbendefinitionen im CMYK-PostScript, Sie können daher im zusammengesetzten CMYK-Format drucken, auch wenn die Publikation für Spotfarben eingerichtet ist. Gehen Sie nach dem Preflight folgendermaßen vor:
- Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken.
- Wählen Sie in der Liste Name das gewünschte Ausgabegerät aus.
- Klicken Sie auf Erweiterte Druckeinstellungen.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Farbauszüge in der Liste Ausgabe auf Zusammengesetzt CMYK.
Anmerkung Sie müssen hier auf Zusammengesetzt CMYK klicken, auch wenn die Publikation im Dialogfeld Farbdruck für das zusammengesetzte CMYK-Format eingerichtet wurde. Andernfalls wird die Publikation im RGB-Format gedruckt.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Seiteneinstellungen.
- Aktivieren Sie unter Druckmarkierungen die Kontrollkästchen für die gewünschten Elemente.
Anmerkung Wenn Sie Beschnittzugaben und Druckmarkierungen drucken möchten, muss das Papier größer als die Seite sein.
- Klicken Sie auf OK.
- Wenn Sie in eine PostScript-Datei drucken, aktivieren Sie im Dialogfeld Drucken das Kontrollkästchen Ausgabe in Datei umleiten, und klicken Sie dann auf OK.
- Wenn Sie eine PostScript-Datei erstellen, wird das Dialogfeld Ausgabe in Datei umleiten angezeigt. Geben Sie einen Namen für die PostScript-Datei ein, wechseln Sie zu dem Ordner, in dem sie gespeichert werden soll, und klicken Sie dann auf Speichern.
Es gibt in Publisher 2003 keine Funktion zum Drucken oder Speichern als PDF. Sie können jedoch die oben beschriebenen Schritte ausführen und eine PostScript-Datei im zusammengesetzten CMYK-Format drucken, die Sie dann mit einem PDF-Programm bearbeiten. Hierzu können Sie ein beliebiges Programm zum Konvertieren von PostScript in PDF verwenden, wenn es in diesem Programm eine PDF-Einstellung zum Drucken auf einer Druckmaschine gibt.
Anmerkung Einige Programme zur Konvertierung von PostScript in PDF, z. B. Adobe Acrobat Distiller oder JawsPDF Creator, installieren einen virtuellen Drucker. Wenn Sie direkt auf einem dieser virtuellen Drucker drucken und der Druckauftrag fehlschlägt, gehen Sie wie folgt vor:
- Richten Sie die Publikation für das Drucken an den Druckertreiber Generic Color PS for Commercial Printing ein.
- Leiten Sie die Ausgabe in eine CMYK-PostScript-Datei um, und speichern Sie sie auf der Festplatte (oder in einem freigegebenen Verzeichnis auf dem Netzwerkserver). Geben Sie als Dateierweiterung .ps ein.
- Stellen Sie sicher, dass das Programm für die Konvertierung so eingerichtet ist, dass die Einstellungsdatei für das Drucken auf einer Druckmaschine standardmäßig verwendet wird.
- Doppelklicken Sie auf die in Schritt 1 erstellte PS-Datei.
Tipp Sie können diesen Schritt auch beschleunigen, indem Sie einen neuen Ordner erstellen und im Konvertierungsprogramm als überwachten Ordner einrichten. So können Sie die Datei aus Publisher drucken, im überwachten Ordner speichern, und das PDF-Konvertierungsprogramm konvertiert sie automatisch in eine PDF-Datei. Weitere Informationen zum Einrichten von überwachten Ordnern finden Sie in der Dokumentation für Ihr Konvertierungsprogramm.
Wenn Sie aus Publisher Farbauszüge drucken, führen Sie nach der Preflight-Überprüfung Folgendes aus:
- Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken.
- Klicken Sie in der Liste Name auf das gewünschte Ausgabegerät.
- Klicken Sie auf Erweiterte Druckeinstellungen.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Farbauszüge in der Liste Ausgabe auf Farbauszüge.
- In den meisten Fällen können Sie für die Einstellungen unter Rasterfolie die Standardwerte übernehmen. So können die Halbtoneinstellungen durch die RIP-Einstellungen festgelegt werden.
- Stellen Sie sicher, dass die Kontrollkästchen neben allen Platten aktiviert sind, auf denen Sie drucken möchten.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Seiteneinstellungen.
- Aktivieren Sie unter Druckmarkierungen die Kontrollkästchen für die gewünschten Elemente.
Anmerkung Wenn Sie Beschnittzugaben und Druckmarkierungen drucken möchten, muss das Papier größer als die Seite sein.
- In den meisten Fällen drucken Sie aus Publisher Positive, Schichtseite oben, und der RIP nimmt die Konvertierung in Negative vor, Schichtseite unten. Wenn Sie dies jedoch in Publisher durchführen müssen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Negativbild und das Kontrollkästchen Horizontal kippen oder Vertikal kippen.
- Klicken Sie auf OK.
- Wenn Sie in eine PostScript-Datei drucken, aktivieren Sie die im Dialogfeld Drucken das Kontrollkästchen Ausgabe in Datei umleiten, und klicken Sie dann auf OK.
- Wenn Sie eine PostScript-Datei erstellen, wird das Dialogfeld Ausgabe in Datei umleiten angezeigt. Geben Sie einen Namen für die PostScript-Datei ein, wechseln Sie zu dem Ordner, in dem sie gespeichert werden soll, und klicken Sie dann auf Speichern.
Aktuellste Informationen zu Microsoft Publisher 2003 sowie zu Problemen bei Druckvorstufen finden Sie z. B. in den unterschiedlichen Hilfeoptionen (Hyperlinks hierzu finden Sie oben auf dieser Seite im Feld Siehe auch):
- Die Website zu Publisher-Druckvorstufen
- Die Hilfe und Support-Knowledge Base
- Die Produktinformationen auf der PSPP Marketing Kit CD und im PSPP Member Kit. Bei Fragen zum PSPP-Programm (bitte keine Hilfeanforderungen) senden Sie eine E-Mail an pspp@microsoft.com.