Microsoft Project überwacht kontinuierlich die Terminplanung eines Projekts anhand der Informationen, die Sie zur näheren Beschreibung des Projekts eingeben: der einzelnen (als Vorgänge bezeichneten) Arbeitsschritte, die zur Durchführung des Projekts erforderlich sind, und gegebenenfalls der Ressourcen (Menschen, Ausstattung und Material), die zur Erledigung jener Vorgänge benötigt werden.
Wenn Sie beispielsweise für einen Vorgang dessen Dauer, Anordnungsbeziehungen (das Verhältnis zwischen zwei verknüpften Vorgängen) und Einschränkungen (Beschränkungen oder Begrenzungen, die Sie oder Microsoft Project für den Anfang oder das Ende eines Vorgangs festlegen) eingeben, kann Microsoft Project den Anfangs- und Endtermin des Vorgangs berechnen.
Oder wenn Sie Ressourcen für Ihr Projekt eingeben und sie den Vorgängen zuordnen, kann Microsoft Project ermitteln welche Person welchen Vorgang zu welcher Zeit bearbeitet, wie viele Sachmittel erforderlich sind und wie viel Material verbraucht werden wird. Vorgangspläne werden weiter verfeinert durch die in Kalendern eingetragenen Angaben über Arbeitsressourcen, Zuordnungseinheiten und Arbeitszeiten.
Andere Details wie negativer Zeitabstand (Überlappen von Vorgängen) und positiver Zeitabstand (Verzögerung von Vorgängen), Vorgangstypen ("Feste Einheiten", "Feste Arbeit" oder "Feste Dauer"), Verfügbarkeit von Ressourcen und steuernde Ressource wirken sich ebenfalls auf die Terminplanung aus. Ein Verständnis dieser Auswirkungen kann deshalb dazu beitragen, Ihre Terminplanung Ihren Erfordernissen gemäß zu verwalten und anzupassen.
Die Art und Weise, in der Microsoft Project die Terminplanung realisiert, wird direkt durch die Einstellungen beeinflusst, die Sie vornehmen. Weitere Informationen über diese Einstellungen und ihre Auswirkungen auf die Terminplanung erhalten Sie, indem Sie auf eines der folgenden Themen klicken: