Microsoft Office Outlook unterstützt Unicode (Unicode: Ein vom Unicode-Konsortium entwickelter Standard für die Zeichencodierung. Durch die Verwendung von mehr als einem Byte für die Darstellung eines Zeichens ermöglicht Unicode die Darstellung fast aller geschriebener Sprachen der Welt mithilfe eines einzelnen Zeichensatzes.) und bietet volle Unterstützung für mehrsprachige Daten. Wenn Sie in einem multinationalen Unternehmen arbeiten oder Nachrichten und Elemente (Element: Die grundlegende Einheit, in der Informationen in Outlook gespeichert werden (ähnlich einer Datei in anderen Programmen). Zu den Elementen gehören E-Mail-Nachrichten, Termine, Kontakte, Aufgaben, Journaleinträge, Notizen sowie bereitgestellte Elemente und Dokumente.) mit Personen austauschen, die Outlook auf Systemen in anderen Sprachen ausführen, können Sie die Unicode-Unterstützung in Outlook nutzen.
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Weitere Informationen zur Unicode-Unterstützung
Outlook kann in einem der beiden Postfachmodi mit Exchange-Konten ausgeführt werden: Unicode oder Nicht-Unicode. Unicode-Modus wird empfohlen und dient als Standardmodus, wenn die Einstellungen Ihres Profils, des Exchange-Kontos und die des Administrators es zulassen. Dieser Modus wird von Outlook automatisch anhand der Einstellungen bestimmt und kann manuell nicht geändert werden.
Durch Ausführen von Outlook im Unicode-Modus können Sie mit Nachrichten und Elementen arbeiten, die in verschiedenen Sprachen verfasst wurden. Wenn Outlook nicht im Unicode-Modus mit dem Exchange-Konto ausgeführt wird und Sie zum Unicode-Modus wechseln möchten, setzen Sie sich mit Ihrem Administrator in Verbindung.
Hinweis Frühere Versionen von Outlook boten Unterstützung für mehrsprachige Unicode-Daten im Textkörper der Outlook-Elemente. Aber die Outlook-Daten aus z. B. den Nachrichtenfeldern An und Betreff oder den Eigenschaften Kontaktname und Telefonnummer geschäftlich der Kontakte waren auf Zeichen beschränkt, die sich aus der Codeseite Ihres Systems ergaben. Diese Beschränkung gilt in Microsoft Office Outlook 2003 und Microsoft Office Outlook 2007 nicht mehr, sofern Outlook mit einem Exchange-Konto im Unicode-Modus ausgeführt wird.
POP3 (POP3: Ein häufig verwendetes Protokoll, mit dem E-Mail-Nachrichten von einem Internet-E-Mail-Server abgerufen werden.)-Konten bieten ebenfalls die Möglichkeit der Unterstützung mehrsprachiger Unicode-Daten in Microsoft Office Outlook 2003 und Office Outlook 2007, sofern die Elemente an eine PST-Datei (Persönliche Ordner-Datei (PST): Datendatei zum Speichern von Nachrichten und anderen Elementen auf dem Computer. Sie können festlegen, dass eine PST-Datei der Standardübermittlungsort für E-Mail-Nachrichten sein soll. In einer PST-Datei können Sie Elemente verwalten und sichern.) übermittelt werden, die mehrsprachige Unicode-Daten unterstützen kann. Neue POP3-Profile, die an eine neue PST-Datei aus Microsoft Office Outlook 2003 und Office Outlook 2007 übermitteln, unterstützen mehrsprachige Unicode-Daten.
Hinweis Andere Konten, wie z. B. IMAP- (IMAP (Internet Message Access Protocol): Im Gegensatz zu Internet-E-Mail-Protokollen, wie beispielsweise POP3, erstellt IMAP Ordner auf einem Server und speichert und organisiert darin Nachrichten, die durch andere Computer abgerufen werden können. Sie können nur Nachrichtenkopfzeilen lesen und dann auswählen, welche Nachrichten heruntergeladen werden sollen.) und HTTP (HTTP (Hypertext Transfer Protocol): Protokoll, das beim Zugriff auf Webseiten über das Internet verwendet wird. Outlook verwendet HTTP als E-Mail-Protokoll.)-Konten, unterstützen Unicode nicht.
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Erläuterung zu Schriften und Codeseiten
Schriften
Mehrsprachige Nachrichten und Elemente können Texte in unterschiedlichen Sprachen enthalten, für die unterschiedliche Schriften erforderlich sind. Eine einzige Schrift kann verwendet werden, um viele verschiedene Sprachen wiederzugeben.
So verfügen die lateinische oder romanische Schrift über Zeichenformen, sog. Glyphen, für die 26 Buchstaben (Groß- und Kleinschreibung) des englischen Alphabets sowie über (erweiterte) Zeichen mit Akzenten, mit denen Zeichen aus anderen westeuropäischen Sprachen dargestellt werden.
Die lateinische Schrift verfügt über Glyphen für alle Zeichen fast aller europäischen und einiger anderer Sprachen. Andere europäische Sprachen, wie Griechisch oder Russisch, verfügen über Zeichen, für die es in der lateinischen Schrift keine Glyphen gibt. Diese Sprachen verfügen über ihre eigenen Schriften.
In manchen asiatischen Sprachen werden ideographische Schriften mit Glyphen verwendet, die auf chinesischen Zeichen basieren. Andere Sprachen wiederum, so wie Thailändisch und Arabisch, verwenden Schriften, bei denen die Glyphen auch aus mehreren kleineren Glyphen zusammengesetzt sein können oder bei denen die Glyphen in Abhängigkeit vom benachbarten Zeichen unterschiedlich geformt sein müssen.
Eine übliche Methode zum Speichern von unformatiertem Text besteht darin, jedes Zeichen durch ein einzelnes Byte darzustellen. Der Wert des Bytes ist dabei ein numerischer Index bzw. Codepunkt in einer Zeichentabelle. Der Codepunkt entspricht dabei einem Zeichen in der Standardcodeseite des Computers, auf dem das Textdokument erstellt wird. So entspricht ein Bytewert von Dezimal 189 (Codepunkt für den Dezimalwert 189) in verschiedenen Codeseiten unterschiedlichen Zeichen.
Codeseiten
Eine gruppierte Zeichentabelle wird als Codeseite bezeichnet. Bei Codeseiten mit Einzel-Byte-Zeichen enthält eine Codeseite maximal 256 Bytewerte. Da jedes Zeichen in der Codeseite durch ein einzelnes Byte dargestellt wird, kann eine Codeseite maximal 256 Zeichen enthalten.
Ein Codeseite mit ihrer Begrenzung auf 256 Zeichen kann nicht alle Sprachen abdecken, denn alle Sprachen zusammen verwenden erheblich mehr als 256 Zeichen. Deshalb werden für verschiedene Schriften separate Codeseiten verwendet. Es gibt eine Codeseite für Griechisch, eine für Japanisch und so weiter.
Außerdem können Einzel-Byte-Codeseiten die meisten asiatischen Sprachen nicht abdecken, weil diese gewöhnlich mehr als 5.000 Zeichen verwenden, die auf dem Chinesischen basieren. Doppel-Byte-Codeseiten wurden entwickelt, um auch diese Sprachen unterstützen zu können.
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Vorteile des Einsatzes des Unicode-Modus mit Microsoft Exchange-Konten
Der Unicode-Standard für die Zeichencodierung ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Nachrichten und anderen Elementen in einer mehrsprachigen Umgebung auch dann, wenn die betroffenen Sprachen mehrere Codeseiten (Codeseite: Eine Tabelle, welche die von einem Programm verwendeten binären Zeichencodes mit Tasten auf der Tastatur oder mit der Darstellung der Zeichen in der Anzeige verbindet. Codeseiten dienen als Unterstützung der in den unterschiedlichen Ländern und Regionen verwendeten Sprachen.) abdecken.
Systeme ohne Unicode verwenden gewöhnlich eine auf Codeseiten basierende Umgebung, in der jede Schrift über eine eigene Zeichentabelle verfügt. Elemente, die auf der Codeseite eines Betriebssystem basieren, werden nur selten gut auf die Codeseite eines anderen Betriebsystems abgebildet. In manchen Fällen können die Elemente gar keine Texte mit Zeichen aus mehr als einer Sprache enthalten.
Stellen wir uns einmal zwei Personen vor. Die eine arbeitet mit einer englischen Version des Betriebssystems Microsoft Windows XP mit Latin als Codeseite, während die zweite Person mit der japanischen Version von Microsoft Windows XP und der japanischen Codeseite arbeitet. Die zweite Person erstellt eine Besprechungsanfrage in der japanischen Version von Microsoft Outlook 2002 mit japanischen Zeichen im Feld Ort und sendet sie an die erste Person. Wenn diese Person die Besprechungsanfrage mit der englischen Version von Outlook 2002 öffnet, verweisen die Codepunkte der japanischen Codeseite auf unerwartete und nicht vorhandene Zeichen in der lateinischen Schrift, sodass der resultierende Text unverständlich ist.
Hinweis Seit Microsoft Outlook 2000 liegt der Textkörper von Elementen (Element: Die grundlegende Einheit, in der Informationen in Outlook gespeichert werden (ähnlich einer Datei in anderen Programmen). Zu den Elementen gehören E-Mail-Nachrichten, Termine, Kontakte, Aufgaben, Journaleinträge, Notizen sowie bereitgestellte Elemente und Dokumente.) in Outlook als Unicode vor, und der Textkörper des Elements kann gelesen werden, egal in welcher Sprache es ursprünglich erstellt wurde. Jedoch sind alle anderen Eigenschaften des Elements, wie die Felder An, Ort und Betreff der Nachrichten und Besprechungselemente sowie der Kontaktname und die Telefonnummer geschäftlich der Kontaktelementen in Versionen vor Outlook 2003 unverständlich.
Dieses Problem wird durch den universellen Zeichensatz von Unicode behoben. Unicode wurde entwickelt, damit die meisten der bekannten Schriften in einem universellen Zeichensatz untergebracht werden können. Unicode verwendet für jedes Zeichen eine einzigartige Multibyte-Codierung. Auf diese Weise verfügt jedes Zeichen, im Gegensatz zu Codeseiten, über einen eindeutigen Codepunkt. So ist der Unicode-Codepunkt für das kleine griechische Zeta (
) mit dem Hexadezimalwert 03B6 verbunden, und das kleine kyrillische Zhe (
) ist mit 0436 verbunden.
Microsoft Office Outlook 2003 und Outlook 2007 sind voll Unicode-fähig. Es gibt in Outlook aber auch das Codeseitensystem zur Darstellung von Texten. Der Unicode-Modus wird empfohlen und dient als Standardmodus, wenn die Einstellungen Ihres Profils, des Exchange-Kontos und die des Administrators es zulassen. Dieser Modus wird von Outlook automatisch anhand der Einstellungen bestimmt und kann manuell nicht geändert werden.
Durch Ausführen von Outlook im Unicode-Modus mit einem Exchange-Konto wird zudem sichergestellt, dass die Offlineordnerdateien (OST) (Offlineordnerdatei: Die Datei auf der Festplatte des Computers, die Offlineordner enthält. Die Offlineordnerdatei besitzt die Erweiterung OST. Sie können diese Datei beim Installieren von Outlook automatisch erstellen, oder Sie erstellen sie, wenn Sie einen Ordner zum ersten Mal offline verfügbar machen.) und die Persönliche Ordner-Dateien (PST) (Persönliche Ordner-Datei (PST): Datendatei zum Speichern von Nachrichten und anderen Elementen auf dem Computer. Sie können festlegen, dass eine PST-Datei der Standardübermittlungsort für E-Mail-Nachrichten sein soll. In einer PST-Datei können Sie Elemente verwalten und sichern.) für das Profil die Fähigkeit aufweisen, mehrsprachige Unicode-Daten zu speichern. Sie verfügen zudem über mehr Speicherkapazität für Elemente und Ordner. Wenn Outlook nicht im Unicode-Modus mit einem Exchange-Konto ausgeführt wird und Sie zum Unicode-Modus wechseln möchten, setzen Sie sich mit Ihrem Administrator in Verbindung.
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Auswirkungen des Arbeitens ohne Unicode-Modus mit Exchange-Konten
Wenn Sie keine Nachrichten und Elemente (Element: Die grundlegende Einheit, in der Informationen in Outlook gespeichert werden (ähnlich einer Datei in anderen Programmen). Zu den Elementen gehören E-Mail-Nachrichten, Termine, Kontakte, Aufgaben, Journaleinträge, Notizen sowie bereitgestellte Elemente und Dokumente.) mit Personen austauschen, die Outlook auf Systemen in anderen Sprachen einsetzen, können Sie Outlook mit einem Exchange-Konto mit oder ohne Unicode-Unterstützung einsetzen.
Wenn Sie in einem multinationalen Unternehmen arbeiten oder Nachrichten und Elemente mit Personen austauschen, die Outlook auf Systemen in anderen Sprachen verwenden, sollten Sie Outlook mit einem Exchange-Konto mit Unicode-Unterstützung einsetzen.
Wird Outlook mit einem Exchange-Konto ohne Unicode-Unterstützung ausgeführt, wird für die Zeichenzuordnung das Codeseitensystem (Codeseite: Eine Tabelle, welche die von einem Programm verwendeten binären Zeichencodes mit Tasten auf der Tastatur oder mit der Darstellung der Zeichen in der Anzeige verbindet. Codeseiten dienen als Unterstützung der in den unterschiedlichen Ländern und Regionen verwendeten Sprachen.) verwendet. In einem Codeseitensystem kann es passieren, dass ein Zeichen, das in einer bestimmten Sprache eingegeben wurde, in einer anderen Sprache nicht auf das gleiche Zeichen verweist. Deshalb besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass falsche Zeichen wie z. B. Fragezeichen angezeigt werden.
Stellen wir uns einmal zwei Personen vor. Die eine arbeitet mit einer englischen Version des Betriebssystems Microsoft Windows XP mit Latin als Codeseite, während die zweite Person mit der japanischen Version von Microsoft Windows XP und der japanischen Codeseite arbeitet. Die zweite Person erstellt eine Besprechungsanfrage in der japanischen Version von Outlook 2002 und sendet sie an die erste Person. Wenn diese Person die Besprechungsanfrage mit der englischen Version von Outlook 2002 öffnet, verweisen die Codepunkte der japanischen Codeseite auf unerwartete und nicht vorhandene Zeichen in der lateinischen Schrift, sodass der resultierende Text unverständlich ist.
Hinweis Seit Outlook 2000 liegt der Textkörper von Elementen in Outlook als Unicode vor, und der Textkörper des Elements kann gelesen werden, egal in welcher Sprache es ursprünglich erstellt wurde. Jedoch sind alle anderen Eigenschaften des Elements, wie die Felder An, Ort und Betreff der Nachrichten und Besprechungselemente sowie der Kontaktname und die Telefonnummer geschäftlich der Kontaktelementen in Versionen vor Outlook 2003 unverständlich.
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Informationen zur universalen Schriftart für Unicode
Die Schriftart Arial Unicode MS ist eine reine Unicode-Schriftart. Sie enthält alle im Unicode 2.1-Standard definierten Zeichen, Ideogramme und Symbole. Wenn Sie Windows Vista oder Microsoft Windows XP verwenden, wird die universale Schriftart für Unicode automatisch installiert.
Aufgrund ihrer beträchtlichen Größe und der typographischen Kompromisse, die für eine solche Schriftart eingegangen werden müssen, sollten Sie Arial Unicode MS jedoch nur verwenden, wenn keine Möglichkeit besteht, mehrere Schriften für unterschiedliche Schriftsysteme zu verwenden. Wenn Sie beispielsweise in Microsoft Access mehrsprachige Daten aus unterschiedlichen Schriftsystemen verarbeiten, können Sie Arial Unicode MS als Schriftart für die Anzeige der Datentabellen verwenden, da in Access nicht viele unterschiedliche Schriftarten dargestellt werden können.
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Erstellen einer PST-Datei (Persönliche Ordner-Datei) für Unicode
- Zeigen Sie im Menü Datei auf Neu, und klicken Sie dann auf Outlook-Datendatei.
- Wenn Sie eine PST-Datei (Persönliche-Ordner-Datei) mit mehr Speicherkapazität für Elemente und Ordner sowie Unterstützung für mehrsprachige Unicode-Daten erstellen möchten, klicken Sie auf die Persönliche Ordner-Datei für Ihre Version Outlook, und klicken Sie auf OK.
- Geben Sie im Feld Dateiname einen Namen für die Datei ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Geben Sie im Feld Name einen Anzeigenamen für den PST-Ordner ein.
- Wählen Sie ggf. weitere Optionen aus, und klicken Sie auf OK.
Der Name des Ordners mit der Datendatei wird unter Ordnerliste (Ordnerliste: Zeigt die in einem Postfach vorhandenen Ordner an. Um Unterordner anzuzeigen, klicken Sie auf das Pluszeichen (+) neben dem Ordner. Wenn die Ordnerliste nicht sichtbar ist, klicken Sie im Menü "Wechseln zu" auf "Ordnerliste".) angezeigt. Die Ordnerliste zeigen Sie an, indem Sie im Menü Wechseln zu auf Ordnerliste klicken. Der Ordner hat standardmäßig die Bezeichnung Persönlicher Ordner.
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Behandlung von Unicode-Problemen
Wenn Sie beim Verwenden von Unicode auf Problem stoßen, kontrollieren Sie die folgende Liste mit einigen Lösungen.
Nach dem Aktualisieren auf Outlook 2003 oder Outlook 2007 wird Outlook mit einem Exchange-Konto nicht im Unicode-Modus ausgeführt.
Es kann verschiedene Gründe geben, weshalb Outlook weiterhin nicht im Unicode-Modus ausgeführt wird.
- Wenn Ihr Profil für den Einsatz im Offlinemodus konfiguriert war, bevor Sie auf Microsoft Office Outlook 2003 oder Outlook 2007 aktualisiert haben, verwenden Sie weiterhin die alte OST-Datei (Offlineordnerdatei) (Offlineordnerdatei: Die Datei auf der Festplatte des Computers, die Offlineordner enthält. Die Offlineordnerdatei besitzt die Erweiterung OST. Sie können diese Datei beim Installieren von Outlook automatisch erstellen, oder Sie erstellen sie, wenn Sie einen Ordner zum ersten Mal offline verfügbar machen.), die Unicode nicht unterstützt. Dies führt dazu, dass Outlook nicht im Unicode-Modus mit einem Exchange-Konto ausgeführt wird. Wenn Sie zum Unicode-Modus wechseln möchten, deaktivieren Sie die Verwendung von Offlineordnern, erstellen Sie eine neue Offlineordnerdatei (OST), und synchronisieren Sie Ihre Daten.
- Wenn Ihr Profil für die Übermittlung an eine PST-Datei (Persönliche-Ordner-Datei) (Persönliche Ordner-Datei (PST): Datendatei zum Speichern von Nachrichten und anderen Elementen auf dem Computer. Sie können festlegen, dass eine PST-Datei der Standardübermittlungsort für E-Mail-Nachrichten sein soll. In einer PST-Datei können Sie Elemente verwalten und sichern.) konfiguriert war, bevor Sie auf Microsoft Office Outlook 2003 oder Outlook 2007 aktualisiert haben, verwenden Sie weiterhin die alte PST-Datei (Persönliche-Ordner-Datei), die Unicode nicht unterstützt. Dies führt dazu, dass Outlook mit dem Exchange-Konto nicht im Unicode-Modus ausgeführt wird. Zum Wechseln in den Unicode-Modus müssen Sie als Übermittlungsort eine Persönliche-Ordner-Datei bestimmen, die mehrsprachige Unicode-Daten unterstützt, oder Sie legen als Standardübermittlungsort das Exchange-Konto fest.
- Wenn Ihr Profil für die Übermittlung an eine PST-Datei (Persönliche-Ordner-Datei) mit AutoArchivierung konfiguriert war, bevor Sie auf Microsoft Office Outlook 2003 oder Outlook 2007 aktualisiert haben, verwenden Sie weiterhin die alte PST-Datei (Persönliche-Ordner-Datei) mit AutoArchivierung, die Unicode nicht unterstützt. Wir empfehlen, dass Sie eine Persönliche-Ordner-Datei mit AutoArchivierung erstellen, die mehrsprachige Unicode-Daten unterstützt.
- Die Exchange-Version oder die von Ihrem Administrator festgelegten Richtlinien können verhindern, dass Outlook in Unicode-Modus ausgeführt wird.
Wenn Sie den Wechsel zum Unicode-Modus mit keiner der oben genannten Methoden erreichen konnten, setzen Sie sich mit Ihrem Exchange-Administrator in Verbindung.
Nach dem Aktualisieren auf Outlook 2003 oder Outlook 2007 unterstützt mein POP3-Konto weiterhin keine mehrsprachigen Unicode-Daten.
Wenn Ihr Profil für die Übermittlung an eine PST-Datei (Persönliche-Ordner-Datei) konfiguriert war, bevor Sie auf Microsoft Office Outlook 2003 oder Outlook 2007 aktualisiert haben, verwenden Sie weiterhin die alte PST-Datei (Persönliche-Ordner-Datei), die Unicode nicht unterstützt, um die vom POP3 (POP3: Ein häufig verwendetes Protokoll, mit dem E-Mail-Nachrichten von einem Internet-E-Mail-Server abgerufen werden.)-Konto übermittelten Elemente zu speichern. Wir empfehlen, dass Sie als Übermittlungsort eine Persönliche-Ordner-Datei angeben, die mehrsprachige Unicode-Daten unterstützt.
Die von mir ausgewählten Offlineordner haben bewirkt, dass Outlook den Unicode-Modus deaktiviert hat, und nun werden bei manchen Elementen Fragezeichen '?' angezeigt, und sie sind unlesbar.
Wird Outlook mit einem Exchange-Konto ohne Unicode-Unterstützung ausgeführt, wird für die Zeichenzuordnung das Codeseitensystem (Codeseite: Eine Tabelle, welche die von einem Programm verwendeten binären Zeichencodes mit Tasten auf der Tastatur oder mit der Darstellung der Zeichen in der Anzeige verbindet. Codeseiten dienen als Unterstützung der in den unterschiedlichen Ländern und Regionen verwendeten Sprachen.) verwendet. In einem Codeseitensystem kann es passieren, dass ein Zeichen, das in einer bestimmten Sprache eingegeben wurde, in einer anderen Sprache nicht auf das gleiche Zeichen verweist. Deshalb besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass falsche Zeichen wie z. B. Fragezeichen angezeigt werden.
Stellen wir uns einmal zwei Personen vor. Die eine arbeitet mit einer englischen Version des Betriebssystems Microsoft Windows XP mit Latin als Codeseite, während die zweite Person mit der japanischen Version von Microsoft Windows XP und der japanischen Codeseite arbeitet. Die zweite Person erstellt eine Besprechungsanfrage in der japanischen Version von Outlook 2002 und sendet sie an die erste Person. Wenn diese Person die Besprechungsanfrage mit der englischen Version von Outlook 2002 öffnet, verweisen die Codepunkte der japanischen Codeseite auf unerwartete und nicht vorhandene Zeichen in der lateinischen Schrift, sodass der resultierende Text unverständlich ist. Deshalb wird empfohlen, dass Outlook in mehrsprachigen Umgebungen mit einem Exchange-Konto im Unicode-Modus ausgeführt wird.
Um dieses Problem zu beheben, deaktivieren Sie Offlineordner, schließen und starten Sie Outlook, und erstellen Sie dann eine neue Offlineordnerdatei. Synchronisieren Sie danach die Daten.
In welcher Weise betrifft es mich, wenn ich eine Datendatei verwende, die nicht in Unicode vorliegt, oder wenn Outlook mit einem Exchange-Konto nicht im Unicode-Modus ausgeführt wird?
Wenn Sie keine Nachrichten und Elemente mit Personen austauschen, die Outlook auf Computern in anderen Sprachen einsetzen, können Sie Outlook mit einem Exchange-Konto einsetzen. Ein Nachteil des Arbeitens außerhalb des Unicode-Modus besteht darin, dass die Offlineordnerdatei für das Profil in einem Format erstellt wird, die keine größere Speicherkapazität für Elemente und Ordner aufweist. Wenn also die Dateigröße der Offlineordnerdatei für Sie von Bedeutung ist, sollten Sie Outlook mit einem Exchange-Konto im Unicode-Modus ausführen.
Wenn Sie jedoch in einem multinationalen Unternehmen arbeiten oder Nachrichten und Elemente mit Personen austauschen, die Outlook auf Systemen in anderen Sprachen einsetzen, sollten Sie Outlook mit einem Exchange-Konto mit Unicode-Unterstützung ausführen. Auf diese Weise stellen Sie auch sicher, dass für das Profil Unicode-fähige PST-Dateien verwendet werden, in denen mehrsprachige Unicode-Daten gespeichert werden können. Informationen zum Wechseln in den Unicode-Modus finden Sie weiter oben im Abschnitt "Nach dem Aktualisieren auf Outlook 2003 oder Outlook 2007 wird Outlook mit einem Exchange-Konto nicht im Unicode-Modus ausgeführt".
Wenn Outlook mit einem Exchange-Konto ohne Unicode-Unterstützung ausgeführt wird, wird für die Zeichenzuordnung das Codeseitensystem (Codeseite: Eine Tabelle, welche die von einem Programm verwendeten binären Zeichencodes mit Tasten auf der Tastatur oder mit der Darstellung der Zeichen in der Anzeige verbindet. Codeseiten dienen als Unterstützung der in den unterschiedlichen Ländern und Regionen verwendeten Sprachen.) verwendet. In einem Codeseitensystem kann es passieren, dass ein Zeichen, das in einer bestimmten Sprache eingegeben wurde, in einer anderen Sprache nicht auf das gleiche Zeichen verweist. Deshalb besteht bei Verwendung von Outlook mit einem Exchange-Konto ohne Unicode-Unterstützung eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass falsche Zeichen wie z. B. Fragezeichen angezeigt werden.
Stellen wir uns einmal zwei Personen vor. Die eine arbeitet mit einer englischen Version des Betriebssystems Microsoft Windows XP mit Latin als Codeseite, während die zweite Person mit der japanischen Version von Microsoft Windows XP und der japanischen Codeseite arbeitet. Die zweite Person erstellt eine Besprechungsanfrage in der japanischen Version von Outlook 2002 und sendet sie an die erste Person. Wenn diese Person die Besprechungsanfrage mit der englischen Version von Outlook 2002 öffnet, verweisen die Codepunkte der japanischen Codeseite auf unerwartete und nicht vorhandene Zeichen in der lateinischen Schrift, sodass der resultierende Text unverständlich ist. Deshalb wird empfohlen, dass Outlook in mehrsprachigen Umgebungen mit einem Exchange-Konto im Unicode-Modus ausgeführt wird.
Hinweis Seit Microsoft Outlook 2000 liegt der Textkörper von Elementen (Element: Die grundlegende Einheit, in der Informationen in Outlook gespeichert werden (ähnlich einer Datei in anderen Programmen). Zu den Elementen gehören E-Mail-Nachrichten, Termine, Kontakte, Aufgaben, Journaleinträge, Notizen sowie bereitgestellte Elemente und Dokumente.) in Outlook als Unicode vor, und der Textkörper des Elements kann gelesen werden, egal in welcher Sprache es ursprünglich erstellt wurde. Jedoch sind Outlook-Daten wie die Felder An und Betreff der Nachrichten und Besprechungselemente sowie der Kontaktname und die Telefonnummer geschäftlich auf die durch Ihre Codeseite bestimmten Zeichen beschränkt, wenn Outlook ohne Unicode-Unterstützung mit einem Exchange-Konto ausgeführt wird.
Es wird eine Fehlermeldung ausgegeben, wenn ich versuche, eine Persönliche-Ordner-Datei (PST) als Standardübermittlungsort für Elemente anzugeben. Outlook gibt an, dass das Format der Persönliche-Ordner-Datei (PST) nicht zu der von mir verwendeten Unicode-Offlineordnerdatei passt.
In Outlook 2003 und Outlook 2007 müssen das Format der Offlineordnerdatei und der als Übermittlungsort verwendeten Datendatei zueinander passen. Um das vorliegenden Problem zu beheben, können Sie als Standardübermittlungsort für Elemente eine Persönliche-Ordner-Datei (PST) festlegen, die Unicode unterstützt, oder Sie deaktivieren die Verwendung von Offlineordnern.
Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
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