Wenn Ihr Profil ein Microsoft Exchange Server- und ein POP3-E-Mail-Konto enthält, ist die Standardeinstellung, dass alle neuen E-Mail-Nachrichten an das Exchange Server-Postfach übermittelt werden. Dann werden alle neuen Nachrichten, die Sie in beiden Konten empfangen, im Exchange Server-Posteingang aufbewahrt. Ihre heruntergeladenen POP3-Nachrichten werden also auch im Exchange-Konto auf dem Computer mit Exchange Server gespeichert.
Wenn Sie Ihre POP3-E-Mail-Nachrichten getrennt von den E-Mail-Nachrichten des Exchange Server-Kontos speichern möchten, können Sie den Übermittlungsort für das POP3-E-Mail-Konto auf eine Persönliche Ordner-Datei (PST) ändern.
Hinweis Sie können auf Ihre Exchange Server-E-Mail-Nachrichten über mehrere Computer und mit Outlook Web Access zugreifen. Nachrichten in einer PST-Datei sind nur auf dem Computer verfügbar, auf dem die Datei gespeichert ist.
- Klicken Sie im Menü Extras auf Kontoeinstellungen.
Der Befehl Kontoeinstellungen fehlt
In Microsoft Office Outlook 2007 befindet sich der Befehl Kontoeinstellungen im Menü Extras. Die folgenden Anweisungen treffen auf frühere Versionen von Outlook nicht zu. Verwenden Sie die Hilfe, die in diesen Produkten enthalten ist. Wenn auf der Titelleiste des von Ihnen verwendeten Programms Outlook Express angezeigt wird, dann verwenden Sie ein Programm, das sich von Outlook unterscheidet. Suchen Sie in diesem Fall in der Hilfe zu Outlook Express nach Informationen.
- Wählen Sie unter Name das POP3-E-Mail-Konto aus, das Sie ändern möchten, und klicken Sie dann auf Ordner wechseln.
- Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
- Verwenden einer vorhandenen PST-Datei
Ist eine Persönliche Ordner-Datei (PST) bereits vorhanden, können Sie sie verwenden. Standardmäßig wird eine PST-Datei als Persönliche Ordner angezeigt, wenn Sie keinen benutzerdefinierten Namen dafür angegeben haben.
- Wählen Sie den Ordner in der PST-Datei aus, in dem die neuen E-Mail-Nachrichten Ihres POP3-E-Mail-Kontos gespeichert werden.
- Klicken Sie auf OK, und klicken Sie dann im Dialogfeld Kontoeinstellungen auf Schließen.
- Erstellen einer neuen PST-Datei
- Klicken Sie auf Neue Outlook-Datendatei.
- Wählen Sie den gewünschten PST-Dateityp aus, und klicken Sie dann auf OK.
Sofern Sie die PST-Datei nicht mit Outlook 2002 oder einer früheren Version verwenden müssen, sollten Sie Persönliche Ordner (.pst) für Office Outlook verwenden.
- Geben Sie im Feld Dateiname einen Namen für die PST-Datei ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Geben Sie im Dialogfeld Persönliche Ordner erstellen im Feld Name den Namen so ein, wie er im Outlook-Navigationsbereich angezeigt werden soll, und klicken Sie dann auf OK.


Sie sollten den Namen so eingeben, wie er im Outlook-Navigationsbereich angezeigt werden soll. Indem Sie den Anzeigename der PST-Datei von
Persönliche Ordner in einen aussagekräftigeren Namen ändern, können Sie verschiedene Outlook-Datendateien leichter unterscheiden, wenn Sie mit mehr als einer PST-Datei arbeiten.

Sie können der Datendatei auch ein Kennwort hinzufügen.
Das Kennwort kann bis zu 15 Zeichen enthalten.
Wichtig Weder Microsoft noch Ihr Internetdienstanbieter (ISP) oder E-Mail-Administrator haben Zugriff auf Ihr Kennwort.

Auch wenn Sie das Kontrollkästchen
Dieses Kennwort in der Kennwortliste speichern aktivieren, sollten Sie sich das Kennwort notieren, falls Sie die PST-Datei auf einem anderen Computer öffnen möchten. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen nur, wenn es sich bei Ihrem Microsoft Windows-Benutzerkonto um ein kennwortgeschütztes Konto handelt, auf das nur Sie selbst Zugriff haben.
- Klicken Sie im Dialogfeld Neuer E-Mail-Übermittlungsort auf OK, und klicken Sie dann im Dialogfeld Kontoeinstellungen auf Schließen.
Hinweis Mithilfe dieser Anweisungen können Sie auch RSS-Feeds in einer PST-Datei speichern. Klicken Sie bei Schritt 2 auf die Registerkarte RSS-Feeds, und wählen Sie den zu ändernden RSS-Feed aus. Wiederholen Sie die Schritte für jeden RSS-Feed, den Sie ändern möchten. Ist Ihr Speicherplatzkontingent auf dem Computer mit Exchange Server fast aufgebraucht, können Sie so vermeiden, zusätzlichen Speicherplatz auf dem Server zu verbrauchen.