Planen eines Upgrades Ihrer SharePoint Online-Umgebung auf die 2013-Oberfläche

Nachdem das Upgrade Ihres Office365-Abonnements auf die 2013-Oberfläche durchgeführt wurde, besteht der einzige offensichtliche Unterschied darin, dass die Mandantenverwaltungs-Websitesammlung die neue Mandantenverwaltungsoberfläche aufweist. Zu diesem Zeitpunkt haben die Administratoren Ihres Mandanten Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Art und des Zeitpunkts der Durchführung des Upgrades und ob sie selbst die Upgrades ausführen, oder ob Websiteadministratoren die Erlaubnis erhalten sollen, die Upgrades ihrer Websitesammlungen durchzuführen.

Der Upgradeprozess besteht aus den im Folgenden gezeigten 5 allgemeinen Schritten:

Grundlegende Schritte für ein Upgrade von Websites auf Office 365

Dieses Dokument behandelt den ersten Schritt, die Planung, und bietet Anleitungen zur Durchführung des Upgradeprozesses. Es beschreibt die verfügbaren Möglichkeiten, um Sie bei der Verwaltung der Oberfläche zu unterstützen und verweist Sie wegen Verfahrensschritten auf andere Artikel aus der Upgradereihe.

Planen der Websitesammlungsversion und der Upgradeeinstellungen

Es gibt zahlreiche neue Features in SharePoint Online 2013, die es den Websitesammlungsadministratoren erlauben, das Timing und die Ausführung des Upgrades für eine bestimmte Websitesammlung zu steuern. Während dies in den meisten Situationen nützlich und hilfreich ist, kann es Gelegenheiten geben, bei denen der Mandantenadministrator diesen Prozess noch detaillierter kontrollieren möchte.

Obgleich Mandantenadministratoren mithilfe der PowerShell oder der Mandantenadministrator-Benutzeroberfläche sofort ein Upgrade aller Websitesammlungen durchführen können, empfehlen wir dies aus folgenden Gründen nicht, insbesondere nicht bei großen Mandantschaften:

  • Sie riskieren, dass es bei manchen Websites zu unvorhergesehenen Problemen kommt, die einen Ausfall zur Folge haben oder verlängern können, dessen Ursache Inkompatibilitäten mit in der 2010-Oberfläche vorgenommenen Anpassungen sind, die überarbeitet werden müssen, damit sie in der 2013-Oberfläche funktionieren.
  • Ihr Helpdesk bzw. Ihr Problembehandlungsprozess muss möglicherweise mit einem hohen Volumen an Problemanfragen rechnen, wenn Benutzer gleichzeitig mit der Arbeit auf aktualisierten Websites beginnen.

Wenn ein SharePoint Online-Upgrade für eine Websitesammlung verfügbar ist, wird der Websitesammlungsadministrator darüber in der Statusleiste informiert. Er kann das Upgrade der Websitesammlung dann sofort ausführen oder sich später daran erinnern lassen. Mandantenadministratoren, die Upgrades von Websitesammlungen eng kontrollieren möchten, können die Upgradebenachrichtigung sowie die Möglichkeit für Websitesammlungsadministratoren zum Upgrade ihrer Websitesammlungen deaktivieren. Der Vorteil hierbei ist, dass eine gründliche Testphase vor dem Upgrade ermöglicht wird. Wenn die Mandantschaft jedoch zahlreiche Websitesammlungen umfasst oder wenn minimale Anpassungen auf die Websitesammlungen angewendet sind, ist es besser, die Auswertung und das Testen des Upgrades den Websitesammlungsadministratoren zu überlassen.

So deaktivieren Sie Upgradeeinstellungen für alle Websitesammlungen

  1. Melden Sie sich bei Office 365 an.
  2. Wechseln Sie zu Administrator > SharePoint > Einstellungen.
  3. Wählen Sie im Abschnitt "Globale Benutzeroberfläche - Versionseinstellungen" die Option Erstellung von Websitesammlungen mit der alten Version zulassen, mit der neuen Version jedoch verhindern. Abonnementupgrade auf Websitesammlungen mit der neuen Version verhindern.
  4. Klicken Sie auf OK.

So deaktivieren Sie Upgradeeinstellungen für einzelne Websitesammlungen

  1. Melden Sie sich bei Office 365 an.
  2. Klicken Sie auf Administrator > SharePoint > Websitesammlungen.
  3. Wählen Sie eine Websitesammlung aus.
  4. Klicken Sie im Menüband auf Upgrade > Upgradeeinstellungen der Websitesammlung.
  5. Wählen Sie in Upgrade zulassen die Option Nein aus.
  6. Klicken Sie auf Speichern.

Informationen zu Websitesammlungsversionen (Modi)

Um ein Upgrade von Websitesammlungen gesondert von Inhaltsdatenbanken zu ermöglichen, führt SharePoint Online 2013 das Konzept der "Modi" von Websitesammlungen ein (auch als Kompatibilitätsgrade oder Versionen bekannt). In SharePoint Online erfolgt das Upgrade Ihrer Inhaltsdatenbanken für Sie. Websitesammlungen sind in der neuen Umgebung so lange im 2010-Modus, bis sie spezifisch auf den 2013-Modus aktualisiert werden. Neue Websitesammlungen können in beiden Modi erstellt werden. Zwar können Mandantenadministratoren diese Einstellung konfigurieren, doch ist die Standardeinstellung, dass Websites im 2010-Modus erstellt werden. Wenn eine Websitesammlung im 2010-Modus ist, ähnelt die Benutzeroberfläche der SharePoint Online 2010-Oberfläche, und nur Features, die in SharePoint 2010 verfügbar waren, sind aktiviert. Im 2013-Modus sind die Benutzeroberfläche und die Features auf SharePoint Online 2013 aktualisiert.

 Wichtig    Vor einem Upgrade Ihrer Websitesammlungen müssen Sie sicherstellen, dass alle benutzerdefinierten Komponenten für beide Websitemodi verfügbar sind. Weitere Informationen zum Testen von Anpassungen vor dem Upgrade einer Websitesammlung finden Sie unter Während der Integritätsprüfung der Websitesammlung gefundene angepasste Dateien.

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Identifizieren von Anpassungen in Ihrer Umgebung

Neu in SharePoint Online 2013 ist die Möglichkeit zur Durchführung einer Integritätsprüfung bei vorhandenen Websitesammlungen und zum Erstellen von Auswertungswebsites in einer 2013-Vorschauumgebung als eine Möglichkeit, um alle Anpassungen, Inkompatibilitäten oder Wiedergabeprobleme zu identifizieren und auszuwerten, die vor einem Upgrade behandelt werden sollten.

Im Rahmen der Upgradeplanung und des Testprozesses sollten Sie ein Inventar der Anpassungen in Ihrer Umgebung anlegen (Lösungen, Webparts, Gestaltungsvorlagen, Seitenlayouts, CSS-Dateien usw.). Sie können eine Liste der Dateien in einer Websitesammlung erhalten, die nicht mehr standardmäßig sind (gegenüber dem ursprünglichen Standardzustand geändert, auch "unghosted"), indem Sie vor dem Upgrade einer Websitesammlung eine Integritätsprüfung der Websitesammlung ausführen. Die Integritätsprüfung liefert keine Informationen über neue Dateien oder geänderte Einstellungen, die sich auf die visuellen Anpassungen der Website auswirken können, wie Designs, CSS, Gestaltungsvorlagen, JavaScript usw. Weitere Informationen zu Integritätsprüfungen von Websitesammlungen finden Sie unter Upgrade einer Websitesammlung.

Im Folgenden finden Sie allgemeine Dinge, nach denen Sie suchen können, wenn Sie Ihr Inventar anlegen und die Integritätsprüfung ausführen. Nachdem Sie alle Anpassungen in Ihrer Websitesammlung identifiziert haben, erstellen Sie eine Auswertungswebsite, und testen Sie sie in der neuen Umgebung.

 Hinweis    Stellen Sie während der Überprüfung der Anpassungen in Ihrer Umgebung sicher, dass die Umgebung keine Features oder Elemente verwendet, die im neusten Upgrade nicht mehr unterstützt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Nicht mehr unterstützte Features und geänderte Funktionen in SharePoint 2013.

Anpassungstyp Empfehlung
Websites mit Branding

Branding umfasst:

  • Anwenden eines benutzerdefinierten Stylesheets auf Ihre Website, das die SharePoint-Standardformatvorlagen außer Kraft setzt
  • Anwenden eines benutzerdefinierten Designs (THMX-Datei) auf Ihre Website
  • Kopieren und Ändern der SharePoint-Standardgestaltungsvorlage
  • Erstellen einer vollständig neuen benutzerdefinierten Gestaltungsvorlage auf einer Veröffentlichungswebsite, wobei die benutzerdefinierte Gestaltungsvorlage benutzerdefinierte Formatvorlagen verwendet und von benutzerdefinierten Seitenlayouts referenziert wird

Während eines Upgrades von SharePoint Online 2010 auf SharePoint Online 2013 werden alle Websitesammlungen in die neue 2013-Gestaltungsvorlage konvertiert. Alle Anpassungen der Gestaltungsvorlage aus 2010 gehen dabei verloren. Daher müssen Sie, wenn Sie bei Ihrer Website auf eine dieser Arten ein Branding angewendet haben, planen, Ihr benutzerdefiniertes Branding neu zu erstellen, indem Sie die neuen Formatvorlagen, Designs und Gestaltungsvorlagen verwenden, die in SharePoint Online 2013 verfügbar sind, und dann das neu erstellte Design auf die aktualisierte Websitesammlung anwenden. Wir empfehlen dringend, nicht die Gestaltungsvorlage anzupassen, sondern stattdessen Designs für Brandings zu verwenden. Auf diese Weise können Sie den Umfang potenziell kostspieliger Neuarbeit reduzieren, der aus neuen Features resultieren kann, die in zukünftigen Upgrades zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen zu Upgrades von Websites mit Branding finden Sie unter Mögliche Brandingprobleme beim Upgrade auf SharePoint 2013.

Benutzerdefinierte Websitevorlagen Wenn Sie benutzerdefinierte Websitevorlagen besitzen (eine Websitevorlage, die angepasst und als WSP-Vorlage gespeichert wurde), die Sie auch nach dem Upgrade Ihres Abonnements auf SharePoint Online 2013 weiterhin verwenden möchten, müssen Sie deren Neuerstellung im SharePoint Online 2013-Modus einplanen, bevor Sie das Upgrade Ihrer Websitesammlung durchführen. Die Neuerstellung ist erforderlich, weil benutzerdefinierte Websitevorlagen versionsspezifisch sind und in aufeinander folgenden Versionen nicht immer identisch aussehen oder funktionieren. Darüber hinaus können, wenn Sie auf Grundlage einer Vorlage verschiedene 2010-Websites erstellt haben, diese alle manuelle Anpassungen erfordern, damit sichergestellt ist, dass sie in SharePoint Online 2013 ordnungsgemäß funktionieren und wiedergegeben werden. Die Schritte zum Neuerstellen Ihrer benutzerdefinierten Websitevorlagen in SharePoint Online 2013 finden Sie unter Upgrade von Websitevorlagen.
Datenstrukturanpassungen Datenstrukturanpassungen umfassen benutzerdefinierte Inhaltstypen, Listentypen und Webvorlagen. Diese Anpassungen können sich auf das Upgrade auswirken, wenn Namen von Inhalts- oder Listentypen mit neuen Inhalts- oder Listentypen im Produkt in Konflikt stehen, oder wenn Vorlagen oder Definitionen in der neuen Version nicht mehr unterstütz werden.
Webparts Identifizieren Sie alle benutzerdefinierten Webparts in Ihrer Umgebung. Notieren Sie sich alle verwendeten externen Datenquellen. Führen Sie Tests durch, um zu bestimmen, ob Aktionen erforderlich sind. Möglicherweise müssen Sie die Webparts anpassen, damit sie im strikten XHMTL-Modus funktionieren. Überprüfen Sie mittels Tests, ob an Objektmodellen oder Webdiensten, die aus dem Webpart aufgerufen werden, keine Änderungen vorgenommen wurden. Wenn sich ein Webpart auf einer Seite, aber nicht in einer Webpartzone befindet (sodass es sich dabei praktisch um direkt in die Seite eingebetteten HTML-Code handelt), wird es nicht mehr funktionieren, wenn Sie die Seite auf die Standardvorlage zurücksetzen. Es gibt eine Integritätsregel für Websitesammlungen, die Dateien in diesem Status innerhalb einer Websitesammlung identifiziert. Von dieser Regel aus gibt es einen Link zu der Seite, auf der Sie das Zurücksetzen auf die Vorlage durchführen können.
Benutzerdefinierte Suchlösungen, die SQL-Syntax verwenden Die Suche in SharePoint Online 2013 unterstützt FQL-Syntax und KQL-Syntax für benutzerdefinierte Suchlösungen. Sie können keine SQL-Syntax in benutzerdefinierten Suchlösungen verwenden, egal mit welcher Technologie, einschließlich des Abfrageserver-Objektmodells, des Clientobjektmodells und des REST-Suchdiensts. In SharePoint Online 2010 erstellte benutzerdefinierte Suchlösungen, die SQL-Syntax mit dem Indexserver-Objektmodell und dem Abfragewebdienst verwenden, werden nicht mehr funktionieren, wenn Sie ein Upgrade dafür auf SharePoint Online 2013 durchführen. Über diese Anwendungen übermittelte Abfragen, geben einen Fehler zurück. Weitere Informationen zur Verwendungsweise von FQL- und KQL-Syntax finden Sie unter KQL-Syntaxreferenz (Keyword Query Language) und Syntaxreferenz für die FAST-Abfragesprache (FQL).
Workflows und Serversteuerelemente Von der Lösung abhängig. Wenden Sie sich an den Hersteller wegen einer aktualisieren Lösung. Wenn ein Workflow mit der neuen Version kompatibel ist, stellen Sie ihn erneut bereit.
Ereignishandler Die meisten Ereignishandler werden ohne Änderungen weiterhin funktionieren. Falls der Code des Ereignishandlers jedoch Aufrufe an APIs sendet, die nicht mehr unterstützt werden, sollten Sie ihn umschreiben und dann als Feature neu bereitstellen.
Umfangreiche Listen Identifizieren Sie alle umfangreichen Listen in Ihrer Umgebung sowie die Websiteadministratoren, denen sie gehören. Möglicherweise sind neue Ansichten oder Filter erforderlich, um die Einschränkung von Abfragen an umfangreiche Listen in SharePoint Online 2013 zu unterstützen.
Sandkastenlösungen

Auf Sandkastenlösungen wird das Upgrade zusammen mit den Inhaltsdatenbanken angewendet, und sie werden nach Abschluss des Upgrades aktiviert. Wenn Ihre Lösung Anpassungen enthält, müssen Sie diese jedoch einzeln auswerten, um sicherzustellen, dass sie wie erwartet in der neuen Umgebung funktionieren.

Beachten Sie, dass codebasierte Sandkastenlösungen in SharePoint Online 2013 weiterhin unterstützt werden, dass aber keine weiteren Investitionen in diese Infrastruktur geplant sind. Wir empfehlen Ihnen das Cloud-App-Modell als Alternative. Informationen finden Sie unter Neuerungen für Entwickler in SharePoint 2013.

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Auswerten der Anpassungen

Nachdem Sie jetzt wissen, welche Anpassungen Sie haben und von welchem Typ diese sind, können Sie entscheiden, wie Sie damit verfahren wollen. Die folgenden Fragen können Ihnen bei der Auswertung der Anpassungen helfen:

Besitzt die Anpassung noch einen Wert/Nutzen?

   
  • Dient sie einem nützlichen Geschäftszweck?
  • Ist sie weit verbreitet?/Wird sie häufig verwendet?
  • Erfüllt sie eine Funktion, die Sie mit keinem der Standardfeatures des Produkts erzielen können?

Wurde die Anpassung überlegt entworfen?

   
  • Basiert sie auf unterstützten, vordefinierten Websitedefinitionen?
  • Hält sie bewährte Methoden für Anpassungen ein? Weitere Informationen finden Sie unter Planen von Anpassungen, Lösungen und Apps für SharePoint Online.
  • Ist es ein unterstützter Typ von Anpassung, oder wird damit ein Risiko in Ihre Umgebung eingeführt?

Bei der Auswertung der einzelnen Anpassungen können Sie auch Ihren Gesamtansatz für Anpassungen überdenken. Sie haben die Auswahl zwischen folgenden Optionen:

Anpassungen beibehalten, kein Upgrade der Websites durchführen    Sie können in der aktualisierten Umgebung fortfahren, die Website im 2010-Modus auszuführen. Obwohl Sie diesen Ansatz verwenden können, um dieselben Funktionen beizubehalten, werden Sie nicht in der Lage sein, die Vorteile der Features und Funktionen zu nutzen, die in der neuen Version verfügbar sind. Verwenden Sie diesen Ansatz nur vorübergehend. Letztendlich müssen Sie sich um das Problem kümmern (beispielsweise vor einem Upgrade auf die nächste Version des Produkts).

Anpassungen ersetzen oder erneuern    Wenn Sie neue Funktionen verwenden möchten, planen, Ihre Websites neu zu entwerfen, oder dabei sind, die Informationsarchitektur grundlegend zu ändern, ist das Upgrade Ihre Gelegenheit, mit neuen Features, einem neuen Aussehen oder einer neuen Organisation neu zu beginnen. Wenn Sie Anpassungen ersetzen oder erneuern, können Sie die Vorteile der neuen Funktionen nutzen, bei Bedarf Ihr Design leicht ändern oder zu einem besser verwaltbaren Design wechseln.

Anpassungen verwerfen    Ersetzen Sie die Anpassungen durch den Einsatz von Standardfunktionen. Sie können Seiten auf die Standardwebsitedefinitionen zurücksetzen und alle Webparts oder Features entfernen, die Sie nicht mehr unterstützen möchten. Tatsächlich prüft die Integritätsprüfung für Websitesammlungen auf nicht standardmäßige Seiten ("unghosted") und kann diese Seiten auf die Standardversionen zurücksetzen. Wenn Sie sich entschließen, alle Anpassungen zu verwerfen, müssen Sie alle Probleme beheben, die auf den Websites aus dem Entfernen der dort verwendeten Anpassungen resultieren. Sie können Ihr Inventar der Anpassungen verwenden, um zu bestimmen, welche Websites diese Art von Behandlung vor oder nach dem Upgrade benötigen.

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Sicherstellen, dass zukünftige Anpassungen bewährte Methoden verwenden

Stellen Sie sicher, dass Ihre Umgebung gut funktioniert und bewährte Methoden verwendet. Stellen Sie nur solche Anpassungen bereit, die sich an den bewährten Methoden orientieren, die in Planen von Anpassungen, Lösungen und Apps für SharePoint Online beschrieben sind.

  • Vermeiden Sie die Verwendung von benutzerdefinierten Platzhaltern in Ihrer Gestaltungsvorlage. Verwenden Sie im Allgemeinen wann immer möglich Designs anstelle von Anpassungen der Gestaltungsvorlage, um diese nicht bei jeder Einführung eines neuen Features oder einem neuen Upgrade überarbeiten zu müssen.
  • Überarbeiten Sie benutzerdefinierte, clientseitige Codelösungen so, dass sie die Vorteile des neuen App-Modells nutzen.
  • Verwenden Sie Designs, um die Implementierung benutzerdefinierter Brandings zu ermöglichen. Wenn Sie benutzerdefiniertes Branding verwenden und sicherstellen möchten, dass dieses Branding nach zukünftigen Upgrades auch noch funktioniert, empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Designs, um Ihre Entwürfe zu implementieren. Designs besitzen Upgradeunterstützung bei zukünftigen Updates für Office 365. Wenn Designs für Ihr Szenario ungeeignet sind oder Sie ein umfassenderes Branding benötigen, empfehlen wir die Verwendung einer Veröffentlichungswebsite mit dem Entwurfs-Manager. Sie müssen sich dabei aber im Klaren sein, dass Sie, wenn Sie in das Erstellen von benutzerdefinierten Gestaltungsvorlagen und Seitenlayouts investieren, Ihre Designdateien eventuell während und nach jedem Upgrade für Office 365 überarbeiten oder aktualisieren müssen.

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Schulen von Websitesammlungsadministratoren

Es ist wichtig, Websitesammlungsadministratoren darin zu schulen, wie sie ein Upgrade ihrer Websitesammlungen durchführen sollten und wie sie ihre Websites in einer Upgrade-Auswertungswebsitesammlung überprüfen können. Gut informierte Benutzer sind vorbereitet und wissen, was sie zu erwarten haben, was den Helpdesksupport und Frustrationen verringert.

Informieren Sie Websitesammlungsadministratoren über Änderungen und neue Features. Setzen Sie sie außerdem über mögliche, zu erwartende Probleme in Kenntnis. Beispielsweise können Probleme mit Anpassungen auftreten, also Seiten die nicht richtig angezeigt werden. Informationen zu allgemeinen Upgradeproblemen finden Sie unter Behandlung von Problemen beim Upgrade einer Websitesammlung.

Erklären Sie Websitesammlungsadministratoren, dass ihre Upgrade-Auswertungswebsites nur vorübergehend für Testzwecke gedacht sind und dass keine Inhalte oder anderen Änderungen daraus den Upgradeprozess überdauern werden. Auf der Vorschauwebsite weist eine Benachrichtigungsleiste darauf hin, dass die Website nur temporär ist.

Wir empfehlen Ihnen, einen Plan zu entwickeln und Websitesammlungsadministratoren einen Stichtag zu setzen, bis zu dem das Upgrade ihrer Websites erfolgt sein muss. Standardmäßig wird jede Auswertungswebsite nach 30 Tagen gelöscht, sodass Websitesammlungsadministratoren ihre Websites innerhalb dieses Zeitrahmens auswerten und auf das Upgrade vorbereitet sein sollten. Stellen Sie sicher, dass der zeitliche Rahmen den Benutzern mitgeteilt wird und dass diese wissen, dass Sie ein Upgrade aller Websites erzwingen können.

Es ist wichtig, Websitesammlungsadministratoren mitzuteilen, dass keine neuen Features verfügbar sind, solange Websites den 2010-Modus verwenden. Im Gegenzug werden Anwendungsfeatures automatisch angezeigt, sobald ein Upgrade von Websites auf die neue Version erfolgt ist.

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Siehe auch

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Zutreffend für:
SharePoint Online Enterprise (E3 und E4), SharePoint Online für Office 365 Midsized Business, SharePoint Online für Unternehmen (E1 & E2)