Zum Aktivieren der indischen Sprachfeatures in Office benötigen Sie eine 32-Bit-Version eines Microsoft Windows-Betriebssystems, das indische Sprachen unterstützt, z. B. eine indische Sprachversion von Microsoft Windows XP oder eine beliebige Sprachversion von Microsoft Windows 2000.
Anmerkung Nicht alle Programme oder Komponenten von Office unterstützen die in diesem Hilfethema beschriebenen Features.
Datum und Uhrzeit
Das für indische Sprachen verwendete Datums- und Uhrzeitformat hängt vom ausgewählten Kalender ab. Die Liste der verfügbaren Kalender hängt wiederum von den aktivierten Sprachen sowie von den Einstellungen des Betriebssystems ab, die Sie in Windows XP in der Systemsteuerung unter Regions- und Sprachoptionen oder in Windows 2000, SP3, unter Ländereinstellungen ausgewählt haben. In Abhängigkeit von der jeweiligen aktivierten indischen Sprache stehen die folgenden Kalender zur Verfügung: indischer Kalender (nur Hindi) und gregorianischer Kalender (alle Varianten).
Wenn Sie eine indische Sprache installiert (Installierte Sprache: Die verwendete Basissprache, die das sprachspezifische Verhalten von Funktionen steuert, z.B. die Sprache des primären Wörterbuches sowie die Leserichtung und die Ausrichtung von Text (von links nach rechts oder von rechts nach links).) haben, wird der in dieser Sprache vorherrschende Kalender als Standardkalender verwendet (z. B. der westliche Kalender für Hindi und der gregorianische oder indische Kalender für Indisch.
Verteilter Blocksatz
Dieses Feature ist in Microsoft Excel, Word, FrontPage, Publisher und PowerPoint verfügbar. Es bewirkt eine Blocksatzausrichtung von gemischtem Text, indem die Abstände zwischen den einzelnen Zeichen entsprechend angepasst werden. Bei Standardblocksatz wird der Abstand zwischen einzelnen Wörtern angepasst.
Sequenzüberprüfung
Indische Sprachen unterliegen strengen Grammatikregeln, die festlegen, welche Zeichenelemente in einer Wortkomposition nebeneinander stehen dürfen. Indischer Text enthält außerdem sowohl einfache Zeichen als auch komplexere Zeichen mit einer oder mehreren Markierungen, wie z. B. diakritische Zeichen, Betonungszeichen, Vokale und Akzente, was die Schwierigkeit einer korrekten Zeicheneingabe noch erhöht.
Das jeweilige Programm hilft Ihnen bei der korrekten Eingabe von Schriftzeichen gemäß den Grammatikregeln der aktivierten indischen Sprache, indem es automatisch den Text für Sie überprüft. Außerdem kann Office mithilfe des Features zum Eingeben und Ersetzen (das die Sequenzüberprüfung ergänzt) logische Ergänzungen vornehmen.
Die Sequenzüberprüfung ist in allen Office-Anwendungen außer Microsoft Word und Microsoft Publisher standardmäßig aktiviert.
So aktivieren Sie die Sequenzüberprüfung in Word
- Wählen Sie im Menü Extras die Option Optionen aus, und wählen Sie die Registerkarte Komplexe Schriftzeichen aus.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Sequenzüberprüfung.
So aktivieren Sie die Sequenzüberprüfung in Publisher
- Zeigen Sie in Microsoft Windows XP im Windows-Startmenü auf Alle Programme und auf Microsoft Office Tools, und klicken Sie dann auf Microsoft Office 2003-Spracheinstellungen.
Zeigen Sie in Windows 2000 im Windows-Startmenü auf Programme und auf Microsoft Office Tools, und klicken Sie dann auf Microsoft Office 2003-Spracheinstellungen.
- Wählen Sie die Registerkarte Aktivierte Sprachen aus, und fügen Sie eine indische Sprache oder Thai zur Liste der aktivierten Sprachen hinzu.
- Wenn eine indische Sprache oder Thai aktiviert ist, wird die Sequenzüberprüfung automatisch aktiviert.
Eingeben und Ersetzen
Wenn in Office eine indische Sprache aktiviert ist, werden ungültige Zeichen, die zusammen mit gültigen Zeichen eingegeben werden, ersetzt. Dies hilft beim Sicherstellen eines grammatikalisch korrekten Textes.
Das Feature zum Eingeben und Ersetzen ist eine Ergänzung der automatischen Sequenzüberprüfung für Text in indischen Sprachen.
Das Feature zum Eingeben und Ersetzen ist ständig in allen Office-Programen verfügbar (mit Ausnahme von Word). In Word ist dieses Feature optional. Aktivieren Sie in Word die Sequenzüberprüfung, um das Feature zum Eingaben und Ersetzen verfügbar zu machen.