Schätzt die Standardabweichung ausgehend von einer Stichprobe (logische Werte und Text werden in der Stichprobe ignoriert).
Die Standardabweichung ist ein Maß für die Streuung von Werten bezüglich ihres Mittelwerts (dem Durchschnitt).
Syntax
STABW.S(Zahl1;[Zahl2];...])
Die Syntax der Funktion STABW.S weist die folgenden Argumente (Argument: Ein Wert, der Informationen zu einer Aktion, einem Ereignis, einer Methode, einer Eigenschaft, einer Funktion oder einer Prozedur bereitstellt.) auf:
- Zahl1 Erforderlich. Das erste numerische Argument, das einer Stichprobe einer Grundgesamtheit entspricht. Anstelle der durch Semikolons voneinander getrennten Argumente können Sie auch eine Matrix oder einen Bezug auf eine Matrix angeben.
- Zahl2;... Optional. 2 bis 254 numerische Argumente, die einer Stichprobe einer Grundgesamtheit entsprechen. Anstelle der durch Semikolons voneinander getrennten Argumente können Sie auch eine Matrix oder einen Bezug auf eine Matrix angeben.
Hinweise
- STABW.S geht davon aus, dass die ihr übergebenen Argumente eine Stichprobe der Grundgesamtheit darstellen. Entsprechen die als Argumente übergebenen Daten dagegen einer Grundgesamtheit, sollte die zugehörige Standardabweichung mithilfe der Funktion STABW.N berechnet werden.
- Die Standardabweichung wird mithilfe der Methode "n-1" berechnet.
- Als Argumente können entweder Zahlen oder Namen, Matrizen oder Bezüge angegeben werden, die Zahlen enthalten.
- Wahrheitswerte und Zahlen in Textform, die Sie direkt in die Liste der Argumente eingeben, werden berücksichtigt.
- Ist als Argument eine Matrix oder ein Bezug angegeben, werden nur die Elemente der Matrix oder des Bezugs berücksichtigt, die Zahlen enthalten. Leere Zellen, Wahrheitswerte, Texte oder Fehlerwerte werden ignoriert.
- Als Fehlerwerte oder Text angegebene Argumente, die nicht in Zahlen umgewandelt werden können, führen zu Fehlern.
- Wenn Sie Wahrheitswerte und Zahlen in Textform in einen Bezug als Teil der Berechnung aufnehmen möchten, verwenden Sie die Funktion STABWA.
- STABW.S verwendet die folgende Formel:
Dabei ist x der Stichprobenmittelwert MITTELWERT(Zahl1;Zahl2;…) und n der Stichprobenumfang.
Beispiel
Angenommen, 10 Schraubenschlüssel, die auf derselben Maschine geschmiedet wurden und zu demselben Fertigungslos gehören, werden zufällig zu einer Stichprobe zusammengestellt und auf ihre Bruchfestigkeit hin überprüft.
Möglicherweise wird das Beispiel verständlicher, wenn Sie es in ein leeres Arbeitsblatt kopieren.
Wie kopiere ich ein Beispiel?
- Wählen Sie das Beispiel in diesem Artikel aus.
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Wichtig Damit das Beispiel richtig ausgeführt werden kann, müssen Sie es in die Zelle A1 des Arbeitsblatts kopieren.
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Nachdem Sie das Beispiel auf ein leeres Arbeitsblatt kopiert haben, können Sie es an Ihre Anforderungen anpassen.
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| 1 |
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| 7 |
| 8 |
| 9 |
| 10 |
| 11 |
| 12 |
13 |
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| A |
| Bruchfestigkeit |
| 1345 |
| 1301 |
| 1368 |
| 1322 |
| 1310 |
| 1370 |
| 1318 |
| 1350 |
| 1303 |
| 1299 |
| Formel |
Beschreibung (Ergebnis) |
| =STABW.S(A2:A11) |
Standardabweichung der Bruchfestigkeit (27,46391572) |
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