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Glossar
 


A

ActiveX-Steuerelement
Ein Objekt, das Sie in einem Formular platzieren, um die Interaktion eines Benutzers mit einer Anwendung zu ermöglichen oder zu optimieren. ActiveX-Steuerelemente weisen Ereignisse auf und können in andere Steuerelemente eingebunden werden. Diese Steuerelemente haben die Dateinamenerweiterung OCX.
ActiveX-Objekt
Ein Objekt, das über Automatisierungsschnittstellen für andere Anwendungen oder Programmiertools verwendet wird.
Add-In
Ein benutzerdefiniertes Tool, das die Funktionalität der Visual Basic-Entwicklungsumgebung erweitert.
ANSI-Zeichensatz
ANSI (American National Standards Institute) - 8-Bit-Zeichensatz, mit dem mithilfe der Tastatur bis zu 256 Zeichen (0 bis 255) dargestellt werden. Die ersten 128 Zeichen (0 bis 127) entsprechen Buchstaben und Symbolen der Standard-US-Tastatur. Die zweiten 128 Zeichen (128 bis 255) entsprechen Sonderzeichen, wie z. B. Buchstaben internationaler Sprachen, Akzente, Währungssymbole und Bruchzahlen.
Argument
Eine Konstante, eine Variable oder ein Ausdruck, die bzw. der an eine Prozedur übergeben wird.
Array
Sequenziell indizierte Elemente, die denselben integrierten Datentyp aufweisen. Jedes Element eines Arrays hat eine eindeutige Indexnummer zur Identifizierung. Änderungen an einem Element eines Arrays haben keine Auswirkung auf andere Elemente.
ASCII-Zeichensatz
ASCII (American Standard Code for Information Interchange) - 7-Bit-Zeichensatz zur Darstellung von Buchstaben und Symbolen auf der Standard-US-Tastatur. Der ASCII-Zeichensatz ist mit den ersten 128 Zeichen (0  bis 127) des ANSI-Zeichensatzes identisch.
Automatische Formatierung
Ein Feature, mit dem Code beim Eingeben automatisch formatiert wird. Dabei werden die ersten Buchstaben von Schlüsselwörtern groß geschrieben, Abstände standardisiert, Satzzeichen hinzugefügt und die Vorder- und Hintergrundfarben festgelegt.
Als Verweis
Eine Methode, um die Adresse eines Arguments an eine Prozedur zu übergeben, anstatt den Wert selbst zu übergeben. Auf diese Weise kann die Prozedur auf die eigentliche Variable zugreifen. Demzufolge kann der Wert der Variablen durch die Prozedur, an die dieser übergeben wird, geändert werden. Wenn nichts anderes angegeben ist, werden Argumente als Verweis übergeben.
Als Wert
Eine Methode, um den Wert eines Arguments an eine Prozedur zu übergeben, anstatt die Adresse zu übergeben. Auf diese Weise kann die Prozedur auf eine Kopie der Variablen zugreifen. Demzufolge kann der Wert der Variablen durch die Prozedur, an die dieser übergeben wird, nicht geändert werden.
Auflistung
Ein Objekt mit zusammengehörigen Objekten. Die Position eines Objekts in der Auflistung kann sich bei einer Änderung in der Kollektion ändern. Deshalb kann die Position eines bestimmten Objekts in der Auflistung variieren.
Angedocktes Fenster
Ein Fenster, das am Rahmen des Hauptfensters verankert ist.
Ausführbare Datei
Eine Windows-basierte Anwendung, die außerhalb der Entwicklungsumgebung ausgeführt werden kann. Eine ausführbare Datei weist die Dateinamenerweiterung EXE auf.
Ausdruck
Eine Kombination von Schlüsselwörtern, Operatoren, Variablen und Konstanten, die eine Zeichenfolge, eine Zahl oder ein Objekt bereitstellen. Mit einem Ausdruck können Sie eine Berechnung ausführen, Zeichen bearbeiten oder Daten testen.
Allgemeine Prozedur
Eine Prozedur, die explizit von einer anderen Prozedur aufgerufen werden muss. Im Gegensatz dazu wird eine Ereignisprozedur automatisch als Reaktion auf eine Aktion des Benutzers oder des Systems aufgerufen.
Automatisierungsobjekt
Ein Objekt, das über Automatisierungsschnittstellen für andere Anwendungen oder Programmiertools verwendet wird.
Ausgangswert
Ein Ausgangswert, auf dessen Basis Pseudozufallszahlen generiert werden. Beispielsweise erstellt die Randomize-Anweisung einen Ausgangswert, die die Rnd-Funktion zum Erstellen eindeutiger Pseudozufallszahlen verwendet.
Anweisung
Eine syntaktisch vollständige Einheit für einen bestimmten Aktions-, Deklarations- oder Definitionstyp. Eine Anweisung belegt im Allgemeinen eine einzige Zeile. Sie können jedoch mithilfe eines Doppelpunkts (:) mehrere Anweisungen in einer Zeile eingeben. Darüber hinaus können Sie mithilfe eines Zeilenfortsetzungszeichens (_) eine einzelne Codezeile auf zwei Zeilen erweitern.
Aktivierreihenfolge
Die Reihenfolge, in der der Fokus von einem Feld zum nächsten Feld wechselt, wenn Sie TAB oder UMSCHALT+TAB drücken.
Anwendung
Eine Anwendung besteht aus Code und optischen Elementen, die zusammen ein Programm darstellen. Entwickler können Anwendungen innerhalb der Entwicklungsumgebung erstellen und ausführen, während Benutzer Anwendungen gewöhnlich als ausführbare Dateien außerhalb der Entwicklungsumgebung ausführen.


B

Basisklasse
Die Ausgangsklasse, von der andere Klassen durch Vererbung abgeleitet werden können.
Bitmap
Ein Bild, das durch Pixel dargestellt und als Ansammlung von Bits gespeichert wird, wobei jedes Bit einem Pixel entspricht. Auf Farbsystemen entspricht mehr als ein Bit einem Pixel. Eine Bitmap weist normalerweise die Dateinamenerweiterung BMP auf.
Bitvergleich
Ein Vergleich Bit für Bit zwischen Bits, die sich in zwei numerischen Ausdrücken an derselben Stelle befinden.
Boolescher Ausdruck
Ein Ausdruck, der als True oder False ausgewertet wird.
Boolean-Datentyp
Ein Datentyp mit nur zwei möglichen Werten, nämlich True (-1) oder False (0). Variablen vom Datentyp Boolean werden als 16-Bit (2-Byte)-Zahlen gespeichert.
Byte-Datentyp
Ein Datentyp für positive ganze Zahlen von 0 bis 255. Variablen vom Datentyp Byte werden als einzelne 8-Bit (1-Byte)-Zahlen ohne Vorzeichen gespeichert.
Befehlszeile
Die Angaben des Benutzers zum Pfad, zum Dateinamen und zu Argumenten, um ein Programm auszuführen.
Bezeichner
Ein Element eines Ausdrucks, das auf eine Konstante oder eine Variable verweist.
Benanntes Argument
Ein Argument mit einem Namen, der in der Objektbibliothek vordefiniert ist. Anstatt einen Wert für jedes Argument in einer bestimmten von der Syntax erwarteten Reihenfolge anzugeben, können Sie mithilfe benannter Argumente Werte in beliebiger Reihenfolge zuweisen. Angenommen, für eine Methode sind die folgenden drei Argumente zulässig:
DoSomeThing benanntesArg1, benanntesArg2, benanntesArg3. Durch Zuweisen von Werten zu benannten Argumenten können Sie die folgende Anweisung verwenden: DoSomeThing benanntesArg3 := 4, benanntesArg2 := 5, benanntesArg1 := 20. Beachten Sie, dass die benannten Argumente nicht in der normalerweise üblichen Reihenfolge angegeben werden müssen.
Benutzerdefinierter Datentyp
Ein Datentyp, der mithilfe der Type-Anweisung definiert wird. Benutzerdefinierte Datentypen können eines oder mehrere Elemente eines beliebigen Datentyps enthalten. Arrays benutzerdefinierter und sonstiger Datentypen werden mit der Dim-Anweisung erstellt. Arrays eines beliebigen Datentyps können innerhalb von benutzerdefinierten Datentypen verwendet werden.


C

Codemodul
Ein Modul mit öffentlichem Code, der von allen Modulen eines Projekts gemeinsam verwendet werden kann. Ein Codemodul wird in späteren Versionen von Visual Basic als Standardmodul bezeichnet.
Codebereich
Ein Bereich in einem Codefenster, in dem Code eingegeben und bearbeitet wird. Ein Codefenster kann einen oder mehrere Codebereiche enthalten.
Compileranweisung
Ein Befehl, mit dem die Aktion des Compilers geändert wird.
Container
Ein Objekt, das andere Objekte enthalten kann.
Currency-Datentyp
Ein Datentyp mit einem Wertebereich von -922.337.203.685.477,5808 bis 922.337.203.685.477,5807. Verwenden Sie diesen Datentyp für Geldberechnungen und für Berechnungen mit Festkomma, bei denen die Genauigkeit eine wichtige Rolle spielt. Das @-Typdeklarationszeichen steht in Visual Basic für Currency.


D

Datentyp
Die Merkmale einer Variablen, die bestimmen, welche Daten darin gespeichert werden können. Zu den Datentypen zählen Byte, Boolean, Integer, Long, Currency, Decimal, Single, Double, Date, String, Object, Variant (Standard) sowie benutzerdefinierte Datentypen und bestimmte Arten von Objekten.
Data-Datentyp
Ein Datentyp zum Speichern von Datums- und Uhrzeitangaben als Zahl. Variablen vom Datentyp Data werden als 64-Bit (8-Byte)-Zahlen gespeichert. Der Wert links vom Dezimalzeichen ist ein Datum, und der Wert rechts vom Dezimalzeichen eine Uhrzeit.
Datumsausdruck
Ein beliebiger Ausdruck, der als Datum interpretiert werden kann, einschließlich Datumsliteralen, Zahlen oder Zeichenfolgen, die wie Datumsangaben aussehen, sowie Datumsangaben, die von Funktionen zurückgegeben werden. Ein Datumsausdruck ist auf Zahlen oder Zeichenfolgen in beliebiger Kombination beschränkt, die ein Datum zwischen dem 1. Januar 100 bis 31. Dezember 9999 repräsentieren können.
Datumsangaben werden in Form einer Zahl gespeichert. Die Werte links vom Dezimalzeichen sind das Datum, und die Werte rechts vom Dezimalzeichen die Uhrzeit. Negative Zahlen stehen für Datumsangaben vor dem 30. Dezember 1899.
Datumsliteral
Eine beliebige Abfolge von Zeichen in einem gültigen Format, die von einem Nummernzeichen (#) eingeschlossen sind. Gültige Formate sind das Datumsformat gemäß den Gebietsschemaeinstellungen für Ihren Code oder das universelle Datumsformat.
Beispielsweise ist #12/31/92# ein Datumsliteral für den 31. Dezember 1992, wenn als Gebietsschema US-Englisch für Ihre Anwendung eingestellt ist. Verwenden Sie Datumsliterale, um die Kompatibilität mit anderen Sprachen zu optimieren.
Datumstrennzeichen
Zeichen, mit denen der Tag, der Monat und das Jahr bei Datumswerten voneinander getrennt werden. Die Trennzeichen hängen von den Systemeinstellungen oder von der Format-Funktion ab.
DBCS
Ein Zeichensatz, der 1 Byte oder 2 Bytes zur Darstellung eines Zeichens verwendet, wodurch mehr als 256 Zeichen dargestellt werden können.
DDE (Dynamic Data Exchange, Dynamischer Datenaustausch)
Ein Protokoll für den Austausch von Daten über aktive Verbindungen zwischen Anwendungen unter Microsoft Windows.
Decimal-Datentyp
Ein Datentyp, der Dezimalzahlen enthält, die mit der Potenz von 10 skaliert werden. Für Zahlen mit einer Skalierung von Null, also Zahlen ohne Dezimalstellen, sind Werte zwischen +/-79.228.162.514.264.337.593.543.950.335 möglich. Für Zahlen mit 28 Dezimalstellen sind Werte zwischen +/-7,9228162514264337593543950335 möglich. 0,0000000000000000000000000001 ist die kleinste Zahl ungleich Null, die als Wert vom Datentyp Decimal dargestellt werden kann.
Beachten Sie, dass der Datentyp Decimal derzeit nur innerhalb eines Wertes vom Datentyp Variant verwendet werden kann. Es ist nicht möglich, für eine Variable den Datentyp Decimal zu deklarieren. Sie können jedoch mit der CDec-Funktion einen Wert vom Typ Variant mit dem Untertyp Decimal erstellen.
Deklaration
Nicht ausführbarer Code, der eine Konstante, Variable oder Prozedur benennt und deren Merkmale definiert, wie z. B. den Datentyp. Für DLL-Prozeduren geben Deklarationen Namen, Bibliotheken und Argumente an.
Designer
Stellt ein visuelles Designfenster in der Visual Basic-Entwicklungsumgebung bereit. In diesem Fenster können Sie neue Klassen visuell entwerfen. Visual Basic enthält eingebaute Designer für Formulare. Die Professional- und Enterprise-Editionen von Visual Basic enthalten Designer für ActiveX-Steuerelemente und ActiveX-Dokumente.
DLL (Dynamic-Link Library)
Eine Bibliothek mit Routinen, die zur Laufzeit geladen und mit Anwendungen verknüpft wird. DLLs werden mit anderen Programmiersprachen wie z. B. C, MASM oder FORTRAN erstellt.
Dokument
Jedes unabhängige Objekt, das mit einer Anwendung erstellt und das unter einem eindeutigen Dateinamen gespeichert wurde.
Double-Datentyp
Ein Datentyp für Gleitkommawerte mit doppelter Genauigkeit im 64-Bit-Zahlenformat von -1,79769313486231E308 bis -4,94065645841247E-324 für negative Werte und 4,94065645841247E-324 bis 1,79769313486232E308 für positive Werte. Das Nummerzeichen (#), das als Typdeklarationszeichen verwendet wird, repräsentiert den Datentyp Double in Visual Basic.
Dateinummer
Eine Nummer, die in der Open-Anweisung zum Öffnen einer Datei verwendet wird. Verwenden Sie Dateinummern zwischen 1 und 255 einschließlich für Dateien, auf die andere Anwendungen nicht zugreifen können. Verwenden Sie Dateinummern zwischen 256 und 511 für Dateien, auf die andere Anwendungen zugreifen können.
Druckbereich
Druckbereiche beginnen im Abstand von 14 Spalten. Die Breite jeder Spalte entspricht dem Mittelwert aller Zeichen in der Punktgröße für die ausgewählte Schriftart.


E

Entwurfszeit
Der Zeitraum, in dem Sie eine Anwendung in der Entwicklungsumgebung erstellen, indem Sie Steuerelemente hinzufügen, Steuerelement- oder Formulareigenschaften festlegen usw. Zur Laufzeit hingegen interagieren Sie mit der Anwendung wie ein Benutzer.
Entwicklungsumgebung
Der Teil der Anwendung, in dem Sie Code schreiben, Steuerelemente erstellen, Steuerelement- und Formulareigenschaften festlegen usw. Im Gegensatz hierzu steht das Ausführen der Anwendung.
Empty
Dies bedeutet, dass einer Variant-Variablen kein Anfangswert zugewiesen wurde. Eine Empty-Variable wird als 0 für Zahlen bzw. als leere Zeichenfolge ("") für Zeichenfolgen dargestellt.
Ereignisquellobjekt
Ein Objekt, das die Quelle von Ereignissen ist, die als Reaktion auf eine Aktion ausgeführt werden. Ein Ereignisquellobjekt wird von einer Eigenschaft zurückgegeben. Beispielsweise gibt die CommandBarEvents-Eigenschaft das CommandBarEvents-Objekt zurück.
Einfügbares Objekt
Ein Anwendungsobjekt, das eine Art von benutzerdefiniertem Steuerelement ist, wie z. B. ein Microsoft Excel-Arbeitsblatt.
Eingebaute Konstanten
Eine von einer Anwendung bereitgestellte Konstante. Visual Basic-Konstanten werden in der Objektbibliothek aufgeführt und können mit im Objektkatalog angezeigt werden. Eingebaute Konstanten können nicht deaktiviert werden, weshalb Sie für benutzerdefinierte Konstanten nicht die Namen eingebauter Konstanten verwenden können.
Eigenschaftenfenster
Ein Fenster, in dem Eigenschaften eines ausgewählten Formulars oder Steuerelements zur Entwurfszeit angezeigt oder geändert werden. Manche benutzerdefinierte Steuerelemente weisen angepasste Eigenschaftenfenster auf.
Eigenschaft
Ein benanntes Attribut eines Objekts. Eigenschaften definieren Objektmerkmale, wie z. B. Größe, Farbe und Bildschirmposition, oder den Status eines Objekts, wie z. B. aktiviert oder deaktiviert.


F

Fehlernummer
Eine ganze Zahl zwischen 0 und 65.535, die der Einstellung für die Number-Eigenschaft des Err-Objekts entspricht. Im Kombination mit der Einstellung für die Description-Eigenschaft des Err-Objekts stellt diese Fehlernummer eine bestimmte Fehlermeldung dar.
Fokus
Die Möglichkeit, jederzeit mit der Maus klicken oder Eingaben über die Tastatur empfangen zu können. Unter Microsoft Windows ist dies immer nur für ein Fenster, Formular oder Steuerelement möglich. Auf das Objekt, das den Fokus hat, wird normalerweise durch eine hervorgehobene Beschriftung oder Titelleiste hingewiesen. Der Fokus kann durch den Benutzer oder die Anwendung festgelegt werden.
Formular
Ein Fenster oder Dialogfeld. Formulare sind Container für Steuerelemente. Ein MDI-Formular (Multiple-Document Interface) kann auch als Container für untergeordnete Formulare und bestimmte Steuerelemente dienen.
Formularmodul
Eine Datei in einem Visual Basic-Projekt mit der Dateinamenerweiterung FRM, die Folgendes enthalten kann: Grafische Beschreibungen eines Formulars; deren Steuerelemente und Eigenschaftseinstellungen; Deklarationen auf Formularebene von Konstanten, Variablen und externen Prozeduren; sowie Ereignisprozeduren und allgemeine Prozeduren.
Funktionsprozedur
Eine Prozedur, die eine bestimmte Aufgabe innerhalb eines Programms ausführt und einen Wert zurückgibt. Eine Funktionsprozedur beginnt mit einer Function-Anweisung und endet mit einer End Function-Anweisung.
Feld "Objekt"
Ein Listenfeld in der oberen linken Ecke des Fensters Code, in dem das Formular und die zugehörigen Steuerelemente aufgeführt sind, dem der Code hinzugefügt wird, oder ein Listenfeld oben im Eigenschaftenfenster, in dem das Formular und die zugehörigen Steuerelemente aufgeführt sind.
Feld "Prozedur"
Ein Listenfeld in der oberen rechten Ecke des Fensters Code und des Debugfensters, das die Prozeduren enthält, die für das im Feld Objekt angezeigte Objekt erkannt wurden.


G

Gebundenes Steuerelement
Ein für Daten verwendetes Steuerelement, das über ein Daten-Steuerelement den Zugriff auf ein bestimmtes Feld oder bestimmte Felder in einer Datenbank ermöglicht. Ein solches Steuerelement ist normalerweise über die DataSource- und DataField -Eigenschaften an ein Daten-Steuerelement gebunden. Wenn ein Daten-Steuerelement von einem Datensatz zum nächsten wechselt, werden für alle gebundenen Steuerelemente des Daten-Steuerelements Daten aus Feldern im aktuellen Datensatz angezeigt. Wenn Benutzer Daten in einem gebundenen Steuerelement ändern und dann zu einem anderen Datensatz wechseln, werden die Änderungen automatisch in der Datenbank gespeichert.
Grafikmethode
Eine Methode, die ein Objekt wie z. B. ein Form-, PictureBox- oder Printer-Objekt verwendet und zur Laufzeit Grafikoperationen wie z. B. Animationen oder Simulationen ausführt. Zu den Grafikmethoden zählen Circle, Cls, Line, PaintPicture, Point, Print und PSet.
Gebietsschema
Die Informationen für eine bestimmte Sprache und ein bestimmtes Land. Die Einstellung für das Codegebietsschema hat Auswirkungen auf die Sprache von Begriffen wie z. B. Schlüsselwörtern und definiert gebietsschemaspezifische Einstellungen, wie z. B. Dezimal- und Listentrennzeichen, Datumsformate und Sortierreihenfolge von Zeichen.
Die Einstellung für das Systemgebietsschema hat Auswirkungen auf Funktionen, bei denen das Gebietsschema berücksichtigt wird, wie z. B. beim Anzeigen von Zahlen oder beim Konvertieren von Zeichenfolgen in Datumsangaben. Das Systemgebietsschema legen Sie mithilfe der Dienstprogramme in der Systemsteuerung des Betriebssystems fest. Für das Code- und Systemgebietsschema wird zwar in der Regel dieselbe Einstellung festgelegt, aber sie können in bestimmten Situationen voneinander abweichen. Beispielsweise wird in Visual Basic Standard Edition und Visual Basic Professional Edition der Code nicht aus dem US-Englischen übersetzt. Für das Systemgebietsschema kann die Sprache und das Land des Benutzers festgelegt werden, aber das Codegebietsschema ist stets auf US-Englisch festgelegt und kann nicht geändert werden. In diesem Fall werden die Trennzeichen, Formatplatzhalter und Sortierreihenfolge des US-Englischen verwendet.
Gültigkeitsbereich
Definiert die Sichtbarkeit einer Variablen, Prozedur oder eines Objekts. Beispielsweise ist eine Variable, die mithilfe der Public-Anweisung deklariert wird, in allen Prozeduren und in allen Modulen eines direkten verweisenden Projekts sichtbar, außer Option Private Module ist aktiviert. Wenn Option Private Module aktiviert ist, ist das Modul selbst privat und deshalb für verweisende Projekte nicht sichtbar. Variablen, die in einer Prozedur deklariert werden, sind nur innerhalb dieser Prozedur sichtbar und werden zwischen Prozeduraufrufen ungültig, außer sie sind als Static deklariert.


H

Haltepunkt
Eine ausgewählte Programmzeile, in der die Ausführung automatisch unterbrochen wird. Haltepunkte werden nicht zusammen mit dem Code gespeichert.
Hostanwendung
Jede Anwendung, die die Verwendung von Visual Basic für Applikationen unterstützt, wie z. B. Microsoft Excel, Microsoft Project usw.


I

Integer-Datentyp
Ein Datentyp für ganzzahlige Variablen, die als ganze Zahlen im 2-Byte-Format gespeichert sind, zwischen -32.768 und 32.767. Der Integer-Datentyp wird auch zur Darstellung von Aufzählungswerten verwendet. Das Prozentzeichen (%), das als Typdeklarationszeichen verwendet wird, repräsentiert den Datentyp Integer in Visual Basic.


K

Klasse
Die formale Definition eines Objekts. Die Klasse dient als Vorlage, auf deren Grundlage während der Laufzeit eine Instanz eines Objekts erstellt wird. Die Klasse definiert die Eigenschaften des Objekts und die Methoden, die zum Steuern des Verhaltens des Objekts verwendet werden.
Klassenmodul
Ein Modul, das die Definition einer Klasse enthält, einschließlich deren Eigenschafts- und Methodendefinitionen.
Kommentar
Text, der zu Code hinzugefügt wird und die Funktionsweise des Codes erläutert. In Visual Basic kann eine Kommentarzeile mit einem Apostroph (') oder mit dem Rem-Schlüsselwort gefolgt von einem Leerzeichen beginnen.
Kompilierzeit
Der Zeitraum, in dem Quellcode in ausführbaren Code übersetzt wird.
Konstante für die bedingte Kompilierung
Ein Visual Basic-Bezeichner, der mithilfe der Compileranweisung #Const definiert wird oder aber in der Hostanwendung definiert und von anderen Compileranweisungen verwendet wird, um festzulegen, wann oder ob bestimmte Visual Basic-Codeblöcke kompiliert werden.
Konstante
Ein benanntes Element, das während der gesamten Ausführung eines Programms einen konstanten Wert beibehält. Bei einer Konstante kann es sich um Text- oder Zahlenwerte, eine andere Konstante oder eine beliebige Kombination aus arithmetischen oder logischen Operatoren außer Is und Exponentialzeichen handeln. Jede Hostanwendung kann eigene Konstanten definieren. Zusätzliche Konstanten kann der Benutzer mithilfe der Const-Anweisung definieren. Konstanten können an jeder Stelle des Codes anstelle der eigentlichen Werte verwendet werden.
Kennzeichen
Ein Symbol, das in der Kennzeichenleiste des Fensters Code angezeigt wird. Kennzeichen liefern beim Bearbeiten von Code optische Hinweise.


L

Logischer Fehler
Ein Programmierfehler, der dazu führen kann, dass Code falsche Ergebnisse liefert oder dass die Ausführung des Codes abgebrochen wird. Beispielsweise kann ein logischer Fehler auf falsche Variablennamen, falsche Variablentypen, Endlosschleifen, fehlerhafte Vergleiche oder Arrayprobleme zurückzuführen sein.
Long-Datentyp
Eine ganze Zahl im 4-Byte-Format zwischen -2.147.483.648 und 2.147.483.647. Das kaufmännische Und-Zeichen (&), das als Typdeklarationszeichen verwendet wird, repräsentiert den Datentyp Long in Visual Basic.
Laufzeitfehler
Ein Fehler, der beim Ausführen von Code auftritt. Ein Laufzeitfehler ergibt sich, wenn eine Anweisung versucht, eine ungültige Operation auszuführen.
Laufzeit
Der Zeitraum, in dem Code ausgeführt wird. Während der Laufzeit können Sie den Code nicht bearbeiten.


M

MDI-Formular
Ein Fenster, das den Hintergrund einer MDI-Anwendung (Multiple-Document Interface) darstellt. Das MDI-Formular ist der Container für untergeordnete MDI-Formulare in der Anwendung.
Mitglied
Ein Element einer Auflistung, eines Objekts oder eines benutzerdefinierten Typs.
Metadatei
Eine Datei, die ein Bild nicht als Pixel, sondern als grafische Objekte speichert, wie z. B. Linien, Kreise und Polygone. Es gibt zwei Arten von Metadateien, nämlich Standardmetadateien und erweiterte Metadateien. Standardmetadateien haben gewöhnlich die Dateinamenerweiterung WMF, und erweiterte Metadateien gewöhnlich die Dateinamenerweiterung EMF. Wenn die Größe des Bildes geändert wird, bleiben bei Metadateien die Merkmale eines Bildes besser erhalten als im Pixelformat.
Methode
Eine Prozedur, die für ein Objekt ausgeführt wird.
Modul
Deklarationen gefolgt von Prozeduren.
Modulebene
Beschreibt Code im Deklarationsbereich eines Moduls. Code außerhalb einer Prozedur wird als Modulebenencode bezeichnet. Zuerst müssen die Deklarationen und danach erst die Prozeduren aufgeführt sein.
Modulvariable
Eine Variable, die außerhalb von Function-, Sub- oder Property-Prozedurcode deklariert wird. Modulvariablen müssen außerhalb aller Prozeduren im Modul deklariert werden. Sie sind während des Ladens des Moduls vorhanden und in allen Prozeduren des Moduls sichtbar.


N

Null
Ein Wert, der darauf hinweist, dass eine Variable keine gültigen Daten enthält. Null ist das Ergebnis einer expliziten Zuweisung von Null zu einer Variablen oder einer beliebigen Operation mit Ausdrücken, die Null enthalten.
Numerischer Datentyp
Jeder eingebaute numerische Datentyp (Byte, Boolean, Integer, Long, Currency, Single, Double oder Date).
Numerischer Ausdruck
Ein Ausdruck, der als Zahl ausgewertet werden kann. Elemente eines Ausdrucks können eine beliebige Kombination aus Schlüsselwörtern, Variablen, Konstanten und Operatoren enthalten, die eine Zahl ergeben.
Numerischer Typ
Jeder eingebaute numerische Datentyp (Byte, Boolean, Integer, Long, Currency, Single, Double oder Date) oder jeder untergeordnete numerische Variant-Datentyp (Empty, Integer, Long, Single, Double, Currency, Decimal, Date, Error, Boolean oder Byte).


O

Objekt
Eine Kombination aus Code und Daten, die als Einheit behandelt werden kann, wie z. B. ein Steuerelement, ein Formular oder eine Anwendungskomponente. Jedes Objekt wird durch eine Klasse definiert.
Objektkatalog
Ein Dialogfeld, in dem Sie den Inhalt einer Objektbibliothek analysieren können, um Informationen zu den angegebenen Objekten zu erhalten.
Object-Datentyp
Ein Datentyp für Object-Verweise. Variablen vom Datentyp Object werden als 32-Bit (4-Byte)-Adressen gespeichert, die auf Objekte verweisen.
Objektausdruck
Ein Ausdruck, der ein bestimmtes Objekt angibt und beliebige Container des Objekts beinhalten kann. Beispielsweise kann eine Anwendung ein Application-Objekt aufweisen, das ein Document-Objekt enthält, das wiederum ein Text-Objekt enthält.
Objektbibliothek
Eine Datei mit der Dateinamenerweiterung OLB, die Informationen zu Automatisierungscontrollern (z. B. Visual Basic) für verfügbare Objekte liefert. Mit der Objektbibliothek können Sie den Inhalt einer Objektbibliothek analysieren, um Informationen zu den angegebenen Objekten zu erhalten.
Objektmodul
Ein Modul, das Code speziell für ein Objekt enthält, wie z. B. ein Klassenmodul, ein Formularmodul oder ein Dokumentmodul. Objektmodule enthalten den Code der zugrunde liegenden zugeordneten Objekte. Die Regeln für Objektmodule unterscheiden sich von den Regeln für Standardmodule.
Objekttyp
Ein Objekttyp, den eine Anwendung bei der Automatisierung verwendet, wie z. B. Application, File, Range und Sheet. Eine vollständig Liste aller verfügbaren Objekte finden Sie im Objektkatalog oder in der Dokumentation der Anwendung.
Objektvariable
Eine Variable, die einen Verweis auf ein Objekt enthält.


P

Prozessintern
Die Ausführung innerhalb desselben Adressraums wie eine Anwendung.
Parameter
Ein Variablenname, mit dem ein Argument an eine Prozedur übergeben wird, ist innerhalb der Prozedur bekannt. Diese Variable empfängt das Argument, das an die Prozedur übergeben wird. Wenn die Prozedur beendet ist, ist die Variable nicht mehr gültig.
Pfad
Ein Zeichenfolgenausdruck zur Angabe eines Speicherortes in Form eines Verzeichnisses oder Ordners. Der Speicherort kann die Angabe eines Laufwerkes beinhalten.
pi
Eine mathematische Konstante, die etwa 3,1415926535897932 entspricht.
Punkt
Ein Punkt entspricht 0,035 cm (1/72 Zoll). Der Schriftgrad wird gewöhnlich in Punkt gemessen.
Private
Variablen, die nur für das Modul sichtbar sind, in dem sie deklariert werden.
Prozedur
Eine benannte Abfolge von Anweisungen, die als Einheit ausgeführt werden. Beispielsweise sind Function, Property und Sub Prozedurtypen. Der Prozedurname wird immer auf Modulebene definiert. Der gesamte ausführbare Code muss in einer Prozedur enthalten sein. Prozeduren können nicht in anderen Prozeduren geschachtelt werden.
Prozeduraufruf
Eine Anweisung im Code, die Visual Basic anweist, eine Prozedur auszuführen.
Prozedurebene
Die Prozedurebene beschreibt Anweisungen innerhalb einer Function-, Property- oder Sub-Prozedur. Deklarationen werden gewöhnlich zuerst aufgeführt, gefolgt von Anweisungen und sonstigem ausführbarem Code. Beachten Sie, dass sich Modulebenencode außerhalb eines Prozedurblocks befindet.
Projekt
Eine Reihe von Modulen.
Projektfenster
Ein Fenster, das Folgendes enthält: Eine Liste der Formular-, Klassen- und Standardmodule; die Ressourcendatei; und Verweise in Ihrem Projekt. Datei mit den Dateinamenerweiterungen OCX und VBX werden im Fenster Projekt nicht angezeigt.
Property-Prozedur
Eine Prozedur, die Eigenschaften für ein Klassenmodul erstellt und bearbeitet. Eine Property-Prozedur beginnt mit einer Property Let-, Property Get- oder Property Set-Anweisung und endet mit einer End Property-Anweisung.
Public
Variablen, die mithilfe der Public-Anweisung deklariert werden, sind in allen Prozeduren in allen Modulen und in allen Anwendung sichtbar, außer Option Private Module ist aktiviert. In diesem Fall sind die Variablen nur innerhalb des Projekts, in dem Sie gespeichert sind, öffentlich.


R

Registrierung
In Microsoft Windows 3.1 werden OLE-Registrierungsinformationen und Dateizuordnungen in der Registrierungsdatenbank gespeichert, und Programmeinstellungen werden in Windows-Systeminitialisierungsdateien (INI) gespeichert. In Microsoft Windows 95 dient die Windows-Registrierung als zentrale Konfigurationsdatenbank für Benutzer-, Anwendungs- und computerspezifische Informationen, einschließlich der Informationen, die zuvor in Windows 3.1-Registrierungsdateien und -INI-Dateien enthalten waren.
Ressourcendatei
Eine Datei in einem Visual Basic-Projekt mit der Dateinamenerweiterung RES, die Bitmaps, Textzeichenfolgen oder Daten enthalten kann. Durch das Speichern dieser Daten in einer separaten Datei können Sie die Informationen ändern, ohne den Code zu bearbeiten. Für ein Projekt ist nur eine einzige Ressourcendatei zulässig.


S

Steuerelement
Ein Objekt, das Sie in einem Formular platzieren können und das eigene Eigenschaften, Methoden und Ereignisse aufweist. Mithilfe von Steuerelementen werden Benutzereingaben empfangen, Ausgaben angezeigt und Ereignisprozeduren ausgelöst. Die meisten Steuerelemente können mit Methoden bearbeitet werden. Einige Steuerelemente sind interaktiv (sie reagieren auf Benutzeraktionen), andere Steuerelemente dagegen statisch (sie können nur über Code aufgerufen werden).
Steuerelementarray
Eine Gruppe von Steuerelementen, die einen gemeinsamen Namen und Datentyp sowie gemeinsame Ereignisprozeduren aufweisen. Jedes Steuerelement in einem Array enthält eine eindeutige Indexnummer, anhand der Sie bestimmen können, welches Steuerelement ein Ereignis erkennt.
Symbol
Eine grafische Darstellung eines Objekts oder Konzepts. Im Allgemeinen werden damit minimierte Anwendungen in Microsoft Windows dargestellt. Ein Symbol ist eine Bitmap mit einer maximalen Größe von 32 x 32 Pixeln. Symbole haben die Dateinamenerweiterung ICO.
Schlüsselwort
Ein Wort oder Symbol, das als Bestandteil der Visual Basic-Programmiersprache erkannt wird, wie z. B. eine Anweisung, ein Funktionsname oder ein Operator.
Single-Datentyp
Ein Datentyp für Gleitkommavariablen mit einfacher Genauigkeit im 32-Bit (4-Byte)-Format von -3,402823E38 bis -1,401298E-45 für negative Werte und 1,401298E-45 bis 3,402823E38 für positive Werte. Das Ausrufezeichen (!), das als Typdeklarationszeichen verwendet wird, repräsentiert den Datentyp Single in Visual Basic.
Sortierreihenfolge
Ein Prinzip zum Sortieren von Daten, z. B. in alphabetischer, numerischer, aufsteigender oder absteigender Reihenfolge.
Stapel
Eine festgelegte Menge des Arbeitsspeichers, die Visual Basic zum Zwischenspeichern von lokalen Variablen und Argumenten während Prozeduraufrufen verwendet.
Standardmodul
Ein Modul, das nur Prozedur-, Typ- und Datendeklarationen und Definitionen enthält. Deklarationen und Definitionen auf Modulebene in einem Standardmodul sind standardmäßig Public. Ein Standardmodul wird in früheren Versionen von Visual Basic als Codemodul bezeichnet.
Zeichenfolgenkonstante
Eine Konstante (definiert mit dem Const-Schlüsselwort), die aus einer Abfolge aufeinander folgender Zeichen besteht, die nicht als numerischer Wert, sondern als die Zeichen selbst interpretiert werden.
String-Datentyp
Ein Datentyp, der aus einer Abfolge aufeinander folgender Zeichen besteht, die nicht als numerische Werte, sondern als die Zeichen selbst interpretiert werden. Ein String kann aus Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen und Satzzeichen bestehen. Mit dem String-Datentyp können Zeichenfolgen mit einer festen Länge zwischen 0 und etwa 63.000 Zeichen und dynamische Zeichenfolgen mit einer Länge zwischen 0 und etwa 2 Milliarden Zeichen gespeichert werden. Das Dollarzeichen ($), das als Typdeklarationszeichen verwendet wird, repräsentiert den Datentyp String in Visual Basic.
Sub-Prozedur
Eine Prozedur, die eine bestimmte Aufgabe innerhalb eines Programms ausführt, aber keinen expliziten Wert zurückgibt. Eine Sub-Prozedur beginnt mit einer Sub-Anweisung und endet mit einer End Sub-Anweisung.
Syntaxüberprüfung
Ein Feature, das die Syntax des Codes überprüft. Wenn die Syntaxüberprüfung aktiviert ist, wird eine Meldung angezeigt, wenn Sie Code eingeben, der einen Syntaxfehler enthält, und der fehlerhafte Code wird hervorgehoben.
Syntaxfehler
Ein Fehler, der beim Eingeben einer Codezeile auftritt, die Visual Basic nicht erkennt.
Beachten Sie, dass die Syntaxregeln für die verschiedenen Schlüsselwörter unter Syntax des entsprechenden Hilfethemas erläutert werden. Um in der Entwicklungsumgebung die Hilfe zu einem Schlüsselwort anzuzeigen, markieren Sie das Schlüsselwort, und drücken Sie F1.


T

Twip
Eine Bildschirm-Maßeinheit, die 1/20 Punkt entspricht. Ein Twip ist eine bildschirmunabhängige Maßeinheit, mit der sichergestellt wird, dass die Position und die Proportionen von Bildschirmelementen in Ihren Bildschirmanwendungen auf allen Monitoren identisch dargestellt werden. Ein logischer Zentimeter entspricht etwa 567 Twips bzw. Ein logischer Zoll entspricht etwa 1440 Twips (ein Bildschirmelement, das beim Drucken eine Länge von einem Zentimeter bzw. einem Zoll aufweist).
Typdeklarationszeichen
Ein Zeichen, das an Variablennamen angehängt wird und den Datentyp der Variablen anzeigt. Standardmäßig haben Variablen den Datentyp Variant, außer eine entsprechende Def Typ-Anweisung ist im Modul vorhanden.
Typbibliothek
Eine Datei oder Komponente innerhalb einer anderen Datei, die Standardbeschreibungen von Objekten, Eigenschaften und Methoden enthält, die für die Automatisierung verfügbar sind. Objektbibliotheksdateien (OLB) enthalten Typbibliotheken.


U

Untergeordnetes MDI-Formular
Ein Formular, das in einem MDI-Formular in einer MDI-Anwendung (Multiple-Document Interface) enthalten ist. Zum Erstellen eines untergeordneten Formulars legen Sie die MDIChild-Eigenschaft des MDI-Formulars auf True fest.
Unicode
Ein ISO-Zeichenstandard (International Standards Organization). Unicode verwendet ein 16-Bit (2-Byte)-Codierungsschema, das 65.536 unterschiedliche Zeichen ermöglicht. Unicode enthält Darstellungen für Satzzeichen, mathematische Symbole und Dingbats, wobei ausreichend Möglichkeiten für künftige Erweiterungen vorhanden sind.
Universelles Datumsformat
Das universelle Datumsformat lautet #yyyy-mm-dd hh:mm:ss#. Die Datumskomponente (#yyyy-mm-dd#) und die Zeitkomponente (#hh:mm:ss#) können jedoch separat dargestellt werden.
Überwachungsausdruck
Ein benutzerdefinierter Ausdruck, mit dem Sie das Verhalten einer Variablen oder eines Ausdrucks überwachen können. Überwachungsausdrücke werden im Überwachungsfenster des Visual Basic-Editors angezeigt und werden automatisch aktualisiert, wenn Sie in den Unterbrechungsmodus wechseln. Im Überwachungsfenster wird der Wert eines Ausdrucks innerhalb eines bestimmten Kontextes angezeigt. Überwachungsausdrücke werden nicht mit dem Code gespeichert.
Unterbrechungsmodus
Die temporäre Unterbrechung der Ausführung des Programms in der Entwicklungsumgebung. Im Unterbrechungsmodus können Sie die Programmausführung analysieren, debuggen, zurücksetzen, schrittweise ausführen oder fortsetzen. Sie können den Unterbrechungsmodus in folgenden Situationen aktivieren: Sie treffen bei der Ausführung des Programms auf einen Haltepunkt. Sie drücken während der Ausführung des Programms STRG+UNTBR. Sie treffen während der Ausführung des Programms auf eine Stop-Anweisung oder einen Laufzeitfehler. Sie fügen einen Break When True-Überwachungsausdruck hinzu. Die Ausführung wird unterbrochen, wenn sich der Wert der Überwachung ändert und als True ausgewertet wird. Sie fügen einen Break When Changed-Überwachungsausdruck hinzu. Die Ausführung wird unterbrochen, wenn sich der Wert der Überwachung ändert.


V

Vergleichsoperator
Ein Zeichen oder Symbol für eine Beziehung zwischen zwei oder mehr Werten oder Ausdrücken. Zu diesen Operatoren zählen kleiner als (<), kleiner als oder gleich (<=), größer als (>), größer als oder gleich (>=), ungleich (<>) sowie gleich (=). Zusätzliche Vergleichsoperatoren sind Is und Like. Beachten Sie, dass Is und Like nicht als Vergleichsoperatoren in einer Select Case-Anweisung verwendet werden können.
Verknüpftes Fenster
Ein Fenster, das mit einem anderen Fenster als dem Hauptfenster verbunden ist.
Verknüpfter Fensterrahmen
Ein Fensterrahmen, der mehrere miteinander verknüpfte Fenster enthält.
Verweisprojekt
Das Projekt, zu dem Sie vom aktuellen Projekt aus eine direkte Verknüpfung erstellen. Ein Projekt, auf das von einem der direkten Verweisprojekte des aktuellen Projekts verwiesen wird, wird als indirektes Verweisprojekt bezeichnet. Die Public-Variablen dieses Projekts sind für das aktuelle Projekt nicht zugänglich, außer der betreffende Projektname wird angegebenen. Jegliche Kombination aus direkten und indirekten Verweisen zwischen Projekten ist zulässig, vorausgesetzt es ergibt sich kein vollständiger Zyklus.
Verweisendes Projekt
Das aktuelle Projekt. Es hängt von der Hostanwendung ab, wie Sie eine Verknüpfung zu einem Projekt erstellen. Um z. B. direkt auf ein Projekt Microsoft Excel zu verweisen, klicken Sie im Menü Extras auf Verweise und wählen das Projekt aus. Public-Variablen in einem direkten Verweisprojekt sind für das direkte verweisende Projekt sichtbar, aber Public-Variablen in einem direkten verweisenden Projekt sind für ein direktes Verweisprojekt nicht sichtbar.
Variable
Ein benannter Speicherort mit Daten, die während der Ausführung des Programms geändert werden können. Jede Variable weist einen Namen auf, durch den diese eindeutig innerhalb ihres Gültigkeitsbereich identifiziert wird. Ein Datentyp kann angegeben werden, oder auch nicht.
Die Namen von Variablen müssen mit einem alphabetischen Zeichen beginnen, müssen innerhalb eines Gültigkeitsbereichs eindeutig sein, dürfen aus maximal 255 Zeichen bestehen und dürfen keine eingebetteten Punkte oder Typdeklarationszeichen enthalten.
Variant-Datentyp
Ein spezieller Datentyp, der numerische, Zeichenfolgen- oder Datumswerte sowie benutzerdefinierte Datentypen und die speziellen Werte Empty und Null enthalten kann. Der Variant-Datentyp weist für Zahlen eine Speichergröße von 16 Bytes auf und kann auch Decimal-Daten enthalten, oder für Zeichenfolgen eine Speichergröße von 22 Bytes (plus Zeichenfolgenlänge) und kann beliebigen Text speichern. Die VarType-Funktion definiert, wie die Daten in einem Variant-Wert behandelt werden. Alle Variablen werden als Variant-Datentypen definiert, wenn nicht explizit ein anderer Datentyp deklariert wird.
Variantausdruck
Ein Ausdruck, der also numerische, Zeichenfolgen- oder Datumswerte sowie die speziellen Werte Empty und Null ausgewertet werden kann.


Z

Zugriffstaste
Eine Zugriffstaste, die Sie bei gedrückter ALT-TASTE drücken, um ein Menü zu öffnen, einen Befehl auszuführen, ein Objekt auszuwählen oder zu einem Objekt zu wechseln. Beispielsweise wird mit ALT+F das Menü Datei geöffnet.
Zeichencode
Eine Zahl, die ein bestimmtes Zeichen in einem Zeichensatz repräsentiert, wie z. B. dem ANSI-Zeichensatz.
Zeilenfortsetzungszeichen
Die Kombination aus einem Leerzeichen gefolgt von einem Unterstrich ( _), mit der in der Entwicklungsumgebung eine einzelne logische Codezeile auf zwei oder mehr Zeilen erweitert wird. Es ist jedoch nicht möglich, mit einem Zeilenfortsetzungszeichen eine Codezeile innerhalb eines Zeichenfolgenausdrucks fortzusetzen.
Zeilenbeschriftung
Mit der Zeilenbeschriftung wird eine einzelne Codezeile identifiziert. Eine Zeilenbeschriftung kann aus einer beliebigen Kombination von Zeichen bestehen, die mit einem Buchstaben beginnt und mit einem Doppelpunkt (:) endet. Bei Zeilenbeschriftungen wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Zeilenbeschriftungen müssen außerdem in der ersten Spalte beginnen.
Zeilennummer
Die Zeilennummer identifiziert eine einzelne Codezeile. Eine Zeilennummer kann eine beliebige Kombination aus Ziffern sein, die innerhalb des verwendeten Moduls eindeutig ist. Zeilennummern müssen in der ersten Spalte beginnen.
Zeichenfolgenvergleich
Ein Vergleich von zwei Zeichenfolgen. Verwenden Sie Option Compare für Binär- oder Textvergleiche. Im US-Englischen wird bei Binärvergleichen die Groß-/Kleinschreibung beachtet; bei Textvergleichen ist dies dagegen nicht der Fall.
Zeichenfolgenausdruck
Ein Ausdruck, der als eine Abfolge von aufeinander folgenden Zeichen ausgewertet wird. Elemente eines Zeichenfolgenausdrucks können Folgendes enthalten: Eine Funktion, die eine Zeichenfolge zurückgibt; ein Zeichenfolgenliteral, eine Zeichenfolgenkonstante, eine Zeichenfolgenvariable, eine Variant-Zeichenfolge oder eine Funktion, die eine Variant -Zeichenfolge (VarType 8) zurückgibt.
Zeichenfolgenliteral
Ein Ausdruck, der aus einer Abfolge aufeinander folgender und in Anführungszeichen eingeschlossener Zeichen besteht, die als die Zeichenfolge innerhalb der Anführungszeichen interpretiert werden.
Zeitausdruck
Ein Ausdruck, der als Zeitangabe interpretiert werden kann. Dazu zählen beliebige Kombinationen aus Zeitliteralen, Zahlen oder Zeichenfolgen, die wie Zeitangaben aussehen, sowie Zeitangaben, die von Funktionen zurückgegeben werden.
Zeitangaben werden in Form einer Zahl gespeichert. Die Werte rechts vom Dezimalzeichen sind die Zeit. Beispielsweise wird Mittag (12:00 Uhr) durch 0.5 dargestellt.
Z-Reihenfolge
Die optische Anordnung von Steuerelemente in einem Formular auf der z-Achse (Tiefe) des Formulars. Die Z-Reihenfolge bestimmt, welche Steuerelement vor anderen Steuerelementen angeordnet sind.
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