Erstellen eines Ausdrucks

In diesem Artikel wird erläutert, wie Ausdrücke in Microsoft Office Access 2007, dem Äquivalent für Formeln in Microsoft Office Excel 2007, erstellt und verwendet werden. In diesem Artikel werden Hintergrundinformationen zu Ausdrücken bereitgestellt. Es wird erläutert, was darunter zu verstehen ist und aus welchen Gründen und in welchen Fällen sie verwendet werden. Darüber hinaus wird in diesem Artikel das Neuerstellen von Ausdrücken mithilfe des Tools Ausdrucks-Generator erläutert. Berücksichtigen Sie, dass die Hintergrundinformationen in diesem Artikel für Ausdrücke allgemein gelten, die Erklärungsschritte jedoch nur für Office Access 2007.

 Hinweis   Weitere Informationen zum Erstellen bedingter Ausdrücke – Ausdrücke, die nur Werte zurückgeben, die eine von Ihnen angegebene Bedingung erfüllen – finden Sie im Artikel Erstellen bedingter Ausdrücke (Boolean).

Inhalt dieses Artikels


Informationen zu Ausdrücken

In Office Access 2007 stellt ein Ausdruck das Äquivalent einer Formel in Office Excel 2007 dar. Ein Ausdruck besteht aus einer Anzahl von Elementen, die Sie zum Produzieren eines Ergebnisses allein oder kombiniert verwenden. Diese Elemente können Folgendes einschließen:

  • Bezeichner – die Namen der Tabellenfelder oder Steuerelemente auf Formularen oder Berichten oder die Eigenschaften dieser Felder bzw. Steuerelemente.
  • Operatoren, wie + (Plus) oder - (Minus).
  • Funktionen, wie SUM oder AVG und die Argumente, die zusammen mit ihnen verwendet werden.
  • Konstanten – Werte, die nicht geändert werden – z. B. Zeichenfolgen von Text oder Zahlen, die nicht von einem Ausdruck berechnet werden.

Verwenden Sie einen Ausdruck zum Ausführen einer Berechnung, Abrufen des Werts eines Felds oder Steuerelements, Hinzufügen von Kriterien zu einer Abfrage, Definieren von Regeln, Erstellen berechneter Steuerelemente und berechneter Felder und zum Definieren einer Gruppierungsebene für einen Bericht.

Verwenden Sie einen Ausdruck, wenn Sie Werte berechnen müssen, die sich nicht direkt in Ihren Daten befinden. Möglicherweise müssen Sie beispielsweise die Umsatzsteuer auf eine Bestellung oder den Gesamtwert der Bestellung berechnen. In anderen Fällen müssen Sie einer Abfrage oder einem Filter Kriterien hinzufügen. Dabei handelt es sich um Informationen, die bestimmen, welche Datensätze die Abfrage zurückgibt oder beim Anwenden eines Filters angezeigt werden. Sie möchten ggf. einen Standardwert oder eine Gültigkeitsprüfungsregel für ein Feld oder ein Steuerelement festlegen. In all diesen Fällen verwenden Sie einen Ausdruck:

In der folgenden Tabelle werden einige Beispielausdrücke und ihre übliche Verwendungsweise angezeigt:

Ausdruck Zweck
=[BestellDatum]-[LieferDatum] Berechnet die Differenz der Datumsangaben in zwei Textfeld-Steuerelementen (als "BestellDatum" und "LieferDatum" bezeichnet) in einem Bericht.
Datum() Legt den Standardwert für das Tabellenfeld "Datum/Uhrzeit" auf das aktuelle Datum fest.
Erweiterter Preis: CCur([Bestelldetails].Einzelpreis*[Menge]*(1-[Rabatt])/100)*100 Erstellt ein berechnetes Feld in einer Abfrage.
Zwischen #01.01.2005# und #31.12.2005# Wird zum Eingeben von Kriterien im Feld "Datum/Uhrzeit" in einer Abfrage verwendet.
=[Bestellungsunterformular].Formular!Bestellzwischensumme Gibt den Wert des Steuerelements Bestellzwischensumme im Unterformular Bestellungen zurück, das sich im Formular Bestellungen befindet.
> 0 Legt eine Gültigkeitsregel für ein numerisches Feld in einer Tabelle fest. Benutzer müssen Werte über Null eingeben.

Wie Sie anhand der vorhergehenden Beispiele erkennen können, handelt es sich in Access bei einem Ausdruck nicht einfach um eine mathematische Berechnung. Stattdessen dienen Ausdrücke einer Vielzahl von Zwecken. Beachten Sie außerdem, dass sich die Beispielausdrücke in vielerlei Hinsicht voneinander unterscheiden. Einige Ausdrücke beginnen beispielsweise mit dem Operator = (Gleichheitszeichen). Beim Berechnen eines Werts für ein Steuerelement auf einem Formular oder Bericht verwenden Sie den Operator = (Gleichheitszeichen), um den Ausdruck auszulösen. In anderen Instanzen verwenden Sie den Operator = nicht. Wenn Sie z. B. einen Ausdruck in eine Abfrage oder in die DefaultValue- oder ValidationRule-Eigenschaft eines Felds oder Steuerelements eingeben, verwenden Sie den Operator = nicht, es sei denn, Sie fügen den Ausdruck einem Textfeld in einer Tabelle hinzu. Beim Hinzufügen von Ausdrücken zu Abfragen wird der Operator = von Access automatisch entfernt. Weitere Informationen zur Ausdruckssyntax finden Sie im Artikel Ein Handbuch zur Ausdruckssyntax.

In den folgenden Abschnitten werden die verschiedenen Teile eines Ausdrucks ausführlicher beschrieben. Die Beispiele in den Abschnitten stellen außerdem kurze Beschreibungen der von den Ausdrücken verwendeten Syntax bereit.

Bezeichner

Ein Bezeichner ist der Name eines Felds, einer Eigenschaft oder eines Steuerelements. Verwenden Sie einen Bezeichner in einem Ausdruck, um auf einen Wert zu verweisen, der einem Feld, einer Eigenschaft oder einem Steuerelement zugeordnet ist. Berücksichtigen Sie beispielsweise den Ausdruck =[BestellDatum]-[LieferDatum]. Dieser Ausdruck subtrahiert den Wert des Felds oder Steuerelements LieferDatum vom Wert des Felds oder Steuerelements BestellDatum. In diesem Ausdruck dienen sowohl BestellDatum als auch LieferDatum als Bezeichner.

Operatoren

In Access wird eine Vielzahl von Operatoren unterstützt, einschließlich der erwarteten arithmetischen Operatoren, wie z. B. +, -, * (Multiplizieren), / (Dividieren). Sie können auch Vergleichsoperatoren für Vergleichswerte, Textoperatoren zum Verketten (Kombinieren) von Text, logische Operatoren zum Bestimmen der Werte "Wahr" oder "Falsch" sowie weitere für Access spezifische Operatoren verwenden. Weitere Informationen zu Operatoren finden Sie im Abschnitt Tabelle der Operatoren.

Funktionen und Argumente

Funktionen sind integrierte Prozeduren, die Sie in Ihren Ausdrücken verwenden können. Diese Funktionen verwenden Sie für eine Vielzahl von Vorgängen, wie z. B. das Berechnen von Werten, Bearbeiten von Text und Datumsangaben und für das Zusammenfassen von Daten. Ein Beispiel für eine häufig verwendete Funktion ist Date, die das aktuelle Datum zurückgibt. Es stehen Ihnen zum Verwenden der Date-Funktion mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, wie beispielsweise ein Ausdruck, der den Standardwert für ein Feld in einer Tabelle festlegt. Beim Hinzufügen eines neuen Datensatzes wird auf diese Weise der Wert für Feldstandardwerte auf das aktuelle Datum festgelegt.

Einige Funktionen erfordern Argumente. Bei einem Argument handelt es sich um einen Wert, der die Eingabe in die Funktion ermöglicht. Falls eine Funktion mehrere Argumente erfordert, trennen Sie die Argumente mit einem Komma. Betrachten Sie beispielsweise die Date-Funktion im folgenden Ausdruck:

=Format(Datum(),"TT". ""MM JJJJ")    

In diesem Beispiel werden zwei Argumente verwendet. Die Date-Funktion liefert das aktuelle Datum. Das zweite Argument, das durch ein Komma vom ersten getrennt wird, stellt eine Textzeichenfolge dar. Sie weist die Format-Funktion an, wie die Datumsangabe formatiert wird. Beachten Sie, dass die Textzeichenfolge in Anführungszeichen gesetzt wurde. Im Allgemeinen sollten Sie Text in Anführungszeichen setzen. Dieser Ausdruck veranschaulicht ein Prinzip, das Sie verinnerlichen sollten: Oftmals können Sie den von einer Funktion zurückgegebenen Wert als Argument für eine weitere Funktion verwenden.

Weitere Informationen zur Verwendung von Anführungszeichen und Ausdruckssyntax im Allgemeinen finden Sie im Artikel Ein Handbuch zur Ausdruckssyntax.

Schließlich wird in Access eine große Anzahl von integrierten Funktionen unterstützt. Weitere Verknüpfungen zu diesen Funktionen finden Sie im Artikel Funktionen (nach Kategorien).

Konstanten

Eine Konstante ist ein benanntes Element, dessen Wert beim Ausführen von Access konstant bleibt. Normalerweise verwenden Sie in Ihren Ausdrücken am häufigsten die Konstanten Wahr, Falsch und Null. Sie können auch Ihre eigenen Konstanten in VBA-Code (Visual Basic für Applikationen) definieren, die Sie in VBA-Prozeduren verwenden. VBA ist die in Access verwendete Programmiersprache.

 Hinweis   Sie können Microsoft Visual Basic-Konstanten nicht in benutzerdefinierten Funktionen verwenden, die Sie in Ihren Ausdrücken verwenden. Visual Basic enthält beispielsweise Konstanten für die Wochentage: vbSonntag gibt Sonntag wieder, vbMontag gibt Montag wieder usw. Jede dieser Konstanten enthält einen entsprechenden numerischen Wert: Der numerische Wert für vbSonntag lautet 1, der Wert für vbMontag lautet 2 usw. Sie können diese Konstanten nicht in einer benutzerdefinierten Funktion verwenden, die in einem Ausdruck abgerufen wird. Stattdessen müssen Sie die numerischen Werte verwenden.

Werte

Sie können in Ihren Ausdrücken Literalwerte einsetzen, wie die Nummer 1,254 oder die Zeichenfolge "Geben Sie eine Zahl zwischen 1 und 10 ein". Numerische Werte können bei Bedarf eine Reihe von Ziffern sein, einschließlich einem Zeichen und einem Dezimalzeichen. Bei Abwesenheit eines Zeichens wird in Access von einem positiven Wert ausgegangen. Zum Erzielen eines negativen Werts müssen Sie das Minuszeichen (-) einfügen. Sie können auch die wissenschaftliche Schreibweise verwenden. Fügen Sie hierfür "E" oder "e" und das Zeichen des Exponenten ein (z. B. 1.0E-6).

Wenn Sie Textzeichenfolgen als Konstanten verwenden, setzen Sie sie in Anführungszeichen. In einigen Fällen werden die Anführungszeichen durch Access bereitgestellt. Wenn Sie z. B. Text in einen Ausdruck für eine Gültigkeitsregel oder für Abfragekriterien eingeben, wird Ihr Text in Access automatisch in Anführungszeichen gesetzt.

Wenn Sie beispielsweise den Text Paris eingeben, wird von Access im Ausdruck "Paris" angezeigt. Wenn ein Ausdruck eine Zeichenfolge erzeugen soll, die tatsächlich in Anführungszeichen eingeschlossen ist, können Sie die geschachtelte Zeichenfolge entweder in einfache (') Anführungszeichen oder in drei Anführungszeichenpaare (") einschließen. Die folgenden Ausdrücke sind beispielsweise gleichwertig:

Formulare![Kontaktpersonen]![Stadt].Standardwert = ' "Paris" '    

Formulare![Kontaktpersonen]![Stadt].Standardwert = " " "Paris" " "    

Um Datums-/Uhrzeitangaben zu verwenden, schließen Sie sie in Pfundzeichen (#) ein. #07.03.07#, #07.Mrz.-07# und #07. Märrz 2007# sind z. B. gültige Datums-/Zeitangaben. Wird eine von #-Zeichen eingeschlossene, gültige Datums-/Zeitangabe von Access erkannt, wird der Wert automatisch als Datentyp Datums-/Zeitangabe behandelt.

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Gründe für das Verwenden von Ausdrücken

In Access verwenden Sie Ausdrücke, wenn Sie eine der folgenden Aufgaben ausführen möchten:

  • Berechnen von Werten, die nicht direkt in Ihren Daten vorhanden sind. Sie können Werte für Tabellenfelder, für Abfragen und für Steuerelemente auf Formularen und Berichten berechnen.
  • Legen Sie einen Standardwert für ein Tabellenfeld oder ein Steuerelement auf einem Formular oder Bericht fest. Ihre Standardwerte werden dann beim Öffnen einer zu verwendenden Tabelle oder Formulars bzw. eines Berichts angezeigt.
  • Erstellen einer Gültigkeitsregel. Gültigkeitsregeln steuern, welche Werte Benutzer in ein Feld oder Steuerelement eingeben können.
  • Festlegen von Kriterien für eine Abfrage.

In der folgenden Abbildung werden einige typische, in den hier beschriebenen Szenarien verwendete Ausdrücke veranschaulicht:

Unterschiedliche Typen von Ausdrücken in Wolken

Nehmen Sie beispielsweise an, dass Sie den gesamten Euro-Betrag für einen Posten in einer Rechnung berechnen müssen. In der Regeln speichern Sie die Postensummen nicht in der Datenbank. Stattdessen berechnen Sie sie nach Bedarf aus zwei Elementen, die Sie in der Datenbank speichern sollten: Quantität und Preis. Anschließend verwenden Sie einen Ausdruck, wie den folgenden, um den Wert zu berechnen:

=CCur([Menge]*[Preis])    

Dieser Ausdruck multipliziert die Bestellmenge, die mit dem Produktpreis multipliziert ist, und verwendet dann die CCur-Funktion (Konvertierung in Währung), um das Ergebnis des Datentyps Währung zu konvertieren. Sie können auch einen Rabatt für jede Bestellung berechnen.

Darüber hinaus können Sie ein Feld in einer Abfrage erstellen, die eine Postensumme berechnet, um dann den Wert in einem Formular oder Bericht zu verwenden. Eine Spalte in einer Abfrage, die aus einer solchen Berechnung resultiert, wird als Berechnetes Feld bezeichnet. Der folgende Ausdruck in einer Abfrage berechnet beispielsweise die Postensumme mit einem gewährten Rabatt:

Erweiterter Preis: CCur([Bestelldetails].[Einzelpreis]*[Menge]*(1-[Rabatt])/100)*100    

Die resultierende Spalte erhält vom Ausdruck den Namen Erweiterter Preis. Sie erstellen ein berechnetes Feld, wenn Sie Vorgänge an den Daten in mindestens zwei Tabellenfelder berechnen oder ausführen müssen. Zahlreiche Tabellen speichern Vor- und Nachnamen in separaten Feldern. Wenn Sie diese Vor- und Nachnamen kombinieren und sie in einem einzelnen Feld anzeigen möchten, erstellen Sie in einer Abfrage ein berechnetes Feld. Einige Benutzer versuchen diese Typen von berechneten Feldern direkt in Tabellen zu erstellen, doch Tabellen unterstützen diesen Vorgangstyp standardmäßig nicht. Sie stellen kein Feld und keine Eigenschaft zur Verfügung, der bzw. dem Sie den erforderlichen Ausdruck hinzufügen können.

Ein berechnetes Feld, in dem Vor- und Nachnamen kombiniert werden, sieht folgendermaßen aus: [Vorname] & " " & [Nachname]. In diesem Fall kombinieren die kaufmännischen Und-Zeichen die Werte in den Feldern Vorname und Nachname mit einem Leerzeichen, und zwischen den doppelten Anführungszeichen befindet sich ein Leerzeichen.

Sie können auch Ausdrücke verwenden, um einen Standardwert für ein Feld in einer Tabelle oder für ein Steuerelement bereitzustellen. Wenn Sie beispielsweise ein Datumsfeld besitzen, dessen Standartwert Sie auf das aktuelle Datum festlegen möchten, können Sie Datum() im Eigenschaftenfenster Standardwert für dieses Feld eingeben.

Darüber hinaus können Sie einen Ausdruck zum Festlegen einer Gültigkeitsprüfungsregel verwenden. Sie verwenden beispielsweise u. U. eine Gültigkeitsprüfungsregel, bei der das einzugebende Datum größer als das aktuelle Datum ist oder diesem entspricht. In diesem Fall legen Sie den Wert im Eigenschaftenfeld Gültigkeitsregel auf >= Datum() fest.

Schließlich können Sie auch einen Ausdruck zum Festlegen von Kriterien für eine Abfrage verwenden. Nehmen Sie beispielsweise an, dass Sie Produktumsätze für die Bestellungen anzeigen möchten, die in einem bestimmten Zeitrahmen geliefert wurden. Sie können Kriterien zum Definieren eines Datumsbereichs eingeben, und von Access werden nur die Zeilen zurückgegeben, die den Kriterien entsprechen:

Zwischen #01.01.2007# und #31.12.2007#    

Wenn Sie der Abfrage Kriterien hinzufügen und dann die Abfrage ausführen, werden nur jene Werte zurückgegeben, die die angegebenen Daten zurückgeben.

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Verwendungsbereiche und -methoden für Ausdrücke

Sie können einen Ausdruck an zahlreichen Stellen in der Datenbank verwenden. Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte und Makros weisen alle Eigenschaften auf, die einen Ausdruck akzeptieren. Sie können beispielsweise Ausdrücke in den Control Source- und Default Value-Eigenschaften von Steuerelementen verwenden. Sie können sie auch in der Validation Rule-Eigenschaft in Tabellenfeldern verwenden. Wenn Sie außerdem VBA-Code für eine Ereignisprozedur oder für ein Modul schreiben, verwenden Sie häufig Ausdrücke, die denen in einem Access-Objekt verwendeten Ausdrücken ähneln (wie z. B. eine Tabelle oder Abfrage).

Ein kurzer Blick auf die Ausdruckssyntax

Oftmals verwenden Ausdrücke Daten in Tabellen und Abfragen sowie Daten, die in Steuerelementen auf Formularen und Berichten gespeichert sind. Zum Verwenden dieser Daten verweisen Ausdrücke auf die Namen der Felder in den Tabellen und Abfragen und auf die Namen der Steuerelemente. Wenn Sie Feld- und Steuerelementnamen in Ausdrücken verwenden möchten, setzen Sie sie in Klammern ([ ]). Falls Sie beispielsweise das Tabellenfeld Einzelpreis in einem Ausdruck verwenden möchten, geben Sie es als [Einzelpreis] ein. Falls Sie einen Namen eingeben, der keine Leer- oder Sonderzeichen enthält, werden sie von Access automatisch in Klammern eingeschlossen. Falls ein Name Leer- oder Sonderzeichen enthält, müssen Sie die Klammern selbst eingeben.

Weitere Informationen zur Ausdruckssyntax finden Sie im Artikel Ein Handbuch zur Ausdruckssyntax.

Verwenden von Ausdrücken in Formular- und Berichtsteuerelementen

Sie können einen Namen einem berechneten Steuerelement hinzufügen, indem Sie die Name-Eigenschaft des Steuerelements festlegen. Der Name muss unter den übrigen Steuerelementnamen auf dem Formular oder Bericht eindeutig sein. Außerdem muss er sich von jedem Feld- oder Steuerelementnamen unterscheiden, der im Ausdruck für dieses Steuerelement verwendet wird, und er muss sich von jedem Feldnamen in der zugrundeliegenden Tabelle oder Abfrage unterscheiden. Verwenden Sie diesen Namen, wenn Sie auf den Wert im Steuerelement in anderen Ausdrücken auf dem Formular oder dem Bericht verweisen möchten.

Zu den Bereichen, in denen Ausdrücke am häufigsten verwendet werden, zählen die folgenden:

  • In einem Textfeld-Steuerelement auf einem Formular oder Bericht    Auf diese Weise wird ein berechnetes Steuerelement erstellt. Nehmen Sie beispielsweise an, Sie möchten eine Zwischensumme der Posten auf einem Bestellformular erstellen. Die Zwischensumme könnte auf Ihrem Formular folgendermaßen aussehen:

Zwischensumme auf einem Bestellformular

Platzieren Sie zum Berechnen der Zwischensumme ein Textfeld-Steuerelement auf dem Formular, und legen Sie die ControlSource-Eigenschaft des Textfelds auf den folgenden Ausdruck fest:

=Summe([table_field])    

In diesem Fall ist table_field der Name des Felds, das Ihre Zwischensummenwerte enthält. Dieses Feld kann sich in einer Tabelle oder einer Abfrage befinden. Die Summe-Funktion berechnet die Gesamtsumme für eine Reihe von Werten aus Ihrer Datensatzquelle.

In den folgenden Schritten wird das Eingeben eines Ausdrucks in ein Textfeld-Steuerelement erläutert.

Geben Sie einen Ausdruck in ein Textfeld-Steuerelement ein

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das Formular, das Sie ändern möchten, und klicken Sie auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, das Sie ändern möchten, und klicken Sie auf Eigenschaften, um das Eigenschaftenblatt des Steuerelements anzuzeigen.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf der Registerkarte Daten oder auf der Registerkarte Alle des Eigenschaftenfensters auf die ControlSource-Eigenschaft des Textfelds, und geben Sie dann = und den Rest des Ausdrucks ein. Geben Sie =Summe([table_field]) ein, und stellen sicher, dass der Name des Felds durch table_field ersetzt wird, um beispielsweise die oben dargestellte Zwischensumme zu berechnen.

-Oder-

Klicken Sie auf die Schaltfläche GeneratorSchaltfläche (Symbol) rechts vom Eigenschaftenfenster, um mithilfe des Ausdrucks-Generators einen Ausdruck zu erstellen.

Ihr Eigenschaftenblatt wird ungefähr der folgenden Darstellung ähneln:

Ein Beispielausdruck in der Control Source-Eigenschaft

  1. Schließen Sie das Eigenschaftenblatt, und speichern Sie Ihre Änderungen.

    Verwenden von Ausdrücken in Abfragekriterien

Verwenden Sie einen Ausdruck, um Kriterien in einer Abfrage zu definieren. Daraufhin werden von Access nur jene Zeilen zurückgegeben, die diesen Kriterien entsprechen. Nehmen Sie beispielsweise an, dass Sie alle Bestellungen anzeigen möchten, deren Lieferdatum auf das Jahr 2004 fällt. Geben Sie zum Eingeben der Kriterien den folgenden Ausdruck in der Zelle Kriterien für die Spalte Datum/Uhrzeit in Ihrer Abfrage ein. Dieses Datum verwendet die Spalte Datum/Uhrzeit mit der Bezeichnung Lieferdatum. Geben Sie zum Definieren eines Datumsbereichs die folgenden Kriterien ein:

Zwischen #01.01.04# und #31.12.04#    

Die Spalte Lieferdatum wird ungefähr wie die folgende Darstellung aussehen.

Verwenden des Between-Operators in einem Abfrageentwurfsbereich

Der Ausdruck bestimmt, ob die Werte in der Spalte Lieferdatum in den von Ihnen angegebenen Datumsbereich fallen. Achten Sie darauf, die Daten in Pfundzeichen (#) einzuschließen. Ein Wert innerhalb der Pfundzeichen wird von Access als Datentyp Datum/Uhrzeit behandelt. Falls Sie mit Access noch nicht vertraut sind, ermöglicht Ihnen das Behandeln dieser Werte als Datums- und Uhrzeitangaben, Berechnungen an diesen Werten auszuführen.

Weitere Informationen zum Verwenden von Datums- und Uhrzeitdaten finden Sie in den Artikeln Eingeben von Datums- und Zeitwerten und Einfügen, Erstellen oder Löschen eines Felds, in dem Datenwerte gespeichert sind.

Eingeben von Kriterien im Abfrageentwurfsbereich

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die zu ändernde Abfrage, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie in die Zelle Kriterien in der Spalte, für die Sie Ihre Kriterien eingeben möchten.
  3. Geben Sie Ihren Kriterienausdruck ein.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Abfragesetup auf Generator, um den Ausdrucks-Generator zu starten und Ihre Kriterien zu generieren.

 Hinweis   Stellen Sie dem Kriterienausdruck nicht den Operator = voran.

Wenn Sie zum Eingeben eines Ausdrucks einen größeren Bereich benötigen, drücken Sie UMSCHALT+F2, um das Dialogfeld Zoom anzuzeigen.

Das Dialogfeld Zoom

    Verwenden von Ausdrücken zum Erstellen berechneter Felder in einer Abfrage

Verwenden Sie einen Ausdruck zum Erstellen eines berechneten Felds in einer Abfrage. Nehmen Sie beispielsweise an, Sie möchten das Jahr der Bestelllieferung als Teil einer Abfrage anzeigen. Platzieren Sie zum Erstellen des berechneten Felds den folgenden Ausdruck in eine leere Zelle in der Zeile Feld in Ihrer Abfrage:

Lieferjahr: Format([Lieferdatum],"JJJJ")    

In diesem Fall verwendet der Ausdruck die Format-Funktion, um das Jahr aus den Werten in einem Feld mit der Bezeichnung "Lieferdatum" zu extrahieren. Die Format-Funktion formatiert dann das Jahr in Form von vier Ziffern. Das Voranstellen von Lieferjahr: vor den Ausdruck, führt zur Bezeichnung der resultierenden Spalte in Lieferjahr.

Ein Ausdruck, der das Jahr aus einem Datumswert extrahiert

Eingeben eines berechneten Felds in eine Abfrageentwurfsansicht

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die zu ändernde Abfrage, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf die Zelle Feld in der Spalte, in der Sie das berechnete Feld erstellen möchten.
  3. Geben Sie Ihren Ausdruck ein.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Abfragesetup auf Generator, um den Ausdrucks-Generator zu starten und Ihre Kriterien zu generieren.

 Hinweis   Stellen Sie dem Kriterienausdruck nicht den Operator = voran, aber starten Sie den Ausdruck mit einem von einem Doppelpunkt gefolgten Namen. Sie geben beispielsweise Erweiterter Preis: zum Starten eines Ausdrucks ein, der ein berechnetes Feld mit der Bezeichnung Erweiterter Preis erstellt.

    Verwenden von Ausdrücken in der Validation Rule-Eigenschaft eines Tabellenfelds

Ein weiterer Bereich, in dem sich ein Ausdruck als praktisch erweist, ist die Validation Rule-Eigenschaft eines Felds in einer Tabelle. Angenommen, Sie verfügen über eine als Bestand bezeichnete Tabelle mit dem Feld Lagerbestand, und Sie möchten eine Regel festlegen, die von Benutzern die Eingabe eines Werts erzwingt, der gleich Null oder größer ist. Der Bestand kann also nie eine negative Zahl sein. Sie erreichen dies durch Verwenden des in der folgenden Darstellung abgebildeten Ausdrucks.

Gültigkeitsregel für BestellteEinheiten

Eingeben einer Gültigkeitsregel für ein Feld in einer Tabelle

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die zu ändernde Tabelle, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie in der Spalte Feldname auf das zu ändernde Feld.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf das Eigenschaftenfeld Validation Rule.
  4. Geben Sie Ihren Ausdruck ein.

-Oder-

Klicken Sie auf die Schaltfläche GenerierenSchaltfläche (Symbol) rechts vom Eigenschaftenfeld, um den Ausdrucks-Generator zu starten und Ihren Ausdruck zu erstellen.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Extras auf Generator, um den Ausdrucks-Generator zu starten.

 Hinweis   Stellen Sie dem Ausdruck beim Erstellen einer Gültigkeitsregel nicht den Operator = voran.

Beachten Sie beim Verwenden von Gültigkeitsregelausdrücken unbedingt, dass sie für den zu akzeptierenden Wert in Wahr aufgelöst werden müssen. In diesem Beispiel muss also der Wert für [Lagerbestand] >=0 sein. Wenn dies nicht der Fall ist, wird in Access der im Eigenschaftenfeld Gültigkeitsmeldung dargestellte Text angezeigt. Falls Sie im Eigenschaftenfeld Gültigkeitsmeldung keinen Text eingegeben haben, wird in Access eine eigene Meldung angezeigt, um anzuzeigen, dass der von Ihnen eingegebene Wert durch Gültigkeitsregel für dieses Feld nicht zugelassen ist.

Weitere Informationen zum Erstellen von Gültigkeitsregeln finden Sie im Artikel Erstellen einer Gültigkeitsregel zum Überprüfen von Daten in einem Feld.

    Verwenden von Ausdrücken in der Validation Rule-Eigenschaft eines Steuerelements

Sie können auch die Validation Rule-Eigenschaft für ein Steuerelement festlegen. Angenommen, Sie möchten beispielsweise ein Formular zum Eingeben des Datumsbereichs für einen Bericht verwenden, und Sie möchten sicherstellen, dass das Startdatum nicht vor dem 01.01.2004 liegt. Sie können die Eigenschaften Validation Rule und ValidationText für das Textfeld festlegen, in dem Sie das Startdatum für Folgendes eingeben.

Eigenschaft Einstellung
Gültigkeitsregel >=#01.01.2004#
Gültigkeitsmeldung Sie können kein Datum eingeben, das vor dem 01.01.2004 liegt.

Wenn Sie ein vor dem 01.01.2004 liegendes Datum eingeben, wird eine Meldung angezeigt. Nachdem Sie auf OK klicken, kehren Sie in Access zum Textfeld zurück.

Meldungsfeld mit Gültigkeitsmeldung für das Dialogfeld Jahresumsätze

Geben Sie eine Gültigkeitsregel für ein Steuerelement ein

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Formular oder auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.

-Oder-

Wenn Sie das Formular oder den Bericht bereits geöffnet haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dokumentregisterkarte, und klicken Sie im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Start in der Gruppe Sicht auf die Schaltfläche Sicht, um zwischen den verfügbaren Sichten zu wechseln. Sie können auch auf den Pfeil unter Sicht klicken und dann eine der verfügbaren Sichten aus dem Menü auswählen.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Steuerelement, das Sie ändern möchten, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

In Access wird das Eigenschaftenblatt für das Steuerelement angezeigt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle, und klicken Sie dann auf das Eigenschaftenfeld Validation Rule.
  2. Geben Sie den Ausdruck ein, oder klicken Sie auf die Schaltfläche GenerierenSchaltfläche (Symbol) rechts vom Eigenschaftenfeld, um einen Ausdruck mithilfe des Ausdrucks-Generators zu erstellen.

 Hinweis   Stellen Sie dem Ausdruck beim Erstellen einer Gültigkeitsregel nicht den Operator = voran.

  1. Optional können Sie die Validation Text-Eigenschaft ändern.
  2. Schließen Sie das Eigenschaftenblatt, und speichern Sie Ihre Änderungen.

Wenn Sie einen von der Gültigkeitsregel nicht zugelassenen Wert eingeben, können Sie die ESC-TASTE drücken, während sich der Cursor im Steuerelement befindet, um den ursprünglichen oder Standardwert wiederherzustellen. Sie können dann einen Wert eingeben, der die Gültigkeitsregel erfüllt.

Wenn die Control Source-Eigenschaft für Ihr Steuerelement ein Feld in einer Tabelle ist, sollten Sie zusätzlich zu der entsprechenden Eigenschaft des Steuerelements die Validation Rule-Eigenschaft des Felds festlegen. Auf diese Weise wird die Regel jederzeit erzwungen, ungeachtet dessen, welches Formular oder welche Abfrage zum Aktualisieren des Felds verwendet wird.

Weitere Informationen zum Erstellen von Gültigkeitsregeln finden Sie im Artikel Erstellen einer Gültigkeitsregel zum Überprüfen von Daten in einem Feld.

    Verwenden von Ausdrücken zum Festlegen von Standardwerten für ein Tabellenfeld

Sie können einen Ausdruck zum Speichern eines Standardwerts für ein Feld in einer Tabelle verwenden. Angenommen, Sie möchten z. B. beim Hinzufügen eines neuen Datensatzes das Datum und die Uhrzeit automatisch in das Feld Bestelldatum eingeben. Sie können z. B. folgende Ausdrücke verwenden.

Funktion jetzt in der Standardeigenschaft des Felds

Der Ausdruck verwendet die Now-Funktion zum Einfügen des Datums und der Uhrzeit in das Feld Bestelldatum.

Eingeben eines Standardwertes für ein Feld in einer Tabelle

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die zu ändernde Tabelle, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie in der Spalte Feldname auf das zu ändernde Feld.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf das Eigenschaftenfeld Standardwert.
  4. Geben Sie Ihren Ausdruck ein, oder klicken Sie auf die Schaltfläche GenerierenSchaltfläche (Symbol) rechts vom Eigenschaftenfeld, um einen Ausdruck mithilfe des Ausdrucks-Generators zu erstellen.

Wenn Sie ein Steuerelement an ein Tabellenfeld binden und das Steuerelement und das Feld einen Standardwert aufweisen, hat der Standardwert des Steuerelements Vorrang.

Weitere Informationen zum Festlegen von Standardwerten finden Sie im Artikel Festlegen von Standardwerten für Felder und Steuerelemente.

    Verwenden von Ausdrücken zum Festlegen von Standardwerten für Steuerelemente

Eine weitere, häufig vorkommende Stelle zum Verwenden von Ausdrücken befindet sich in der Default Value-Eigenschaft eines Steuerelements. Die Default Value-Eigenschaft eines Steuerelements verhält sich ähnlich wie Default Value-Eigenschaft eines Felds in einer Tabelle. Wenn Sie beispielsweise das aktuelle Datum als Standardwert für ein Textfeld mit der Bezeichnung Bestelldatum eingeben möchten, können Sie einen Ausdruck wie den folgenden verwenden.

Ein Ausdruck im Feld Standardwert eines Steuerelements

Dieser Ausdruck verwendet die Date-Funktion, um das aktuelle Datum zurückzugeben, nicht jedoch die Uhrzeit. Wenn Sie das Textfeld an ein Tabellenfeld binden und das Feld einen Standardwert aufweist, hat der Standardwert des Steuerelements Vorrang. Oftmals ist es sinnvoller, die Default Value-Eigenschaft für das Feld in der Tabelle festzulegen, da der Standardwert stets auf das Steuerelement angewendet wird. Es sei denn, das Steuerelement überschreibt ihn.

Eingeben eines Standardwerts für ein Steuerelement

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Formular oder auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.

-Oder-

Wenn Sie das Formular oder den Bericht bereits geöffnet haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dokumentregisterkarte, und klicken Sie im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Start in der Gruppe Sicht auf die Schaltfläche Sicht, um zwischen den verfügbaren Sichten zu wechseln. Sie können auch auf den Pfeil unter Sicht klicken und dann eine der verfügbaren Sichten aus dem Menü auswählen.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Steuerelement, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

Das Eigenschaftenblatt für das Steuerelement wird in Access angezeigt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle, und klicken Sie dann auf das Eigenschaftenfeld Standardwert.
  2. Geben Sie den Ausdruck ein, oder klicken Sie auf die Schaltfläche GenerierenSchaltfläche (Symbol) rechts vom Eigenschaftenfeld, um einen Ausdruck mithilfe des Ausdrucks-Generators zu erstellen.
  3. Schließen Sie das Eigenschaftenblatt.

Weitere Informationen zum Festlegen von Standardwerten finden Sie im Artikel Festlegen von Standardwerten für Felder und Steuerelemente.

    Verwenden Sie Ausdrücke zum Ausführen von Makroaktionen

Sie möchten möglicherweise in einigen Fällen eine Aktion oder eine Reihe von Aktionen in einem Makro nur dann ausführen, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Nehmen Sie beispielsweise an, ein Makro soll nur dann ausgeführt werden, wenn der Wert in einem Textfeld gleich 10 ist. Verwenden Sie hierfür einen Ausdruck, um die Bedingung in der Spalte Bedingung des Makro zu definieren.

Nehmen Sie in diesem Beispiel an, dass das Textfeld als "Elemente" bezeichnet wird.

Ein bedingter Ausdruck in einem Makro

Geben Sie eine Bedingung für eine Makroaktion ein

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Makro, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Sollten Sie die Spalte Bedingung im Makro-Designer nicht sehen, klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Bedingungen.
  3. Klicken Sie auf der Spalte Bedingung auf die leere Zelle neben der zu ändernden Makroaktion, und geben Sie dann Ihren bedingten Ausdruck ein.
  4. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Makro.

Wie bei der Validation Rule-Eigenschaft muss der Ausdruck in der Spalte Bedingung entweder in Wahr oder Falsch aufgelöst werden. Die Makroaktion wird nur dann ausgeführt, wenn die Bedingung Wahr ist.

Weitere Informationen zum Erstellen von Makros finden Sie in den Artikeln Grundlegende Informationen zu Makros in Access 2007 und Erstellen eines Makros.

    Verwenden von Ausdrücken zum Gruppieren und Sortieren von Daten in Berichten

Verwenden Sie den Bereich Gruppieren, Sortieren und Summe, um die Gruppierebene und die Sortierreihenfolge für die Daten in einem Bericht zu definieren. Der Bereich ersetzt das Dialogfeld Sortieren und Gruppieren, das durch frühere Versionen von Access zur Verfügung gestellt wurde. Sie können den Bereich nur dann anzeigen und öffnen, wenn Sie einen Bericht in Entwurfsansicht öffnen. Der Bereich wird in demselben Fenster wie Ihr Bericht angezeigt.

In der folgenden Abbildung wird der Bereich dargestellt, wie er beim ersten Öffnen angezeigt wird:

Der Bereich Gruppieren, Sortieren und Summe

Sollten Sie mit Access noch nicht vertraut sein, stellt das Gruppieren den Prozess des Kombinierens von Spalten dar, die doppelte Werte enthalten. Nehmen Sie beispielsweise an, dass Ihre Datenbank Verkaufszahlen für Zweigstellen in unterschiedlichen Ländern enthält. Einer der häufigsten Berichte in diesem Typ von Datenbank ist "Gesamtverkäufe nach Ort". Die Abfrage, die die Daten für den Bericht zur Verfügung stellt, gruppiert die Daten nach Ihren Ortswerten. Durch das Gruppieren können Ihre Informationen leichter verständlich und lesbar gemacht werden.

Im Gegensatz handelt es sich beim Sortieren um den Prozess, bei dem eine Reihenfolge in den Zeilen (Datensätzen) in Ihren Abfrageergebnissen festgelegt wird. Sie können z. B. Datensätze nach Primärschlüsselwerten (oder einer anderen Reihe von Werten in einem anderen Feld) in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge sortieren. Ferner können Sie sie nach einem oder mehreren Zeichen in beispielsweise alphabetischer Reihenfolge sortieren. Beachten Sie dabei, dass Abfragen in Access Datensätze standardmäßig auf die schnellst mögliche Weise zurückgeben. Wenn Sie zuerst eine Abfrage erstellen, könnten Ihre Daten auf eine sinnvolle Weise von Access zurückgegeben werden, wie z. B. durch eine Abfolge von Primärschlüsselwerten. Während Benutzer jedoch Daten ändern und Zeilen hinzufügen oder entfernen, könnten Ihre Daten in einer anderen Abfolge von Access zurückgegeben werden, da die neue Abfolge schneller ist. Sie legen eine Sortierreihenfolge fest, wenn Ihre Abfragen Daten in derselben Abfolge zurückgeben sollen, unabhängig von Änderungen an den Daten.

Weitere Informationen zum Kombinieren von Textwerten finden Sie im Abschnitt Kombinieren von Textwerten.

Hinzufügen von Gruppieren und Sortieren zu einem Bericht

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.

-Oder-

Wenn Sie den Bericht bereits geöffnet haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dokumentregisterkarte, und klicken Sie im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Start in der Gruppe Sicht auf die Schaltfläche Sicht, um zwischen den verfügbaren Sichten zu wechseln. Sie können auch auf den Pfeil unter Sicht klicken und dann eine der verfügbaren Sichten aus dem Menü auswählen.

  1. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Gruppierung und Summen auf Gruppe.

Der Bereich Gruppieren, Sortieren und Summe wird am unteren Rand des Arbeitsbereichs angezeigt.

  1. Klicken Sie auf Gruppe hinzufügen, um dem Bericht eine Gruppierungsebene hinzuzufügen.

-Oder-

Klicken Sie auf Sortierung hinzufügen, um dem Bericht eine Sortierreihenfolge hinzuzufügen.

Eine neue Gruppier- oder Sortierreihenfolge wird im Bereich angezeigt, sowie eine Liste von Feldern, die Daten für den Bericht zur Verfügung stellen. In dieser Abbildung wird eine typische neue Gruppier- und Sortierreihenfolge und zusätzlich ein Fenster dargestellt, das die verfügbaren Felder enthält:

Der Bereich Gruppieren, Sortieren und Summe mit der dargestellten Feldliste

  1. Klicken Sie im Fenster mit den verfügbaren Feldern auf Ausdruck, um den Ausdrucks-Generator zu starten.
  2. Geben Sie Ihren Ausdruck in das Ausdrucksfeld (oberes Feld) des Ausdrucks-Generators ein. Stellen Sie sicher, dass Sie den Ausdruck mit dem Operator (=) starten.
Hinzufügen eines Ausdrucks zu einer vorhandenen Gruppe oder Sortierung
  1. Wiederholen Sie Schritt 1 im vorangegangenen Abschnitt, um Ihren Bericht in der Entwurfsansicht zu öffnen.
  2. Klicken Sie auf die Gruppe oder Sortierung, die Sie ändern möchten.
  3. Klicken Sie auf die NACH-UNTEN-TASTE neben Gruppieren nach (für Gruppierungsebenen) oder Sortieren nach (für Sortierebenen).

Ein Fenster wird angezeigt, das die verfügbaren Felder enthält.

  1. Klicken Sie am unteren Rand des Fensters, das die Felder enthält, auf Ausdruck, um den Ausdruck-Generator zu starten.
  2. Geben Sie Ihren Ausdruck in das Ausdrucksfeld im Ausdrucks-Generator ein. Stellen Sie sicher, dass Ihrem Ausdruck der Operator (=) vorangestellt ist.

Weitere Informationen zum Verwenden des Ausdrucks-Generators finden Sie im nächsten Abschnitt.

Weitere Informationen zum Gruppieren und Sortieren der Daten in Berichten finden Sie im Artikel Erstellen eines gruppierten oder zusammenfassenden Berichts.

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Verwenden des Ausdrucks-Generators zum Erstellen von Ausdrücken

Sie können den Ausdrucks-Generator verwenden, um Ausdrücke zu erstellen. Der Ausdrucks-Generator bietet einen bequemen Zugriff auf die Namen der Felder und Steuerelemente in Ihrer Datenbank sowie auf zahlreich integrierte Funktionen, die Ihnen beim Schreiben von Ausdrücken zur Verfügung stehen. Möglicherweise ist es hilfreich, wenn Sie sich den Ausdrucks-Generator als eine Methode zum Nachschlagen und Einfügen von Elementen vorstellen, die Sie sich nur mit Mühe merken können, wie z. B. Bezeichnernamen (beispielsweise Felder, Tabellen, Formulare und Abfragen) und Funktionsnamen und Argumente.

Sie können den Ausdrucks-Generator verwenden, um völlig neue Ausdrücke zu erstellen. Sie können auch aus einigen vorgebildeten Ausdrücken zum Anzeigen von Seitenzahlen, des aktuellen Datums und des aktuellen Datums und der Uhrzeit wählen.

Sie können den Ausdrucks-Generator von den meisten Bereichen aus starten, an denen Sie Ausdrücke manuell schreiben würden, wie z. B. die Control Source-Eigenschaft eines Steuerelements oder die Validation Rule-Eigenschaft eines Tabellenfelds. Wenn die Schaltfläche Erstellen angezeigt wird (Schaltfläche (Symbol) ), sollten Sie grundsätzlich auf diese Schaltfläche klicken, um den Ausdrucks-Generator zu starten.

In dieser Abbildung und dem folgenden Text wird der Ausdrucks-Generator veranschaulicht:

Ausdrucks-Generator Dialogfeld

Legende 1 Ausdrucksfeld

Der obere Abschnitt des Generators enthält ein Ausdrucksfeld, in dem Sie Ihren Ausdruck erstellen. Sie können Ihren Ausdruck manuell in das Feld eingeben, oder Sie können Elemente aus den drei Spalten im unteren Abschnitt des Ausdrucks-Generators auswählen und sie Ihrem Ausdrucksfeld hinzufügen. Doppelklicken Sie auf ein Element, um es hinzuzufügen, oder wählen Sie es aus einer der Spalten aus, und klicken Sie dann auf Einfügen.

Legende 2 Operator-Schaltflächen

Im mittleren Abschnitt des Ausdrucks-Generators werden Schaltflächen zum Einfügen häufiger arithmetischer und logischer Operatoren in Ihren Ausdruck angezeigt. Klicken Sie zum Einfügen eines Operators im Ausdrucksfeld auf die entsprechende Schaltfläche. Klicken Sie zum Anzeigen einer langen Liste von Operatoren, die Sie in Ausdrücken verwenden können, auf den Ordner Operatoren in der Spalte links unten, und klicken Sie anschließend auf die gewünschte Kategorie in der mittleren Spalte. In der rechten Spalte werden dann alle Operatoren in der ausgewählten Kategorie aufgeführt. Doppelklicken Sie auf einen Operator, um diesen einzufügen, oder wählen Sie ihn aus, und klicken Sie dann auf Einfügen.

Legende 3 Ausdruckselemente

Der untere Abschnitt enthält drei Spalten:

  • In der linken Spalte werden Ordner angezeigt, die Tabellen, Abfragen, Formulare und Berichte in Ihrer Datenbank auflisten sowie verfügbare integrierte und benutzerdefinierte Funktionen, Konstanten, Operatoren und häufig verwendete Ausdrücke.
  • In der mittleren Spalte werden bestimmte Elemente oder Kategorien von Elementen für den Ordner aufgelistet, der in der linken Spalte ausgewählt wurde. Wenn Sie z. B. auf Integrierte Funktionen in der linken Spalte klicken, werden in der mittleren Spalte Funktionskategorien aufgelistet.
  • In der rechten Spalte werden Werte für Elemente aufgelistet, die Sie in der linken und mittleren Spalte ausgewählt haben. Wenn Sie beispielsweise in der linken Spalte auf Integrierte Funktionen und dann in der mittleren Spalte auf eine Funktionskategorie klicken, werden in der rechten Spalte alle integrierten Funktionen in der ausgewählten Kategorie aufgeführt.

Sie erstellen Ihren Ausdruck, indem Sie Text in das Ausdrucksfeld eingeben und Elemente aus anderen Bereichen im Ausdrucks-Generator einfügen. Sie können z. B. in die Spalte links unten klicken, um die Objekte, aber auch Funktionen, Konstanten, Operatoren und häufig verwendeten Ausdrücke in Ihrer Datenbank anzuzeigen. Wenn Sie in der linken Spalte auf ein Element klicken, werden die übrigen Spalten entsprechend geändert. Wenn Sie auf den Namen einer Tabelle in der linken Spalte klicken, werden die Felder in dieser Tabelle in der mittleren Spalte aufgelistet. Sollten Sie auf Funktionen doppelklicken und dann auf Integrierte Funktionen, werden in der mittleren Spalte alle Funktionskategorien aufgelistet, und in der rechten Spalte werden die Funktionen in diesen Kategorien aufgeführt. Beim Doppelklicken auf eine Funktion, um diese in Ihren Ausdruck einzufügen, werden die Funktion und der Text, der die erforderlichen Argumente für diese Funktion angibt, als Platzhaltertext im Ausdrucksfeld angezeigt. Anschließend können Sie den Text mit Argumentwerten ersetzen.

Wenn Sie einen Bezeichner (der Name eines Tabellenfelds oder Steuerelements) in Ihren Ausdruck einfügen, fügt der Ausdrucks-Generator nur die Teile des Bezeichners ein, die im aktuellen Kontext erforderlich sind. Wenn Sie z. B. den Ausdrucks-Generator aus dem Eigenschaftenfenster im Formular Kunden starten und dann einen Bezeichner für die Sichtbar-Eigenschaft des Formulars in Ihren Ausdruck einfügen, fügt der Ausdrucks-Generator nur den Eigenschaftennamen Sichtbar ein. Wenn Sie den Ausdruck außerhalb des Formularkontexts verwenden, müssen Sie den vollständigen Bezeichner angeben: Formulare![Kunden].Sichtbar

Starten des Ausdrucks-Generators in einer Tabelle, einem Formular oder Bericht

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die Tabelle, das Formular oder den Bericht, die oder das bzw. den Sie ändern möchten, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Wenn Sie die Tabelle in der Spalte Feldname öffnen, klicken Sie auf das zu ändernde Feld, und klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf die Eigenschaft, die den Ausdruck enthalten wird, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche ErstellenSchaltfläche (Symbol) neben der Eigenschaft.

-Oder-

Klicken Sie beim Öffnen eines Formulars oder Berichts mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Steuerelement, klicken Sie auf Eigenschaften, suchen Sie die Eigenschaft mit dem Ausdruck, und klicken Sie dann neben der Eigenschaft auf die Schaltfläche ErstellenSchaltfläche (Symbol).

Starten des Ausdrucks-Generators in einer Abfrage

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die zu ändernde Abfrage, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.

-Oder-

Falls die Abfrage bereits geöffnet ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dokumentregisterkarte für die Abfrage, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsabfrage.

  1. Klicken Sie auf die Zelle im Entwurfsbereich, der den Ausdruck enthalten wird. Klicken Sie z. B. auf die Zelle Kriterien für die Spalte, in der Sie die Kriterien zur Verfügung stellen möchten, oder klicken Sie auf die Zelle Feld für die Spalte, in der Sie ein berechnetes Feld erstellen möchten.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Abfragesetup auf Generator.

Weitere Informationen zum Erstellen von Ausdrücken, einschließlich Beispielausdrücken und Ausdruckssyntax, finden Sie im Artikel Ein Handbuch zur Ausdruckssyntax.

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Verwenden von Ausdrücken für praktische Zwecke

In diesem Abschnitt werden einige der Möglichkeiten vorgestellt, mit deren Hilfe Sie Ausdrücke zur Problemlösung verwenden und erforderliche Informationen für Ihre Formulare, Berichte und Tabellen berechnen können.

"Stempeln" eines neuen Datensatzes mit dem aktuellen Datum und der Zeit

In einigen Tabellen sollten unbedingt beim Hinzufügen eines Datensatzes das Datum und die Zeit "gestempelt" bzw. verfolgt werden. Damit dieser Wert in Access automatisch ausgefüllt wird, können Sie ein Feld mit dem Datentyp Datum/Uhrzeit erstellen und die DefaultValue-Eigenschaft für das Feld auf Datum() oder Now() festlegen. Die Date-Funktion gibt das aktuelle Datum zurück, wie es in der Systemzeit Ihres Computers gespeichert ist. Die Now-Funktion gibt das aktuelle Datum und die Uhrzeit zurück.

In den folgenden Schritten wird das Hinzufügen eines neuen Felds zu einer Tabelle, das Festlegen des Datentyp für das Feld auf Datum/Uhrzeit und das anschließende Hinzufügen der Now- oder Date-Funktionen auf das Feld erläutert.

Hinzufügen des Felds "Datum/Uhrzeit" und des Zeitstempelfelds

  1. Doppelklicken Sie im Navigationsbereich auf die Tabelle, die Sie ändern möchten.

Die Tabelle wird von Access in der Datenblattansicht geöffnet.

  1. Klicken Sie zuerst auf die leere Spalte, die sich am Seitenrand der Tabelle befindet. Wenn Sie die leere Spalte der Tabelle nicht finden können, suchen Sie in der Spaltenüberschrift nach den Wörtern Neues Feld hinzufügen.
  2. Doppelklicken Sie in die Spaltenüberschrift, und geben Sie einen Namen für das Feld ein, wie z. B. Hinzugefügt am, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

-Oder-

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spalte, klicken Sie auf Umbenennen, geben Sie einen Namen für das Feld ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

  1. Klicken Sie auf der Registerkarte Datenblatt in der Gruppe Datentyp & Formatierung auf den Pfeil nach unten neben der Liste Datentyp, und wählen Sie Datum/Uhrzeit aus.
  2. Speichern Sie Ihre Änderungen, lassen Sie die Tabelle geöffnet, und wechseln Sie zu den nächsten Schritten.

Hinzufügen eines Datumsausdrucks zum Feld Datum/Uhrzeit

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dokumentregisterkarte für die Tabelle, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie in der Spalte Feldname auf Ihr neues Feld.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein in das Eigenschaftenfeld Standardwert.
  4. Geben Sie Now() oder Date() ein.
  5. Klicken Sie auf das Eigenschaftenfeld Datumsauswahl anzeigen, und legen Sie den Wert auf Nie fest.
  6. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann die Tabelle.

Wenn Sie nun der Tabelle einen neuen Datensatz hinzufügen möchten, wird das Datum oder das Datum und die Uhrzeit von Access automatisch in das Feld Hinzugefügt am eingefügt.

Kombinieren von Textwerten

Wenn Sie die Werte in zwei oder mehreren Textfeldern kombinieren möchten, verwenden Sie als Operator das kaufmännische Und-Zeichen (&). Angenommen, Sie besitzen ein Formular mit der Bezeichnung Mitarbeiter. Sie geben die Vor- und Nachnamen der Mitarbeiter in separate Felder ein, möchten aber den vollständigen Namen des Mitarbeiters im Formularkopf anzeigen.

Zum Anzeigen des vollständigen Namens können Sie diesen Ausdruck verwenden:

=[Vorname] & " " & [Nachname]    

Der Ausdruck verwendet den Operator kaufmännisches Und-Zeichen &, um die Werte in den Feldern Vorname und Nachname zu kombinieren. Außerdem verwendet der Ausdruck durch ein Leerzeichen getrennte doppelte Anführungszeichen, um ein Leerzeichen zwischen dem Vor- und dem Nachnamen einzufügen. Beachten Sie, dass sich die Leerzeichen zwischen den Feldnamen und dem Operator kaufmännisches Und-Zeichen nicht auf die Anzeige Ihrer Daten auswirken (sie verbessern lediglich die Lesbarkeit des Ausdrucks). Wenn Sie zwischen den Feldern etwas einfügen möchten (z. B. ein Leerzeichen, Interpunktion oder Literaltext), müssen Sie den zusätzlichen Wert in Anführungszeichen einschließen.

Als weiteres Beispiel können Sie diesen Ausdruck zum Anzeigen der durch Komma getrennten Nach- und Vornamen verwenden:

=[Nachname] & ", " & [Vorname]    

In diesem Fall fügen die in Anführungszeichen eingeschlossenen Werte ein Komma und ein Leerzeichen zwischen die Namen ein.

In den Schritten dieses Abschnitts wird vorausgesetzt, dass Sie über ein Formular verfügen sowie über eine Tabelle mit Feldern mit den Bezeichnungen Vorname und Nachname. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie den Ausdruck in diesen Schritten so ändern, dass er mit Ihren Daten übereinstimmt.

Hinzufügen eines Textfelds mit einem Ausdruck für vollständige Namen

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Formular oder auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Ziehen Sie den Mauszeiger auf das Formular oder den Bericht, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Daten.
  2. Ändern Sie den Wert im Eigenschaftenfeld Steuerelementinhalt auf =[Vorname] & " " & [Nachname], und drücken Sie dann die TAB-TASTE.
  3. Schließen Sie das Eigenschaftenblatt, und speichern Sie Ihre Änderungen.

Möglicherweise möchten Sie Datensätze kombinieren, bei denen kein Wert in ein Feld eingegeben wurde. Der abwesende Wert wird als NULL-Wert bezeichnet. Wenn Sie als Operator das kaufmännische Und-Zeichen & verwenden und ein Feld keinen Wert enthält, wird von Access eine leere Zeichenfolge für dieses Feld zurückgegeben. Wenn der Datensatz eines Mitarbeiters z. B. nur über einen Nachnamen verfügt, gibt der Ausdruck im vorhergehenden Beispiel eine leere Zeichenfolge für das Feld Vorname, ein Leerzeichen und einen Wert für das Feld Nachname zurück.

Wenn Sie Werte kombinieren, möchten Sie möglicherweise einen Wert (z. B. ein Komma) nur dann kombinieren, wenn Daten in einem bestimmten Feld vorhanden sind. Hierfür verwenden Sie den Operator + anstelle des Operators &.

Nehmen Sie z. B. an, Sie verfügen über eine Tabelle mit der Bezeichnung Kunde, und diese Tabelle enthält die Felder Stadt, Region und Postleitzahl. Sie möchten diese Felder für einen Bericht kombinieren, und einige Datensätze weisen möglicherweise keinen Wert im Feld Region auf. Wenn Sie in diesem Fall den Operator & verwenden, tritt ein unerwünschtes Komma vor der Postleitzahl auf.

Um das unerwünschte Komma zu löschen, können Sie den Operator (+) verwenden, wie im folgenden Beispielausdruck dargestellt:

=([Stadt] & (", " + [Region]) & " " & [Postleitzahl])    

Der Operator + kombiniert Text auf dieselbe Weise, wie der Operator &. Allerdings unterstützt der Operator + die so genannte Null-Verteilung. Wenn also eine beliebige Komponente des Ausdrucks gleich Null ist, ist auch der gesamte Ausdruck gleich Null. Beachten Sie im vorherigen Beispiel, dass der Abschnitt (", " + [Region]) lautet. Da der Operator + verwendet wird, enthält der Ausdruck in den inneren Klammern nur dann ein Komma, wenn im Feld Region ein Wert enthalten ist. Sollte kein Wert vorhanden sein, wird die Null-Verteilung ausgelöst, und der gesamte Ausdruck in der inneren Klammer wird zu einem Nullwert ausgewertet, womit das Komma ausgeblendet wird.

Erstellen berechneter Steuerelemente zum Ausführen berechneter arithmetischer Berechnungen

Sie können Ausdrücke dazu verwenden, Werte in zwei oder mehr Feldern oder Steuerelementen hinzuzufügen, zu subtrahieren, zu multiplizieren und zu dividieren. Angenommen, Sie erfassen das Datum, das ein Kunde zum Empfangen einer Bestellung benötigt sowie das Lieferdatum der Bestellung. Wenn Sie den Wert im Feld Lieferdatum vom Wert im Feld Bestelldatum subtrahieren, finden Sie heraus, wie viele Tage früher (oder später) eine Bestellung geliefert wurde. Dies wird dadurch ermöglicht, dass Access arithmetische Berechnungen an Datumsangaben ausführen kann.

Ausdruck in der Control Source-Eigenschaft, der das Bestelldatum minus das Lieferdatum berechnet

Das Ergebnis einer Datumsberechnung wird als Intervall bezeichnet. Dieser Wert enthält die Komponente Tage links von der Dezimalstelle und die Komponente Zeit auf der rechten Seite. Falls der zurückgegebene Wert eine positive Zahl ist, wissen Sie, wie viele Tage die Bestellung früher geliefert wurde. Falls der Wert negativ ist, wissen Sie, wie viele Tage die Bestellung sich verspätet hat. Ist der Wert 0, wurde die Bestellung pünktlich geliefert.

In den Schritten dieses Abschnitts wird vorausgesetzt, dass Sie über ein Formular verfügen und dass dieses Formular an ein Datentabelle mit Bestellungen gebunden ist. Die Tabelle Bestellungen andererseits enthält die Felder Bestelldatum und Lieferdatum. Sie können den Ausdruck in den folgenden Schritten zur Verwendung Ihrer Datenbank ändern.

Hinzufügen eines Textfelds mit einem Ausdruck zum Berechnen der Anzahl von Tagen (zu früh oder zu spät)

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Formular oder auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Ziehen Sie den Mauszeiger auf das Formular oder den Bericht, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Daten.
  2. Geben Sie im Eigenschaftenfeld ControlSource=[Bestelldatum]-[Lieferdatum] ein, und drücken Sie dann die TAB-TASTE.

 Hinweis   Denken Sie daran, die Bezeichner Bestelldatum und Lieferdatum durch die Namen Ihrer eigenen Tabellenfelder zu ersetzen.

  1. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Eigenschaftenblatt.

Wenn Sie die Operatoren +, , *, / oder \ zum Ausführen einer Berechnung von zwei Werten verwenden und einer der Werte Null ist (kein Wert wurde eingegeben), wird der Wert des Ausdrucks zu einem Nullwert ausgewertet. Wenn eine der Datumsangaben aus dem vorangegangenen Ausdruck gleich Null ist, ist auch der Wert des gesamten Ausdrucks gleich Null. In einem Bericht ist ein Leerzeichen die Folge. Wenn Sie den Nullwert durch eine 0 ersetzen möchten, können Sie die Nz-Funktion zum Konvertieren des Nullwerts zu Null verwenden. Beispiel:

=Nz([Bestelldatum]-[Lieferdatum],0)    

 Hinweis   Sie können auch die Felder in Ihrer Tabelle festlegen, sodass Benutzer keine Nullwerte eingeben können. Wenn Sie die Tabelle entwerfen, legen Sie die Required-Eigenschaft für das Feld auf Ja fest. Sie sollten auch die DefaultValue-Eigenschaft für dieses Feld auf einen Wert ungleich Null festlegen.

Hinzufügen der Werte in zwei Steuerelementen

Oftmals kommt es vor, dass Sie die Werte in zwei Steuerelementen hinzufügen möchten. Um beispielsweise die Gesamtkosten einer Bestellung zu berechnen, fügen Sie die Werte in die Steuerelemente Gesamtpreis und Frachtkosten hinzu, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

Steuerelemente Zwischensumme und Gesamtpreis auf Bestellformular

In den folgenden Schritten wird vorausgesetzt, dass Sie ein Formular mit zwei Steuerelementen besitzen, die numerische Daten enthalten. In diesem Fall werden die Steuerelemente Zwischensumme und Frachtkosten genannt. Sie können die Steuerelementnamen so ändern, dass sie mit Ihren eigenen Daten interagieren.

Hinzufügen eines Textfelds mit einem Ausdruck, der eine Gesamtsumme berechnet

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Formular oder auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Ziehen Sie den Mauszeiger auf das Formular oder den Bericht, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle.
  2. Legen Sie die Eigenschaftswerte fest, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.
Eigenschaft Einstellung
Name Total
ControlSource  =[Gesamtpreis]+[Frachtkosten]
Format Währung
  1.  Hinweis   Denken Sie daran, die Bezeichner im Ausdruck (Teilergebnis und Fracht) zu ändern, damit sie mit den Namen des Steuerelements in Ihrem Formular übereinstimmen.

  2. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Eigenschaftenblatt.

Multiplizieren zweier Werte zum Berechnen der Umsatz- oder Mehrwertsteuer

Angenommen, Sie müssen die Umsatz- oder Mehrwertsteuer für eine Bestellung berechnen. Verwenden Sie hierzu einen Ausdruck, der die zwei vorhandenen Werte Umsatzsteuersatz und Gesamtpreis jeder Bestellung multipliziert. Sie können Ihren Ausdruck in einem Textfeld-Steuerelement platzieren und die Ergebnisse auf einem Formular oder in einem Bericht anzeigen.

Gehen Sie in dieser Übung davon aus, dass Sie zwei Tabellenfelder besitzen (Umsatzsteuersatz und Gesamtpreis). Diese Werte könnten Sie auch in anderen Steuerelementen auf einem Formular oder in einem Bericht speichern. Stellen Sie sich aber für diese Übung vor, dass sie sich in einer Tabelle befinden.

Hinzufügen eines Textfelds mit einem Ausdruck zum Berechnen des Steuerbetrags

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Formular oder auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Ziehen Sie den Mauszeiger auf das Formular oder den Bericht, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle.
  2. Legen Sie die Eigenschaftswerte fest, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.
Eigenschaft Einstellung
Name Umsatzsteuer
ControlSource  =[Gesamtpreis]*[Umsatzsteuersatz]
Format Währung
  1.  Hinweis   Denken Sie daran, die Feldbezeichner (Zwischenergebnis und Umsatzsteuersatz) zu ändern, damit Sie mit den Feldnamen in Ihrer eigenen Datenbank übereinstimmen.

  2. Schließen Sie das Eigenschaftenblatt.

Summieren und Zählen von Gruppen von Datensätzen

Häufig müssen Sie eine Summe der in einer Gruppe von Datensätzen gespeicherten Werte berechnen. Möglicherweise müssen Sie eine Gruppensumme für den Gruppenfuß in einem Bericht oder die Bestellzwischensumme für die Posten auf einem Formular berechnen. In anderen Fällen wiederum müssen Sie die Anzahl von Elementen zählen, anstatt sie zu summieren. Zum Berechnen der Summe für eine Gruppe von Datensätzen verwenden Sie die Sum-Funktion, zum Zählen einer Gruppe von Datensätzen die Count-Funktion.

Um z. B. die Anzahl von Bestellungen in einem Bericht zu zählen, der vom Kunden gruppierte Bestellungen anzeigt, können Sie den folgenden Ausdruck verwenden:

=Anzahl([Bestell-Nr])    

Sie können Feldnamen im Argumentausdruck für die Funktionen Sum und Count verwenden, nicht jedoch Steuerelementnamen. Die Feldnamen können von einer Tabelle oder von einer Abfrage herrühren. Sie können sogar den Namen eines berechneten Felds aus einer Abfrage verwenden. Wenn Sie jedoch die Werte in einem berechneten Steuerelement addieren möchten, müssen Sie den Ausdruck wiederholen, der im berechneten Steuerelement in der Funktion verwendet wird.

Wenn Sie mehrfach auf denselben Ausdruck auf einem Formular verweisen möchten, oder wenn Sie eine Funktion verwenden, wie z. B. Sum, sollten Sie überprüfen, ob Sie den Ausdruck in die zugrundeliegende Abfrage des Formulars einschließen können. Auf diese Weise kann die Berechnung in der Abfrage statt auf dem Formular ausgeführt werden. Häufig lässt sich eine Berechnung in einer Abfrage schneller ausführen.

Weiter Informationen zum Summieren und Zählen finden Sie in den folgenden Artikeln:

In den folgenden Abschnitten werden die Möglichkeiten zur Verwendung dieser Funktionen erläutert.

Erstellen eines berechneten Steuerelements auf einem Formular und Verweisen auf dieses Steuerelement von einem anderen Formular

Unter Umständen ist es erforderlich, dass Sie ein berechnetes Steuerelement erstellen – ein Steuerelement, das einen Ausdruck als Datenquelle verwendet – und dann auf die Werte in diesem Steuerelement von einem separaten Steuerelement auf einem anderen Formular verweisen. In den Schritten in diesem Abschnitt wird die Verwendung der SUM-Funktion in einem berechneten Steuerelement erläutert, um dann auf dieses Steuerelement von einem anderen Formular zu verweisen,.

In den Schritten wir die Verwendung einer Datenbank Bestellungen und eines Bestellabwicklungsformulars bestehend aus den zwei Komponenten Hauptformular und Unterformular vorausgesetzt. Das Hauptformular enthält Daten über die gesamte Bestellung, wie z. B. die Informationen "Rechnung an" und "Liefern an". Das Unterformular enthält Informationen zu den Posten in der Bestellung, wie z. B. Produkte, pro Produkt verkaufte Menge sowie den Stückpreis.

Separate Abfragen stellen Daten für jede Komponente zur Verfügung, und die Abfrage für das Unterformular besitzt ein berechnetes Feld mit der Bezeichnung Erweiterter Preis. In diesem Beispiel handelt es sich bei "Erweiterter Preis" um die Menge der Produkte in jedem Posten multipliziert mit der Anzahl von Elementen, möglichen Rabatten usw.

Um die Zwischensummenbeträge für jede Bestellung zu berechnen, müssen Sie die Werte in dem Feld Erweiterter Preis summieren. Fügen Sie hierzu den folgenden Ausdruck einem Textfeld hinzu. In diesem Beispiel befindet sich das Textfeld in der Fußzeile des Unterformulars:

Zwischensumme über die Bestellungen im Unterformular berechnen

In den folgenden Schritten wird das Hinzufügen des berechneten Steuerelements zum Unterformular erläutert. Die auf diese Schritte nachfolgenden Informationen erläutern das Verweisen auf das Steuerelement von einem anderen Steuerelement aus.

Hinzufügen eines Textfelds mit einem Ausdruck, der Zwischensummen auf einem Unterformular berechnet

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernden Unterformular, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Wenn Sie den Formularfußbereich des Formulars nicht anzeigen können, klicken Sie auf die Leiste Formularfuß, und ziehen Sie dann den unteren Rand der Leiste nach unten.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Ziehen Sie im Formularfußbereich den Mauszeiger auf das Formular, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle, und legen Sie anschließend die Eigenschaftswerte fest, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.
Eigenschaft Einstellung
Name Bestellzwischensumme
ControlSource  =Summe([Erweiterter Preis])
Format Währung
  1.  Hinweis   Wenn Sie diese Schritte für die Verwendung Ihrer eigenen Daten anpassen, dann versäumen Sie nicht, den Feldnamen (Erweiterter Preis) zu ändern, damit er mit dem Feldnamen in Ihrer eigenen Datenbank übereinstimmt.

  2. Klicken Sie auf das Feld in der oberen linken oder rechten Ecke des Unterformulars – das Feld neben dem Lineal – um die Eigenschaften für das gesamte Unterformular anzuzeigen.
  3. Suchen Sie das Eigenschaftenfeld Standardsicht, und ändern Sie dessen Wert auf Datenblatt.
  4. Speichern Sie Ihre Änderungen, schließen Sie das Eigenschaftenblatt, und setzen Sie den Vorgang mit den nächsten Schritten fort.

Obwohl das Textfeld im Unterformular die Bestellzwischensumme berechnet, möchten Sie die resultierenden Werte möglicherweise nicht im Unterformular anzeigen, da Unterformulare häufig als Datenblätter angezeigt werden. Das Hinzufügen eines Unterformulars bewirkt mindestens, dass Benutzern derselbe Wert mehrfach angezeigt wird. Sie könnten z. B. diesen Ergebnistyp anzeigen:

Produkt Menge Einzelpreis Discount (Rabatt) Erweiterter Preis Zwischensumme
Produkt 1 4 8.00 € 0,00% 32.00 € 137.00 €
Produkt 2 5 9.00 € 0.00% 45.00 € 137.00 €
Produkt 3 6 10.00 € 0.00% 60.00 € 137.00 €

Wie zu sehen ist, gehört ein Teil der Zusammenfassungsdaten in ein einzelnes Feld. Oftmals ist es sinnvoll, dieses Feld in ein Hauptformular zu platzieren. Fügen Sie hierzu dem Hauptformular, das auf das Steuerelement im Unterformular verweist, ein Steuerelement hinzu. In der folgenden Darstellung wird die erforderliche Vorgehensweise veranschaulicht:

Verweis auf Bestellzwischensumme auf Unterformular Bestellungen

Legende 1 Der Name des Unterformularsteuerelements auf dem Hauptformular
Legende 2 Die Form-Eigenschaft, die Zugriff auf die Steuerelemente und Eigenschaften des Unterformulars gewährt
Legende 3 Der Name des Textfeld-Steuerelements auf dem Unterformular

In den folgenden Schritten wird das Erstellen eines Textfelds beschrieben, das auf Werte in einem anderen Steuerelement verweist.

Erstellen des Steuerelements

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Hauptformular, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Suchen Sie den Bereich auf dem Formular, dem Sie das Steuerelement hinzufügen möchten, und ziehen Sie den Mauszeiger auf das Formular, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle.
  2. Legen Sie die Eigenschaftswerte fest, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.
Eigenschaft Einstellung
Name Zwischensumme
ControlSource  =[Bestellungen Unterformular].Formular![Bestellzwischensumme]
Format Währung
  1.  Hinweis   Wenn Sie diese Schritte für die Verwendung Ihrer eigenen Daten anpassen, versäumen Sie es nicht, die Bezeichner (die Formular- und Steuerelementnamen in den eckigen Klammern) zu ändern, damit sie mit den Namen in Ihrer eigenen Datenbank übereinstimmen.

  2. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Eigenschaftenblatt.

Nachschlagen eines Werts in einer Tabelle

Beim Entwerfen eines Formulars möchten Sie möglicherweise einen Wert aus einer Tabelle oder Abfrage anzeigen, an die Ihr Formular nicht gebunden ist. Nehmen Sie z. B. an, Sie besitzen ein Produktformular, das an eine Produkttabelle gebunden ist. Nach dem Entwerfen des Formular möchten Sie jedoch, dass das Formular den Namen des Lieferanten für jedes Produkt anzeigen soll. Hierbei handelt es sich um Daten, die sich in der Tabelle mit der Bezeichnung Lieferanten befinden.

Access bietet zwei Möglichkeiten zum Ausführen dieses Aufgabentyps. Verwenden Sie den Nachschlage-Assistenten, um ein Nachschlagefeld (die am häufigsten verwendete Methode) zu erstellen, oder erstellen Sie einen Ausdruck. Eine ausführliche Beschreibung des Nachschlage-Assistenten ist nicht Bestandteil dieses Themas. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Hinzufügen oder Ändern eines Felds zum Nachschlagen eines Werts in einer anderen Tabelle.

Verwenden Sie die DLookup-Funktion, um einen Ausdruck zu erstellen, der Werte in einer anderen Tabelle nachschlägt. Für die DLookup-Funktion geben Sie drei Argumente an:

  • Den Namen des Felds, dessen Wert Sie nachschlagen möchten
  • Die Tabelle oder Abfrage, in der sich das Feld befindet
  • Optional werden die Kriterien zum Suchen des Datensatzes verwendet

Öffnen Sie das Produktformular in Entwurfsansicht, und fügen Sie dann ein Textfeld mit der Beschriftung Kontaktperson hinzu, um den Lieferantenkontakt hinzuzufügen. Der für dieses Textfeld zu verwendende Ausdruck lautet:

=DLookup("[Kontaktperson]","[Lieferanten]","[LieferantenNr]=" & Formulare!Produkte!LieferantenNr)    

Hinzufügen des Kontaktpersonen-Textfelds

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das zu ändernde Hauptformular, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Suchen Sie den Bereich im Formular, dem Sie das Steuerelement hinzufügen möchten, und ziehen Sie den Mauszeiger auf das Formular, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle.
  2. Legen Sie die Eigenschaftswerte fest, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.
Eigenschaft Einstellung
Bezeichnungsfeld Kontaktperson
ControlSource  =DLookup("[Kontaktperson]","[Lieferanten]","[LieferantenNr]=" & Formulare!Produkte!LieferantenNr)
  1. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Eigenschaftenblatt.

Dieser Ausdruck sucht in der Tabelle Lieferanten und gibt die Kontaktperson des Lieferanten zurück, dessen Lieferanten-ID mit dem Wert im Steuerelement LieferantenNr im Formular Artikel übereinstimmt. Beachten Sie, wie der Operator & zum Erstellen des dritten Arguments verwendet wird. Ein häufig auftretender Fehler, den Sie vermeiden sollten, besteht darin, dass die Anführungszeichen nicht das gesamte Argument einschließen, sondern nur den Text vor dem Operator &.

 Hinweis   Als Alternative zur DLookup-Funktion können Sie die zugrunde liegende Abfrage ändern, um nur die erforderlichen Informationen einzuschließen. Das Verwenden einer Abfrage ist oftmals effizienter.

Hinzufügen eines gedruckten Datums zu einem Bericht

Berichtbenutzer möchten oft wissen, wann ein Bericht gedruckt wurde. Dank dieser Informationen, wissen sie, ob sie über aktuelle Daten verfügen. Verwenden Sie entweder die Now-Funktion oder die Date-Funktion, um ein Datum in Access einzugeben. Die Now-Funktion gibt das aktuelle Datum und die Uhrzeit zurück, wie sie in der Systemzeit Ihres Computers gespeichert ist. Die Date-Funktion gibt nur das aktuelle Datum zurück. Sie verwenden die Format-Funktion, um das Ergebnis einer dieser Funktionen in einem beliebigen der verfügbaren Datums- und Uhrzeitformate zu formatieren.

Hinzufügen des gedruckten Datums zu einem Bericht

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Wenn Sie den Fußzeilenabschnitt des Berichts nicht anzeigen können, klicken Sie auf die Leiste des Berichtsfußes, und ziehen Sie dann den unteren Rand der Leiste nach unten, um den Bericht zu erweitern.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Ziehen Sie im Berichtfußbereich den Mauszeiger, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle, und legen Sie anschließend die Eigenschaftswerte fest, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.
Eigenschaft Einstellung
Name DatePrinted
ControlSource  ="Gedruckt " & Datum()
Format Mittleres Datumsformat
  1. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Eigenschaftenblatt.

Drucken der Seitenzahl auf einem Bericht

Wenn Sie einen Bericht entwerfen, der mehr als eine gedruckte Seite ausfüllt, sollten Sie Seitenzahlen hinzufügen. Sie können Seitenzahlen mithilfe der Page-Eigenschaft hinzufügen, die beim Anzeigen einer Vorschau oder Drucken des Berichts automatisch die Seiten nummeriert. Die Page-Eigenschaft steht nur dann zur Verfügung, wenn Sie eine Vorschau anzeigen oder einen Bericht drucken, sodass sie nicht im Eigenschaftenblatt des Berichts angezeigt wird. Zum Verwenden der Page-Eigenschaft platzieren Sie ein Textfeld in der Kopf- oder Fußzeile des Berichts, und geben dann Page in der ControlSource-Eigenschaft des Textfelds ein.

Diese Prozedur entspricht der Verwendung einer Funktion, wie z. B. Now oder Date, abgesehen davon, dass Sie nach der Page-Eigenschaft keine Klammern hinzufügen.

In dieser Abbildung wird dargestellt, wie Sie die Page-Eigenschaft direkt in ein Textfeld-Steuerelement hinzufügen können:

Seitenausdruck in Seitenfuß

Darüber hinaus können Sie auch einen Ausdruck erstellen, der die Eigenschaften Page und Pages verwendet. Die Pages-Eigenschaft gibt die Gesamtanzahl von Seiten im Bericht wieder. Der folgende Ausdruck erstellt z. B. die Seitennummerierung im Format Seite 1 von 10.

="Seite " & [Seite] &" von " & [Seiten]    

In den folgenden Schritten wird das Hinzufügen eines Ausdrucks erläutert, der beide Eigenschaften für den Fußbereich eines Berichts verwendet. Darüber hinaus wird das Hinzufügen von Seitenzahlen mithilfe der Layoutansicht zur Entwurfsansicht erläutert.

Verwenden der Entwurfsansicht zum Hinzufügen der Seitennummerierung

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Wenn Sie den Fußzeilenabschnitt des Berichts nicht anzeigen können, klicken Sie auf die Leiste Berichtsfuß, und ziehen Sie dann den unteren Rand der Leiste nach unten, um den Bericht zu erweitern.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Textfeld.
  1. Ziehen Sie im Berichtfußbereich den Mauszeiger, um das Textfeld zu erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie auf Eigenschaften.

-Oder-

Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Einblenden/Ausblenden auf Eigenschaftenblatt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Daten, und ändern Sie dann den Wert im Eigenschaftenfeld Steuerelementinhalt zu: ="Seite " & [Seite] &" von " & [Seiten].
  2. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Eigenschaftenblatt.

Verwenden der Layoutansicht zum Hinzufügen der Seitennummerierung

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf das Formular, das Sie ändern möchten, und klicken Sie auf Layoutansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Formatierung in der Gruppe Steuerelemente auf Seitenzahlen.

Das Dialogfeld Seitenzahlen wird angezeigt.

  1. Klicken Sie unter Format auf Seite N von M.
  2. Wählen Sie unter Position einen Option aus.
  3. Wählen Sie unter Ausrichtung eine Option aus der Liste aus.
  4. Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Seitenzahl auf erster Seite anzeigen, und klicken Sie dann auf OK.

 Hinweis   Der Ausdrucks-Generator verwendet einige häufig verwendete Ausdrücke, die Sie zur Seitennummerierung verwenden können. Weitere Informationen zum Verwenden des Ausdrucks-Generators finden Sie im Abschnitt Verwenden des Ausdrucks-Generators zum Erstellen von Ausdrücken.

Drucken eines Teils von einem Wert in einem Bericht

Wenn die ersten oder letzten Zeichen in einem Feld eine besondere Bedeutung haben, können Sie einen Bericht um sie herum anlegen. Wenn die ersten beiden Buchstaben in einer Produkt-ID einen Produkttyp angeben, können Sie die Produkte nach den ersten zwei Zeichen im Code gruppieren, um anschließend jede Gruppe durch Drucken der Zeichen in einen Gruppenkopf anzugeben.

Verwenden Sie die Left-Funktion zum Extrahieren der ersten n-Zeichen eines Werts in einem Textfeld und die Right-Funktion zum Extrahieren der letzten n-Zeichen. In beiden Fällen ist das erste Argument der Feldname oder der Textausdruck, das zweite Argument ist die Anzahl der zu extrahierenden Zeichen.

Die folgenden Tabellen enthalten Ausdrücke, die diese Funktionen einsetzen. In den Funktionen wird davon ausgegangen, dass sich die Daten in einem Tabellenfeld mit der Bezeichnung PartID befinden.

Wenn der Wert von Part ID Ausdruck Ausgabe
AA105 =Links([PartID],2) AA
AA105 =Rechts([PartID],3) 105

Weitere Informationen zu den Funktionen Left und Right finden Sie in den Artikeln Left-Funktion und Right-Funktion.

Verwenden von Brieftrennzeichen in einer alphabetischen Liste

Sie können die Produkte nach dem ersten Buchstaben ihres Namens gruppieren und die Buchstaben, wie in der nachfolgenden Darstellung veranschaulicht, in einen Gruppenkopf drucken, um eine rasche Identifizierung der Produktliste sicherzustellen.

Bericht zeigt Gruppierung nach erstem Buchstaben des Produktnamens an

Um bei einer Änderung des ersten Buchstabens des Produktnamens eine neue Gruppe zu starten und dann die Produkte innerhalb jeder Gruppe alphabetisch zu gruppieren, erstellen Sie im Bereich Gruppieren, Sortieren und Summe zwei Gruppen und legen dann jede Gruppe fest, wie in den folgenden Tabellen dargestellt.

Gruppieren nach ProductName von A nach Z nach dem ersten Zeichen ohne Summen mit Titel zum Hinzufügen klicken
  mit Kopfzeilenbereich ohne Fußzeilenbereich Gesamte Gruppe auf einer Seite zusammenhalten
Sortieren nachProductName von A nach Z nach Gesamtwert ohne Summen mit Titel zum Hinzufügen klicken
  mit Kopfzeilenbereich mit Fußzeilenbereich Nicht gesamte Gruppe auf einer Seite zusammenhalten

Anzeigen des Bereichs "Gruppieren, Sortieren und Summe"

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Gruppierung und Summen auf Gruppe.

Um nur den ersten Buchstaben des Namens am Anfang einer neuen Gruppe zu drucken, verwenden Sie diesen Ausdruck im Textfeld in der Kopfzeile ProductName:

=Links([ProductName],1)    

Drucken des numerischen Äquivalents eines Datums

Sie können Datensätze in einem Bericht mithilfe numerischer Datumsangaben für einen Zeitabschnitt strukturieren, wie z. B. ein Jahr, ein Quartal, ein Monat oder eine Woche. Ein Jahr ist z. B. in 52 Kalenderwochen unterteilt (Die jeweils erste und letzte Woche des Jahres sind oft unvollständig). Durch das Verwenden dieses numerischen Werts, können Sie die gelieferten Bestellungen nach der jeweiligen Woche des Jahres gruppieren.

Verwenden Sie die DatePart-Funktion, um einen Teil der numerischen Datumsangabe zu finden (z. B. den Monat oder das Jahr). Die Funktion verwendet die folgende Syntax:

DatePart    (interval, date[, firstdayofweek] [, firstweekofyear])

Das Argument Intervall ist die Abkürzung jenes Teils des Datums, das zurückgegeben werden soll. Beispiele für gültige Abkürzung sind "JJJJ" für ein vierstelliges Jahr, "K" für ein Kalenderjahr und "M" für einen Monat. Das Argument Datum ist ein Feldname oder ein Datumsliteral, wie z. B. "1.Jul.07."

Die Argumente firstdayofweek und firstweekofyear sind optional. Das Argument firstdayofweek gibt "Sonntag" zurück, es sei denn, Sie legen einen anderen Tag fest. Geben Sie einen Wert zwischen 2 und 7 (1 ist der Standardwert) ein, um einen anderen Tag anzugeben. Das Argument firstweekofyear gibt die Woche zurück, in die der 1. Januar fällt. Geben Sie 2 oder 3 ein, um eine andere Woche anzugeben. Verwenden Sie 2, um anzugeben, dass die erste Woche mindestens vier Tage im neuen Jahr hat; verwenden Sie 3, um die erste vollständige Woche im Jahr anzugeben.

In der folgenden Tabelle werden Ergebnisse von Beispielen aufgelistet, die für ein Feld mit der Bezeichnung Feiertag zurückgegeben werden. Das Feld Feiertag kann die Feiertage in den Ländern und Regionen speichern, in denen Ihr Unternehmen Geschäfte betreibt.

Ist der Wert in Feiertag Ausdruck Ausgabe
1.Jan.07 =DatTeil("w",[Feiertag]) 2 (Wochentag)
31.Dez.07 =DatTeil("ww",[Feiertag]) 53 (Woche des Jahrs)
31.Dez.07 =DatTeil("yyyy",[Feiertag]) 2007 (vierstellige Zahl des Jahrs)

Weitere Informationen finden Sie im Artikel DatePart-Funktion.

Weitere Informationen zum Erstellen von gruppierten Berichten finden Sie im Artikel Erstellen eines gruppierten oder zusammenfassenden Berichts.

Vergleichen der Ergebnisse mehrerer Jahre

Wenn Sie die Verkaufsergebnisse aus mehreren Jahren analysieren möchten, sollten Sie die Ergebnisse nach Zeiteinheit (z. B. Quartal oder Monat) gruppieren. Auf diese Weise verschaffen Sie sich einen raschen Überblick über die Leistung in einem bestimmten Zeitraum eines Jahres verglichen mit demselben Zeitraum in einem anderen Jahr. Angenommen, Sie möchten den Bericht Zusammenfassung der Quartalsumsätze anzeigen, in dem die Anzahl von gelieferten Bestellungen und die Gesamtverkäufe dargestellt sind.

Zusammenfassung der Quartalsumsätze Bericht

Erstellen Sie zwei Gruppen, von denen jede eine eigene Sortierreihenfolge aufweist, um die Gruppenkopf- und Gruppenfußzeilen zu erstellen und die Sortierreihenfolge für diesen Bericht festzulegen. Legen Sie im Bereich Gruppieren, Sortieren und Summe die Eigenschaften für jede Gruppier- und Sortierreihenfolge fest, wie in den folgenden Tabellen dargestellt.

Gruppieren nach Ausdruck
Verwenden Sie diesen Ausdruck: =DatTeil("q",[Lieferdatum])
aufsteigend nach Gesamtwert ohne Summen mit Titel Quartal
  mit Kopfzeilenbereich mit Fußzeilenbereich Gesamte Gruppe auf einer Seite zusammenhalten

Gruppieren nach Lieferdatum vom ältesten zum neuesten nach Jahr ohne Summen mit Titel zum Hinzufügen klicken
  ohne Kopfzeilenbereich mit Fußzeilenbereich Gruppe nicht auf einer Seite zusammenhalten

Anzeigen des Bereichs "Gruppieren, Sortieren und Summe"

  1. Öffnen Sie den Bericht in der Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Gruppierung und Summen auf Gruppe.

Um die Quartalsanzahl am Anfang einer neuen Gruppe zu drucken, platzieren Sie ein Textfeld im Gruppenkopf, indem Sie denselben Ausdruck verwenden, den Sie im Feld Sortieren und Gruppieren verwendet haben:

=DatTeil("q", [Lieferdatum])    

Berechnen von Postensummen

Sie benötigen z. B. einen Rechnungsbericht, der Informationen zu einer Bestellung anzeigt. Sie müssen den erweiterten Preis (die Gesamtumsätze für jedes Produkt) für Posten berechnen. Zuerst erstellen Sie eine Abfrage, die Daten für den Bericht zur Verfügung stellt. In diese Abfrage schließen Sie alle benötigten Felder aus allen benötigten Tabellen ein (z. B. Bestellungen, Bestelldetails und Kunden). Anschließend können Sie ein berechnetes Feld im Abfrageentwurfsbereich erstellen, der den erweiterten Preis für jedes Produkt auf der Rechnung berechnet.

Erstellen eines berechneten Felds

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die zu ändernde Abfrage, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie in der Zeile Feld auf eine leere Spalte im Abfrageentwurfsbereich.
  3. Geben Sie einen Namen, einen Doppelpunkt (:) und einen Ausdruck in der Zelle Feld ein. Der Name und der Doppelpunkt definieren einen benutzerfreundlichen Namen für Ihr berechnetes Feld. Verwenden Sie einen der folgenden Ausdrücke, um einen erweiterten Preis zu berechnen:

Erweiterter Preis: CCur([Bestelldetails].Einzelpreis*[Menge]*(1-[Rabatt])/100)*100    

Beim Erstellen eines berechnetes Felds im Abfrageentwurfsbereich, sollten Sie darauf achten, Ihrem Ausdruck nicht den Operator = voranzustellen.

Identifizieren von Bestellungen, die spät geliefert wurden

Unter den günstigsten Umständen werden Bestellungen pünktlich geliefert. Gelegentlich werden Bestellungen erst nach dem entsprechenden Datum geliefert, und Sie möchten diese Fälle in einem Bericht identifizieren. Um alle Bestellungen, die verspätet geliefert wurden, in einem Bericht zu markieren, der Lieferungen erfasst, können Sie ein mit Verspätete Lieferung beschriftetes Kontrollkästchen mit Häkchen versehen. Da die meisten Lieferungen pünktlich geliefert werden, ist das Häkchen leichter zu erkennen, als folgender Text: Pünktlich oder Verspätet.

Der Ausdruck für diesen Bericht vergleicht den Wert im Feld Lieferdatum mit dem Wert im Feld Bestelldatum. Falls der Wert im Feld Lieferdatum höher (d. h. ein späteres Datum) ist als der Wert im Feld Bestelldatum, gibt der Ausdruck den Wert Wahr zurück. Der Bericht weist dann ein Häkchen im Kontrollkästchen auf. Falls der Wert Falsch ist, erhält das Kontrollkästchen im Bericht kein Häkchen.

Hinzufügen des Kontrollkästchens "Verspätete Lieferung" zu einem Bericht

  1. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf den zu ändernden Bericht, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Entwurfsansicht.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Entwurf in der Gruppe Steuerelemente auf Kontrollkästchen.
  3. Ziehen Sie den Mauszeiger im Detailbereich auf den Bericht, um das Kontrollkästchen zu erstellen.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Kontrollkästchen, klicken Sie im Kontextmenü auf Eigenschaften, und klicken Sie dann im Eigenschaftenblatt auf die Registerkarte Alle.
  5. Legen Sie die Eigenschaften für das Kontrollkästchen fest, wie in der folgenden Tabelle dargestellt.
Eigenschaft Einstellung
Name Verspätete Lieferung
ControlSource  =[LieferDatum]>[BestellDatum]
Sichtbar Ja
  1.  Hinweis   Beim Anpassen dieser Schritte für die Verwendung ihrer eigenen Daten, versäumen Sie es nicht, die Feldnamen in den Bezeichnern zu ändern, damit sie mit Ihrer eigenen Datenbank übereinstimmen.

  2. Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie dann das Eigenschaftenblatt.

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Tabelle der Operatoren

In Access wird eine Vielzahl von Operatoren unterstützt, einschließlich der arithmetischen Operatoren, wie z. B. +, -, * (Multiplizieren), / (Dividieren) neben Vergleichsoperatoren für Vergleichswerte, Textoperatoren zum Verketten von Text, logische Operatoren zum Bestimmen der Werte "Wahr" oder "Falsch" sowie weitere für Access spezifische Operatoren verwendet. Weitere Informationen zum Verwenden dieser Operatoren finden Sie in den folgenden Tabellen:

Arithmetische Operatoren

Sie verwenden die arithmetischen Operatoren, um einen Wert aus einer oder mehreren Zahlen zu berechnen, oder um das Vorzeichen einer Zahl von positiv zu negativ zu ändern.

Operator Zweck Beispiel
+ Summieren Sie zwei Zahlen. [Gesamtpreis]+[Umsatzsteuern]
- Finden Sie den Unterschied zwischen zwei Zahlen heraus, oder geben Sie den negativen Wert einer Zahl an. [Preis]-[Rabatt]
* Multiplizieren Sie zwei Zahlen. [Menge]*[Preis]
/ Dividieren Sie die erste Zahl durch die zweite Zahl. [Gesamt]/[ItemCount]
\ Runden Sie beide Zahlen zu ganzen Zahlen auf, teilen Sie dann die erste Zahl durch die zweite Zahl. Kürzen Sie dann das Ergebnis zu einer ganzen Zahl ab. [Registriert]\[Räume]
Mod Dividieren Sie die erste Zahl durch die zweite, und geben Sie nur den Rest zurück. [Registriert] Mod [Räume]
^ Erhöhen Sie die Zahl auf die Potenz eines Exponenten. Zahl ^ Exponent

Vergleichsoperatoren

Verwenden Sie die Vergleichsoperatoren, um die Werte zu vergleichen und ein Ergebnis zurückzugeben, das Wahr, Falsch oder Null lautet.

Operator Zweck
< Bestimmen Sie, ob der erste Wert niedriger als der zweite ist.
<= Bestimmen Sie, ob der erste Wert niedriger oder identisch mit dem zweiten Wert ist.
> Bestimmen Sie, ob der erste Wert höher als der zweite ist.
>= Bestimmen Sie, ob der erste Wert höher oder identisch mit dem zweiten Wert ist.
= Bestimmen Sie, ob der erste Wert dem zweiten Wert entspricht.
<> Bestimmen Sie, ob der erste Wert dem zweiten Wert nicht entspricht.

Für alle Fälle gilt, dass das Ergebnis gleich Null ist, wenn entweder der erste oder der zweite Wert Null ist. Da Null einen unbekannten Wert darstellt, ist das Ergebnis aus einem beliebigen Vergleich mit Null ebenso unbekannt.

Logische Operatoren

Sie verwenden die logischen Operatoren, um zwei Werte zu kombinieren und ein Wahr, Falsch oder Null zurückzugeben. Die logischen Operatoren werden auch als Boolean Operatoren bezeichnet.

Operator Verwendung Beschreibung
And Ausdr1 und Ausdr2 Wahr, wenn Ausdr1 und Ausdr2 erfüllt sind.
Or Ausdr1 oder Ausdr2 Wahr, wenn Ausdr1 oder Ausdr2 erfüllt sind.
Eqv Ausdr1 Eqv Ausdr2 Wahr, wenn sowohl Ausdr1 und Ausdr2 wahr und Ausdr1 und Ausdr2 falsch sind.
Not Nicht Ausdr Wahr, wenn Ausdr nicht erfüllt ist.
Xor Ausdr1 Xor Ausdr2 Wahr, wenn entweder Ausdr1 oder Ausdr2 wahr ist, aber nicht beide.

Verkettungsoperatoren

Sie verwenden Verkettungsoperatoren, um zwei Textwerte zu einem zu kombinieren.

Operator Verwendung Beschreibung
& Zeichenfolge1&Zeichenfolge2 Kombiniert zwei Zeichenfolgen, um eine Zeichenfolge zu bilden.
+ Zeichenfolge1 + Zeichenfolge2 Kombiniert zwei Zeichenfolgen, um eine Zeichenfolge zu bilden und Nullwerte weiterzugeben.

Spezielle Operatoren

Sie verwenden die speziellen Operatoren entsprechend der Beschreibung in der folgenden Tabelle.

Operator Beschreibung Weitere Informationen
Ist Null oder Ist Nicht Null Bestimmt, ob ein Wert Null oder Nicht Null ist.
Like "Muster" Stimmt mit Zeichenfolgenwerten durch die Verwendung von Platzhalteroperatoren ? und * überein. Like (Operator)
Between Wert1 Und Wert2 Bestimmt, ob eine numerische Datumsangabe innerhalb eines Bereichs liegt. Between...And-Operator
In(Zeichenfolge1,Zeichenfolge2...) Bestimmt, ob ein Zeichenfolgenwert innerhalb einer Gruppe von Zeichenfolgenwerten gefunden wird. In-Operator

Weitere Informationen zur Verwendung dieser Operatoren finden Sie in den Artikeln Ein Handbuch zur Ausdruckssyntax.

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Zutreffend für:
Access 2007