Ein Microsoft Office Visio Professional 2003-Verfahrenstechnikdiagramm ist mehr als ein Bild – es handelt sich um ein wertvolles Medium zum Speichern von Daten über die Komponenten in dem Diagramm.
Komponenten
- Eine Komponente stellt ein einzelnes, physisches Objekt in der realen Welt dar, wie z.B. ein Ventil oder eine Rohrleitung. In einem Verfahrenstechnikdiagramm wird jede Komponente durch ein oder mehrere Shapes dargestellt. Jede Komponente verfügt über Eigenschaften, die reale Daten für die Komponente definieren, z.B. Temperatur oder Material.
Kategorie
- Eine Kategorie definiert eine Sammlung von Komponenten, wie z.B. Ventile, Instrumente oder Rohrleitungen. Kategorien verbinden Komponenten und ermöglichen die Ausführung von Operationen auf diese verbundenen Komponenten. Die Kategorie kontrolliert eine Hierarchie von Komponenten, die im Komponenten-Explorer angezeigt wird. Zusätzlich zu den Standardkategorien können Sie eigene Kategorien definieren.
Eigenschaften und Eigenschaftensatz
- Die Daten für Verfahrenstechnik-Shapes werden als benutzerdefinierte Eigenschaften gespeichert. Sie können benutzerdefinierte Eigenschaften in vorhandenen Shapes bearbeiten, neue hinzufügen oder nicht benötigte Eigenschaften löschen.
Wenn Sie mehreren Verfahrenstechnik-Shapes dieselben benutzerdefinierten Eigenschaften zuweisen möchten, müssen Sie einen benutzerdefinierten Eigenschaftensatz erstellen. Ein Eigenschaftensatz enthält eine Gruppe von benutzerdefinierten Eigenschaften.
Die Verfahrenstechnik-Shapes beinhalten Standardeigenschaftensätze, die Sie verwenden können, um zu Komponenten (Komponente: In den Verfahrenstechnikvorlagen stellt eine Komponente ein einzelnes physisches Objekt der realen Welt dar, wie etwa ein Ventil oder eine Rohrleitung. In einem Verfahrenstechnikdiagramm wird jede Komponente durch ein Shape oder mehrere Shapes dargestellt.) Daten hinzuzufügen. Wenn Ihre Verfahrenstechnikstandards einen anderen Satz von Daten erfordern, können Sie die vorhandenen Eigenschaftensätze ändern oder neue Eigenschaftensätze erstellen. Benutzerdefinierte Eigenschaftensätze werden mit dem Verfahrenstechnikdiagramm gespeichert, in dem sie erstellt wurden.
Wenn Sie einen benutzerdefinierten Eigenschaftensatz in einem Diagramm erstellt haben, können Sie diesen in anderen Verfahrenstechnikdiagrammen ebenfalls verwenden. Wenn Sie den vorhandenen Eigenschaftensatz in einem anderen Diagramm verwenden möchten, erstellen Sie einen neuen benutzerdefinierten Eigenschaftensatz auf der Basis des vorhandenen Eigenschaftensatzes.
Tags und Tag-Formate
- Komponenten werden auf der Basis ihres Tags identifiziert und verfolgt. Standardmäßig werden Tags den Komponenten hinzugefügt, wenn Sie diese auf das Zeichenblatt ziehen. Gewöhnlich wird das Tag als Text auf der Komponente angezeigt. Wenn Sie ein bestimmtes System für Tags verwenden möchten, können Sie ein neues benutzerdefiniertes Tag-Format erstellen.
Das Tag-Format definiert die Taggingregeln, die mit den einzelnen Shapes verbunden sind. Das Tag-Format setzt sich aus einem alphanumerischen Text und Komponentendaten zusammen. Häufig enthält es die Regeln für die Nummerierung der Komponenten. Das Standardtag lautet Tagname – [Zähler], wobei es sich um den dem Tag zugewiesen Namen handelt, dem ein Zähler in einstelligem Format folgt.
Nummerieren von Komponenten
- Standardmäßig wird den Komponenten eine Nummer zugewiesen, wenn sie zum Diagramm hinzugefügt werden. Das Tag-Format enthält die Regeln für die Nummerierung der Komponenten. Das Standardtag lautet Tagname – [Zähler], wobei es sich um den dem Tag zugewiesen Namen handelt, dem ein Zähler in einstelligem Format folgt. Sie können benutzerdefinierte Tag-Formate erstellen, um die Standards und Prozeduren Ihrer Verfahrenstechnikgruppe widerzuspiegeln.
Sie können Komponenten neu nummerieren, indem Sie für jedes Tag-Format separate Zähler verwenden. Wenn Sie Komponenten neu nummerieren, können Sie den entsprechende Startwert und das Inkrement angeben.
Hinzufügen von Daten zu Komponenten
Anzeigen von Komponentendaten
Berichte zu Komponenteninformationen
- Sie können aus den benutzerdefinierten Daten Listen mit Komponenteninformationen erstellen. Diese Listen enthalten in Berichtform bestimmte Informationen zu den einzelnen Komponenten, darunter beispielsweise ein Tag oder eine Beschriftung, die der Verfahrenstechniker zugewiesen hat, oder die Größe, die Druckkapazität oder der Hitzebereich einer Komponente.