Seite 9 von 12ZURÜCKWEITER

Erstellen von Beziehungen für eine neue Datenbank

Die Tabellen in einer m:n-Beziehung


Eine m:n-Beziehung liegt vor, wenn ein einzelner Datensatz in einer Tabelle mit vielen Datensätzen in einer anderen Tabelle und ein einzelner Datensatz in dieser zweiten Tabelle mit vielen Datensätzen in der ersten Tabelle verknüpft sein kann. Nehmen Sie beispielsweise an, in Ihrer Firma gibt es Computer unterschiedlicher Typen und mehrere Techniker, wobei jeder Techniker für die Wartung einiger, aber nicht aller Computer zertifiziert ist. Jeder Techniker kann mit mehreren Computern und umgekehrt kann jeder Computer mit mehreren Technikern verknüpft sein.

Damit Sie nachverfolgen können, wer einen bestimmten Computer warten darf, erstellen Sie eine m:n-Beziehung, indem Sie die Primärschlüssel von beiden Seiten der Tabelle einer dritten Tabelle, der so genannten Verknüpfungstabelle, hinzufügen. Anders formuliert ist eine m:n-Beziehung tatsächlich nur ein Paar 1:n-Beziehungen.

Die Abbildung zeigt eine typische 1:n-Beziehung. Sie können sehen, dass die Beziehung eine recht einfache Struktur hat: eine Verknüpfungstabelle mit einem Paar Fremdschlüssel und einigen zugehörigen Feldern.

Die Daten in der Verknüpfungstabelle verwenden Sie, um Fragen wie „Welchen Computer hat ein bestimmter Techniker letzten Monat gewartet?“ zu beantworten.

Eine m:n-Beziehung werden Sie im Übungsbeispiel erstellen. Links auf der Kurzübersichtskarte führen Sie zu weiteren Informationen über diesen Typ von Beziehung.

Seite 9 von 12ZURÜCKWEITER